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Review: Love.Might.Kill
 
BRACE FOR IMPACT

Album:
 BRACE FOR IMPACT, 2011, Massacre

Stil:
 Melodic Metal, Power Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 V.R., 10.06.2011

Review:
 Mit LOVE.MIGHT.KILL taucht ein weiterer Newcomer im Melodic Metal-Segment auf. Wobei Newcomer hier prinzipiell der falsche Begriff auf, steckt mit Michael Ehré als Bandleader doch ein alter Hase hinter der Truppe, welcher bereits bei Firewind, Metalium und in der Band von Uli Jon Roth auf sich aufmerksam machte. Für seine eigene Band hat er einige routinierte Musiker um sich geschart, unter anderem den Italiener Jan Manenti, welcher den Posten des Sängers bei LOVE.MIGHT.KILL übernommen hat. Das Debutalbum des Quintetts trägt den Namen BRACE FOR IMPACT, was zu deutsch in etwa "bereitmachen für den Aufschlag" bedeutet. Dahinter steckt ein Zitat des Piloten Chesley B. Sullenberg, welcher diese Worte kurz vor einer spektakulären Notlandung auf dem Hudson River im Jahr 2009 an die Passagiere richtete. Das Geheimnis, ob das Debüt-Album von LOVE.MIGHT.Kill ähnlich spektakulär ausgefallen ist, wird nun hier an dieser Stelle umfassend aufgeklärt.

Fulminant und energiegeladen eröffnet die Band das Album mit dem Midtempo-Kracher "Tomorrow never comes", bei dem schon einmal alle Qualitäten von LOVE.MIGHT.KILL offensichtlich werden. Hier sind professionelle Musiker am Werk, die etwas von ihrem Handwerk verstehen. Gutes, durchdachtes Songwriting trifft dabei auf perfekt eingespielte Riffs und den exzellenten Gesang von Jan Manenti. Highlight des Song ist allerdings der wunderschöne Ohrwurmrefrain, welcher sofort zum Mitsingen anregt.
Eine ganzes Stück schneller und härter geht die Band bei "Calm before the Storm" zu Werke. Der Titel bietet klassischen Melodic Power Metal mit hohem Tempo und zuckersüßen Melodien. Dem einen oder anderen mag das etwas zu kitschig sein, doch Fans dieser Richtung werden den Titel schnell ins Herz schließen.
Richtig stark ist die nächste Nummer namens "Pretty little Mess", zu der auch ein Video gedreht wurde. Hier trifft Power Metal auf Hard Rock und geht mit ihm eine wunderbare Symbiose ein. Spätestens beim hymnischen Refrain mit seiner melancholischen Melodieführung werden dann auch die meisten kritischen Naturen von dem Song überzeugt sein, welcher ganz klar zu den stärksten Stücken des Albums gehört.
Weiter geht es mit einem reinrassigen Stampfrocker, welcher den Namen "Caught in a Dream" trägt. LOVE.MIGHT.KILL beweisen hier, dass sich auch von dieser Musikrichtung durchaus Ahnung haben. Der Refrain hätte allerdings noch ein wenig interessanter und abwechslungsreicher ausfallen können.
Das düstere "Through the Dawn" ist lediglich das Intro des Titelsongs "Brace for Impact". Hier begibt sich die Band einmal in den klassischen Heavy Metal-Bereich und erinnert dabei stark an Accept und Konsorten. Dabei machen LOVE.MIGHT.KILL durchaus eine gute Figur und können dank eines stimmigen Spannungsbogens, origineller Orgelpassagen und eingängiger Ohrwurmmelodien sämtliche Sympathien auf ihre Seite ziehen. Lediglich der etwas abwechslungsarme Refrain fällt etwas ab, ist aber durchaus noch im annehmbaren Bereich anzusiedeln.
"We are the Weak" ist dann eher im Melodic Rock-Bereich anzusiedeln und übernimmt mit seinen teils sehr ruhigen und besinnlichen Passagen ein wenig die Rolle der fehlenden Ballade. Die eine oder andere Passage ist zwar etwas kitschig ausgefallen, doch das Gesamtbild des Songs ist als durchaus stimmig zu bezeichnen, zumal der Refrain definitiv Ohrwurmcharakter besitzt.
In eine ganz andere Richtung geht "Down to Nowhere". Hier wird das Gaspedal bis zum Anschlag durchgetreten und auch in Sachen Härte gibt es hier die Vollbedienung aber natürlich alles innerhalb der genrebedingten Grenzen. Leider ist der Song in Sachen Melodieführung aber recht unspannend ausgefallen, so dass der Titel nicht gerade zu den Highlights des Albums gehört.
Das im Midtempo angesiedelte "Pray to your God" ist dann zwar bei Weitem nicht so hart wie der letzte Song, dafür aber deutlich besser, interessanter und abwechslungsreicher. Hier stimmt einfach alles, von der musikalischen Umsetzung bis hin zu den wunderschönen Melodien.
Mit "Reach out" schließt sich diesem Highlight ein weiterer sehr guter Song an, welcher im Melodic Power Metal-Bereich einzuordnen ist und in Sachen gelungener Melodien ein weiteres Mal eine Rundumbedienung bietet.
Mit gerade mal etwas über zwei Minuten Spieldauer ist "The Answer" wohl eher als eine Art Zwischenspiel zu bezeichnen. Da der Titel wenig Interessantes zu bieten hat, machen wir dementsprechend gleich weiter mit dem letzten Song namens "Will Love remain", welcher sich ohne Pause an den vorhergehenden Titel anschließt. Das Lied ist recht abwechslungsreich ausgefallen und bietet einen ansprechenden Ausklang eines insgesamt guten, wenn nicht sogar sehr guten Debüt-Album.

