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Review: Lance Lopez |
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Album:
| | HANDMADE MUSIC, 2011, MIG |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 21.01.2012 |
Review:
| | Die musikalische Richtung, die Lance Lopez beschreiten würde, wurde bereits in früher Jugend festgelegt. Als Jugendlicher hatte er die Gelegenheit, den großen Stevie Ray Vaughan zusammen mit B.B. King Live zu bewundern. Mit 14 Jahren folgten dann die ersten eigenen Gehversuche in lokalen Bands, bis seine Familie nach Texas zog und er bei Soul-Legende Johnnie Taylor einstieg. 1998 nahm er dann sein erstes Album mit dem Titel FIRST THING FIRST auf. Es folgten Europa-Tourneen im Vorprogramm von Steve Vai und Jeff Beck und gemeinsame Auftritte mit Johnny Winter und B. B. King. 2001 gewann er den Titel "Blues Band of the Year" bei den Dallas Music Awards. Und auch dem Ruf des legendären Rockpalastes ist Lance Lopez bereits gefolgt, im Jahr 2009, kurz vor Veröffentlichung seines zweiten Albums SALVATION FROM SUNDOWN. Nun, aller guten Dinge sind drei, wovon man sich auf der neuesten Scheibe HANDMADE MUSIC selbst überzeugen kann.
Aufgenommen hat Lopez die Platte in den Ardent Studios in Memphis Tennessee unter der Regie von Top-Produzent Jim Gaines (u.a. SRV, Steve Miller, Carlos Santana) und mit seinen versierten Begleitern Jimmy Dereta (Drums) und Chris Gipson (Bass). Dieses Power-Trio, das in der Tradition von Formationen wie Cream, ZZ Top oder der Jimi Hendrix Experience steht, wird bei einigen Songs von Organist Eric Scortia unterstützt. Über die handwerkliche und produktionstechnische Klasse muss daher kein weiteres Wort verloren werden.
Lance Lopez raue, kehlige und doch gefühlvolle Stimme erinnert stark an Leslie West (Mountain), sein Gitarrenton steht in der Tradition von Könnern wie Billy Gibbons (ZZ Top), Stevie Ray Vaughan oder Rory Gallagher. Eben diese Merkmale lassen die Songs auf HANDMADE MUSIC zu einer untrennbaren Einheit verschmelzen. Seien es gefühlvolle Balladen, groovige Blueser oder Hard Rock-Nummern. Ausnahmslos alle Songs werden mit viel Leidenschaft, handwerklicher Meisterschaft und einem warmen, erdigen Sound zum besten gegeben. All Killer, no Filler. Daher erübrigt sich ein Herumreiten auf einzelnen Songs, eben weil HANDMADE MUSIC wie aus einem Guss klingt.
Fazit: Die Platte hält, was ihr Titel verspricht. Handgemachte Musik von Vollprofis, ehrlich, leidenschaftlich und kraftvoll. Einflüsse von Hendrix, Cream und ZZ Top sind allgegenwärtig. Aber auch die guten alten Mountain haben hier Pate gestanden, was nicht zuletzt der - an Leslie West erinnernde - Power-Röhre von Gitarrist und Sänger Lance Lopez zugeschrieben werden muss. Die musikalischen Prägungen wurden hier mit einem hohen Maß an ausgereiftem und eigenständigem Songwriting verbunden, was HANDMADE MUSIC zu einer Pflichtanschaffung für Bluesrockaffine Anhänger handgemachter Musik macht. Die erdige Produktion lässt im übrigen keine Soundwünsche offen. |
Anspieltipps:
| | "Come Back Home", "Hard Time", "Dream Away" und "Travelling Riverside Blues". |
Titel-Liste:
| | - Come Back Home
- Hard Time
- Let go
- Dream Away
- Get out and walk
- Your Love
- Travelling Riverside Blues
- Letters
- Vaya Con Dios
- Black Cat Woman
- Can you feel it
- Lowdown Ways
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/lancelopez  |
Probehören und Kaufen:
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