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Review: Loch Vostok
 
V-THE DOCTRINE DECODED

Album:
 V-THE DOCTRINE DECODED, 2012, Sound Pollution

Stil:
 Progressive Death Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 U.B., 19.09.2012

Review:
 Hybrid Autos sind seit einiger Zeit in aller Munde, vereinen sie doch einen umweltschonenden Elektroantrieb mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor. Als Hybrid in musikalischem Sinne kann man auch die schwedische Band Loch Vostok bezeichnen. Selbst der Bandname ist quasi ein Hybrid aus einem schottischen See und der Stadt Vladivostok in Russland. Loch Vostok spielen eine ungewöhnliche und schwer einzuordnenden Stilmix aus Death- und Progressive Metal, teils mit melodischen Untertönen und avantgardistischen Einlagen. Gegründet wurde die Band bereits 2001 von Teddy Möller nach der Auflösung von Maydome. Möller, der bei Maydome als Drummer tätig war nahm den Neuanfang gleich zum Anlass um auch das Instrument zu wechseln, er ist bei Loch Vostok Gitarrist und Sänger und für beinahe das gesamte Songwriting zuständig. Nach sehr vielen Besetzungswechseln in den vergangenen Jahren bilden Mano Levys Gitarre, Fredrik Klingwall Keyboards, Jimmy Mattsson Bass und Larence Dinamarca Drums das weitere Lineup. Mit V- THE DOCTRINE DECODED ist, wie unschwer am Albumtitel (V) zu ersehen ist, schon der fünfte Longplayer am Start.

Den Anfang macht "Seeker" mit harten Riffs und aggressiven Death Metal Growls. Dazwischen finden sich aber auch Passagen mit cleanem Gesang. Der Wechsel von wütend aggressiven und melodisch progressiven Abschnitten ist typisch für Loch Vostok und zieht sich durch das gesamte Album.
"A Tale of two Kings" besitzt einen unruhigen, fast gehetzten Rhythmus mit thrashigen Einlagen. Gut gelungen ist die Verschmelzung von brachialer Härte und zumindest verhalten melodischen Sequenzen. Dieses Stück glänzt noch mit einem prima Gitarrensolo. Die Keyboards spielen vor allem in den ruhigen Abschnitten.
"Syndrome of self" ist nur schwer verdaulich, eine richtig harte, harsche Nummer mit vielen Disharmonien gespickt.
Sehr Prog lastig ist "Citizen Cane" ausgefallen. Der Song wartet mit eher langsamen Tempo auf bis die Gitarren dann durch virtuoses Spiel die Sache beschleunigen.
"Twilight of the Dogs" protzt mit wahren Monster Gitarrenriffs und einem dumpf polternden Bass.
Die Stakkato Riffs finden sich auch auf "Inflict Caos" einem harten, kraftvollen Stück wieder. Die nachfolgenden Songs sind von ähnlichem Charakter.
Deutlich anders ist "Common Ground" ausgerichtet. Man startet ganz ruhig mit leisen Vocals und einigen Keyboard Spielereien. Das Tempo bleibt durch das ganze Stück gebremst mit sogar balladesken Phasen dazwischen.
Auch "Beyond the Obvious" zeigt stark progressive Anleihen. Das Spektrum reicht von wirbelnden Gitarrensoli bis sanften Keyboard Klängen. Ungewohnt ist nur die ruhige, nachdenkliche Stimmung des Stückes.

Fazit: Ein gehöriges Maß an Eigenständigkeit ist Loch Vostok auf alle Fälle sicher. Der präsentierte Musikstil ist überaus vielschichtig und ungewöhnlich. Unter den aggressiven Death Metal mischen sich allerlei andere Stilrichtungen. Neben den harten, sehr wütend vorgetragenen Passagen finden sich einige melodische Abschnitte. Teddy Möller beherrscht nicht nur abgrundtief finstere Growls sondern besitzt auch eine gute Gesangsstimme mit schönem Vibrato in den Höhen. Fast sämtliche Stücke sind deutlich progressiv ausgelegt. Neben den donnernden Riffs der beiden Gitarren sorgt der Bass für gehörig Härte. Die Drums sind von der deftigen Sorte ohne zu dominant zu sein und die anderen Instrumente zu zudecken. Die Keyboards haben es da schwer und steuern meist die Untermalung in den ruhigeren, melodischen Einschüben bei. Wie gesagt, der Stil von Loch Vostok ist schwer zu beschreiben, man stelle sich die progressive Härte von Communic vor mit Death Elementen vermischt und einer Portion Melodic Metal dazu. Fast schon überflüssig zu erwähnen, die Stücke sind recht finster und strahlen eine wütend depressive Stimmung aus, nicht gerade leichte Kost. Beim Booklet hat man sich was Besonderes einfallen lassen. Die Songtexte sind auf Dossiers und Dienstanweisungen des FBI und CIA geschrieben.

Anspieltipps:
 "Seeker", "A Tale of two Kings", "Common Ground", "Beyond the Obvious".

Tipp:
 Wer kompromisslos harte musikalische Kost mag mit progressiver Vielfalt und melodischen Sprengseln sollte dieses Album antesten, schlägt das Album doch gekonnt eine Brücke zu so gegensätzlichen Stilen wie Prog und Death Metal.

Titel-Liste:
 
  1. Seeker
  2. A Tale of two Kings
  3. Syndrome of self
  4. Citizen Cane
  5. Twilight of the Dogs
  6. Inflict Caos
  7. Regicide
  8. Claim the Throne
  9. Ravenous
  10. Common Ground
  11. Beyond the Obvious

Laufzeit:
 56:21 Min.

Band-Infos:
 
  • www.lochvostok.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Loch Vostok : V-THE DOCTRINE DECODED


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