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Review: Machinae Supremacy |
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Album:
| | A VIEW FROM THE END OF THE WORLD, 2010, Spinefarm |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 21.12.2010 |
Review:
| | Der Sound von Machinae Supremacy ist teilweise schon massiv gewöhnungsbedürftig. Sie setzen in ihren Synthies auf einen SID-Sound-Chip, der wie das Computermusikgedudel aus den 80ern klingt - also zu C64-Zeiten. Ich habe drei Durchläufe gebraucht, bis ich mich damit einigermaßen arrangieren konnte, aber letztendlich muss ich anerkennen, dass die Schweden auf ihrem vierten Album A VIEW FROM THE END OF THE WORLD auf ihre ureigene Art schon punkten können.
Wenn man die Chiptunes mal ausklammert, sind Machinae Supremacy im melodischen Power Metal einzuordenen. Und auf das Songwriting in diesem Metier verstehen sie sich durchaus. Der Rhythmus ist knackig, die Riffs und Leads harmonisch und die Höhepunkte werden gut erarbeitet und können schön über den Songs thronen.
Es sind sicherlich nicht alle 14 Tracks die absoluten Kanonen, aber insgesamt komponieren die schwedischen Exzentriker auf einem guten Niveau. Man muss sich nur damit abfinden, dass es ein bisschen so klingt, als höre man Melodic Metal während man gleichzeitig Mario Brothers oder Donkey Kong auf einem alten Commodore-Computer spielt.
Machinae Supremacy setzen das ungewöhnliche Stilmittel - also diese Art von piepsigen und dudelnden Synthies - allerdings sehr gekonnt zur Sound-Anreicherung und -Untermalung ein. In erster Linie regieren schon der kräftige Rhythmus und die harmonischen Riffs. So kommt es, dass sich nach einigen Hördurchgängen einige Songs gut im Ohr breitmachen und dort sogar nach Ende des Albums verbleiben.
Der eröffnende Titeltrack "A View from the End of the World", "Force Feedback", "Rocket Dragon", "Shinigami", "Action Girl", " Crouching Camper Hidden Sniper" und " Indiscriminate Murder is Counter-Productive" finde ich allesamt sehr gute Songs und sie stellen somit auch meine Anspieltipps dar, was eigentlich schon eine ganze Menge sind.
Zwar wiederholen sich durch die Hohe Trackanzahl und die recht lange Spielzeit Elemente schon mal, aber dafür leisten sich Machinae Supremacy über die gesamte Albumdauer auch keinen Komplettausfall. Und technisch ist bei den Schweden alles im grünen Bereich. Das Werk macht trotz der Chiptunes einen homogenen Eindruck.
Fazit: Wer sich auf diese eigenartigen, aber klug eingesetzten Synthie-Sounds einlassen kann, findet mit A VIEW FROM THE END OF THE WORLD ein wirklich interessantes Melo-Power-Metal-Album vor, das sich auf jeden Fall von der Genre-Masse abhebt.
Als abschließendes Fazit kann ich nur sagen: ungewöhnlich - aber gut!
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Titel-Liste:
| | - A View from the End of the World
- Force Feedback
- Rocket Dragon
- Persona
- Nova Prospekt
- World of Light
- Shinigami
- Cybergenesis
- Action Girl
- Crouching Camper Hidden Sniper
- Indiscriminate Murder is Counter-Productive
- One Day in the Universe
- The Greatest Show on Earth
- Remnant (March of the Undead IV)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.machinaesupremacy.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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