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Review: Lucifer Was |
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Album:
| | THE CROWN OF CREATION, 2010, Record Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | P.D., 28.11.2010 |
Review:
| | Lucifer Was, erstmals 1970 in Oslo / Norwegen gegründet, präsentieren mit THE CROWN OF CREATION bereits ihr 5tes Album. Dabei verfolgen sie ihren ganz eigenen Stil mit unkonventionellen 70ger Jahre Elementen, die teilweise an Jethro Tull erinnern, mich aber irgendwie immer wieder auch an die klassische Queen Phase. Kein typischer Symphonic Metal, aber doch stark klassische Orientierung. Ein individueller, nordischer Stil mit viel Abwechslung, Gefühl und orchestralen Komponenten.
Unterstützt werden die Musiker dabei vom Kristiansand's Symphony Orchestra, das nicht nur ein wenig im Hintergrund musiziert, sondern maßgeblich den Ton angibt. Eine durch und durch dramatische Rock-Symphonie.
Ins Ohr gehen die eindringlichen Flöten- und Streicher-Passagen. Ein sehr interessantes Album mit viel Abwechslung und Spannung. Tempowechsel, die es in sich haben. Melodischer Gesang, der den Balladen-Fans gefallen wird. Auch die älteren Deep Purple Fans werden sich hier teils vertreten fühlen.
Dieses Album wird man nicht nach dem ersten Durchhören gleich eingeordnet haben. Hier muss man sicher öfter hinhören, um der Musik auf den Zahn zu fühlen. Viele andere Platten lassen sich leichter charakterisieren. Die Songs spielen übergangslos weiter und vermitteln so eine zusammenhängende Rock-Symphonie. Rein hören lohnt sich.
Fazit: Insgesamt ein mutiges, individuelles Album, dass beinahe jedem Classic Rock-Fan, der unkonventionellen Elementen gegenüber aufgeschlossen ist, gefallen wird. Vor allem die Jethro Tull Begeisterten finden sich hier immer wieder. |
Anspieltipps:
| | Track 1 "Wonder" besticht durch soliden Rock mit klassischen Elementen in guter Jethro Tull Tradition. Starke Gitarre mit Flöten-Ergänzung in edel-rockiger Harmonie mit satter Drum-Begleitung. Einfach gelungen der CD Opener. Track 6 "Rising Sun" fällt eher unter die Rubrik Symphonic Rock. Eine klassisch-rockige Verbindung mit diversen sich ergänzenden Soli. Der Wachmacher schlechthin. |
Tipp:
| | Wer neben Jethro Tull auf Bands wie Marillion, Yes oder Queen steht, der wird sich hier gut bedient fühlen. Kein 08/15-Standard irgendeiner Kategorie, aber individuell-durchdachte Kompositionen mit viel Melodie und dem gewissen Etwas einer klassischen Rockoper. |
Titel-Liste:
| | - Wonder
- Three Hammers
- Unformed and Void
- By a white Lace
- Beggar's Bowl
- Rising Sun
- Try me
- The Crown of Creation
- Moments
- Bethanian Theme
- Burning beautiful Flowers
- Cabris Sans Cornes
- When the Phoenix flies away
- Into the Blue
- Three Hammers plus
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.luciferwas.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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