Fazit: Mit BRACE FOR IMPACT liefern LOVE.MIGHT.KILL ein Debüt-Album ab, das es in sich hat. Hier trifft die ungestüme Energie eines Newcomers auf routiniertes, erfahrenes Songwriting. Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, mutet nach kurzem Überlegen doch logisch an, wenn man bedenkt, dass mit Michael Ehré ein erfahrener Mann hinter den Songs steckt. Auch sonst merkt den beteiligten Musikern ihre Erfahrung an und doch hat man auch gleichzeitig das Gefühl, dass diese richtig Lust darauf hatten, einfach mal frei von der Leber weg eine ungezwungene und unkomplizierte Metalscheibe aufzunehmen. Viele der Songs auf dem Album bieten interessante Ideen und halten eingängige und ohrwurmlastige Melodien bereit. Zwischendurch hat sich zwar auch der eine oder andere etwas schwächere Song eingeschlichen, doch das Gesamtbild ist äußerst stimmig, so dass BRACE FOR IMPACT allen Melodic- und Power Metal-Fans nur wärmstens ans Herz gelegt werden kann. Damit bleibt zu hoffen, dass es auch in Zukunft noch weitere Veröffentlichungen dieser vielversprechenden routinierten Newcomerband zu hören gibt.

Anspieltipps:
 "Tomorrow never comes", "Pretty little Mess", "Brace for Impact", "We are the Weak", Pray to your God", "Reach out".

Tipp:
 Melodic Metal-Liebhaber sollten hier zugreifen, da LOVE.MIGHT.KILL auf ihrem Erstlingswerk einige interessante Songperlen untergebracht haben, welche Fans von Bands wie Sonata Arctica, Labyrinth oder Masterplan sicherlich sehr ansprechen werden.

Titel-Liste:
 
  1. Tomorrow never comes
  2. Calm before the Storm
  3. Pretty little Mess
  4. Caught in a Dream
  5. Through the Dawn
  6. Brace for Impact
  7. We are the Weak
  8. Down to Nowhere
  9. Pray to your God
  10. Reach out
  11. The Answer
  12. Will Love remain

Laufzeit:
 48:34 Min.

Band-Infos:
 
  • www.lovemightkill.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Love.Might.Kill: BRACE FOR IMPACT

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