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Review: M.I.C.
 
MADE IN CHINA

Album:
 MADE IN CHINA, 2008, Eigenvertrieb

Stil:
 Classic Rock, Pop Rock

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 J.G., 11.07.2009

Review:
 "Made in China", damit verbinden die Konsumenten in Deutschland nicht gerade Begriffe wie Qualität, überzeugend, Langlebigkeit oder Eigenständigkeit, auch wenn inzwischen der Begriff "Made in Germany" auch etwas abgegriffen erscheinen mag.
Und so genial vielleicht auch die Idee hinter der Wahl des Bandnamens M.I.C. oder des Albumtitels MADE IN CHINA auch gewesen sein mag, zumindest Suchmaschinen haben hier ihre liebe Not, die Ergebnisse einer Anfrage auf die gesuchte chinesisch/kanadische Band einzuschränken. Schade, denn eigentlich bieten die Jungs Yvon Serre (Gitarre, Vocals), Billy Ren (Bass), Yue Jun (Live-Drums) bzw. Cris Yang (Studio-Drums) und Mark McCleod (Keyboards) durchaus überzeugenden Classic Rock mit einigen modernen poppigen Ideen. Sicherlich kann man mit dieser Art von Musik hierzulande kaum noch einen Blumentopf gewinnen, außer vermutlich auf Live-Events, jedoch sprechen wir hier von China. Denkt man dabei an die vom Politbüro der übermächtigen kommunistischen Partei nicht mehr zu verhindernden Öffnung für westliche Einflüsse, so kommt diese Art von Musik vielleicht gerade recht. Schließlich hat es der "Tag des Kusses" vor einigen Tagen bewiesen, jugendliche Chinesen wollen nicht mehr länger alten Traditionen nachhängen und frönen zumindest diesem feucht-fröhlichen Vergnügen sogar in der Öffentlichkeit; einem Privileg, das bisher nur den stolzen Großvätern im Umgang mit ihren Enkeln vorbehalten war.
Genug der Vorrede, denn wenn schon eine Promo ihren Weg direkt aus China (coole Briefmarken) auf unseren Redaktionstisch findet, so steht erstmal die Musik im Vordergrund.

Es lebe der Rock, genau nach diesem Motto treibt "Take a Look" seine Riffs durch die Verstärker. Das Muster ist dabei überschaubar gestrickt und kann trotz wenig Überraschendem durchaus zum Mitnicken animieren. Klar dass hierbei die Gitarren-Soli nicht zu kurz kommen dürfen.
Noch eine Stufe mehr Classic Rock mit einem Hauch Pop bietet "Every other Day" und könnte glatt als Bruder von Status Quo durchgehen. Gute Laune und griffige Hooklines sorgen sofort für vertraute Wohlgefühle. Der dezente Einsatz von Bläsern hebt den Song eine Spur über den Tellerrand üblicher Kost. Ähnlich gestrickt ist das spätere "Give me Cash", bei dem man allerdings auf die Bläser verzichtet hat.
Back to the roots, heißt es bei "Rock & Roll" wo der Titel Programm bedeutet. Hier kann man kaum stillhalten, wenn der Motor erstmal seine Drehzahl erreicht hat. Pianoklänge und knackige Gitarren-Soli sorgen dabei für authentische Retro-Stimmung.
Deutlich flotter und auch eine Spur moderner zockt das Quartett mit "I don't need you" einen waschechten Hard Rocker, der seine Rock'n'Roll-Wurzeln kaum verleugnen kann und im krassen Gegensatz zum nachfolgenden "Everything you do" steht. Hier regiert zunächst das Saxophon, bevor die harten Rockgitarren mit klassischer Punkattitüde einen modern arrangierten Song alá Green Day präsentieren. Es fehlt etwas der Schwung der Vorbilder, ansonsten ist es eine durchaus abwechslungsreiche Sache, die besonders nach dem Break erneut zu einem fulminanten Schlussspurt ansetzt.
Eindeutig in Richtung Kommerz hat man bei "Can't let go" geschielt, denn außer den etwas zu hart für das übliche Pop-Metier klingenden Gitarren ist alles auf griffige melodische Radiotauglichkeit getrimmt.
"Let me be your King" läutet mit seinen Classic Rock-Themen alá Status Quo bereits die viel zu früh die Schlussrunde ein, die mit dem Aufruf "Let's do it" das Album endgültig zumindest so enden lässt, wie es begonnen hatte. Mit einem Wohlgefühl im Gehörgang bleibt einem nach knapp 32 Minuten nur noch der erneute Druck auf den Startknopf übrig, will man weiter von der leicht verdaulichen Rockkost naschen.

Fazit: Ohne große Schnörkel, druckvoll nach vorne rockend, haben es vorher schon viele Bands geschafft, ganze Generationen nachhaltig zu beeinflussen. Und wenn man dabei Innovation klein schreibt und wegen der doch recht kurzen Spieldauer deutliche Abstriche zu machen sind, so gibt es in jedem Fall einen Bonus für Spielfreude und dem Mut, den "bösen Rock" auch in China etablieren zu wollen.
Vielleicht gelingt es Bands wie M.I.C. schneller, als es den Politbonzen in China lieb ist, der chinesischen Jugend den friedlichen Weg in die Freiheit zu zeigen.

Tipp:
 Classic Rock-Fans, denen Bands wie Status Quo noch immer zusagen, weden sich hier sofort wohl fühlen.

Titel-Liste:
 
  1. Take a Look
  2. Every other Day
  3. Rock & Roll
  4. I don't need you
  5. Everything you do
  6. Give me Cash
  7. Can't let go
  8. Let me be your King
  9. Let's do it

Laufzeit:
 31:56 Min.

Band-Infos:
 
  • www.yvonserre.com/mic 


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