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Review: Magic Kingdom |
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Album:
| | SYMPHONY OF WAR, 2010, Limb |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | S.M., 24.12.2010 |
Review:
| | Magic Kingdom ist eines von zwei Steckenpferden des Gitarristen und Komponisten Dushan Petrossi. Nebenbei ist er noch bei Iron Mask aktiv, heuer ist jedoch der bombastischere Zweig seines Schaffens dran. SYMPHONY OF WAR ist das dritte Album der belgischen Truppe, und Petrossi & Co. stoßen hier mit symphonischem Pomp in neue Sphären vor.
Das soll aber keineswegs abwertend gemeint sein. Magic Kingdom haben vielleicht mehr starke Hits auf Lager als zuvor. Allerdings hat man wie gesagt in Punkto Bombast nochmal ordentlich zugelegt und nähert sich Bands wie Heavenly, Rhapsody oder Celesty an, wenn man diese nicht sogar übertrifft.
Die Stücke gehen aber durchweg ins Ohr, und die Konstrukte bauen schön Spannung auf, die sich in gut erarbeiteten Höhepunkten entlädt. Magic Kingdom vergessen auch nie, dass sie eine Metal-Band sind. Die bombastischen Elemente harmonieren gekonnt mit dem schnellen und kraftvollen Melodic Power Metal.
Einen tollen Griff hat Petrossi mit der Verpflichtung des Ausnahmesängers Olaf Hayer getan, den man schon von Luca Turilli, Symphonity oder Dionysus kennt. Seine Stimme ist klar und kraftvoll und meistert vor allen Dingen die obligatorischen Höhen prima. Vom Stimmklang erinnert er mich ein bisschen an Tobi Sammet, so dass ich auch versucht bin, musikalische Vergleiche zu Avantasia und Edguy zu ziehen.
Überhaupt ist der technische Auftritt von Magic Kingdom astrein. Zwar hat das Keyboard schon eine dominierende Rolle, aber der Bandleader sorgt mit dem vielseitigen, virtuosen Spiel an seinem Sechssaiter schon für den energiemäßigen Ausgleich. Klug eingesetzt werden gelegentliche Growls, für die ein weiterer Sänger namens Roma Siadletski verantwortlich zeichnet. Auch sie können die Dynamik forcieren.
Das Songwriting ist gut durchdacht und spielt sich komplett auf einem hohen qualitativen Level ab. So ein paar Songs kristallisieren sich nach mehreren Durchläufen trotzdem als Favoriten heraus: das ebenso kraftvolle wie opulente "Symphony Of War", das verspielte "Million Sinners World" mit den sehr passend eingesetzten, kurzen harschen Vocals beim Refrain, das vielschichtige, neoklassisch angehauchte "Evil Magician", das flotte "Monte Christo", das hymnische "I'm a Lionheart" und das fast halbstündige Opus "Metalic Tragedy - Chapter 2: The holy Pentalogy", das mit seinen vielen Abschnitten und variantenreichen Facetten praktisch wie ein eigenes, abwechslungsreiches Epic-Werk in sich anmutet.
Fazit: Mit SYMPHONY OF WAR gelingt es Magic Kingdom in die Riege der Top Symphonic-Power-Metal-Bands vorzustoßen. Dushan Petrossi und seine Mitstreiter haben sich selbst übertroffen und fabrizieren ein vielseitiges, spannendes und in jedem Moment hochklassiges Werk. Wer auf Bands wie Rhapsody (Of Fire), Luca Turilli, Dark Moor, Heavenly, Celesty, Fairyland oder Visions Of Atlantis steht, sollte auch an SYMPHONY OF WAR nicht ungehört vorübergehen. |
Titel-Liste:
| | - Symphony of War
- We rise
- Million Sinners World
- Evil Magician
- In the Name of heathen Gods
- Monte Cristo
- I'm a Lionheart
- Unholy Abyss
- Metallic Tragedy - Chapter 2: The Holy Pentalogy
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.magic-kingdom.be  |
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