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Review: Manraze |
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Album:
| | PUNKFUNKROOTSROCK, 2011, earMUSIC |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | W.W., 28.01.2012 |
Review:
| | Manraze kommen aus England, genauer aus der Hauptstadt London – und man könnte den Dreier wohl am ehesten als eine Art Meta-Supergroup bezeichnen... Denn hier fanden sich 2004 Phil Collen (Gesang und Gitarre), der zusammen mit Def Leppard über 75 Millionen Alben verkauft hat, sein ehemaliger Girl-Kollege Simon Laffy (Bass) und Paul Cook, Mitbegründer und Schlagzeuger der legendären Punk-Urgesteine Sex Pistols, um fortan ihre ganz eigene Vision von erdiger Rockmusik zu spielen.
Mit "Over my Dead Body" geht es dann auch gleich richtig schön rockig zur Sache und man ertappt sich grinsend beim Mitwippen. Guter Song!
"I C U in Everything" ist ein wenig dämlich geschrieben, überzeugt dafür aber mit prima Power-Gitarren von Phil Collen, der ohnehin einen großartigen Job auf der Scheibe abliefert.
"All I wanna do" gehört im Sommer auf jedes ordentliche Barbecue und klingt mehr nach den Südstaaten, als den Herrenvielleicht bewusst sein mag... Starker Song!
"Closer to me" verströmt dann leichtes The Police-, bzw. Reggae-Feeling, ist aber kein Sonnenschein-Song, sondern durchaus ein wenig düster.
Weiter geht’s mit "Lies", einem weitere good-time-Song mit treibenden Drums von Paul Cook, der die Songs übrigens zusammen mit Simon Laffy sehr ordentlich zusammenhält. Auch hier wieder ein cooler Mitgröl-Refrain, der live sicher viel Spaß macht!
"Get Action" hält, was sein Titel verspricht – der Song geht nach vorne los und zeigt einmal mehr, dass die Band wirklich ein tolles Händchen für eingängigen Hard Rock hat.
Ein Ruhepol findet sich dann bei "Edge of the World", das ein bisschen so klingt, als hätte man den Rand schon hinter sich gelassen. Gewöhnungsbedürftig, dann aber durchaus gutklassig!
"Dreamland" ist dann der erste Song, der nicht so wirklich zünden will. Ein bisschen langweilig ist er, zu wenig Abwechslung und dabei ein nicht wirklich zwingender Chorus.
Naja, schnell weiter zu "Fire", das tatsächlich eine Coverversion des Klassikers von Jimi Hendrix ist, zwar nicht an das Original herankommt, aber durchaus zu gefallen weiß. Vor allem Paul Cooks stoisches Drumming hat hier definitiv was!
Ob "I, Superbiker" autobiographisch ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein cooler, treibender Adrenalin-Rocker ist es allemal!
"Bittersweet" ist genau das: ein trauriger, langsamer Song, der erst zum Schluss hin ein wenig auflebt und vermutlich eine tragische Liebesgeschichte zum Inhalt hat.
Das Album endet mit dem Instrumental "Dog Bite", das es dann noch einmal so richtig in sich hat – cooles Riffing, intelligenter Songaufbau und schöne Melodien. So muss ein Instrumental sein!
Fazit: Ein, zwei Songs hätte man sich sparen sollen, dann wäre PUNKFUNKROOTSROCK, das übrigens clever betitelt ist, ein richtig rundes Album geworden. So sind da halt die paar Kanten, die letztlich aber auch nicht wehtun und es bleibt bei einer definitiven Kaufempfehlung! |
Anspieltipps:
| | "Dogbite" ist eines jener rar gesäten, richtig tollen Instrumentals. Der Opener "Over my dead Body", weil er ganz einfach die Stärken der Band in sich vereint und ziemlich viel Spaß macht. "All I wanna do", denn das relaxte Stück hat ganz einfach jede Menge Hitpotential und könnte glatt als nächster Sommerhit im Stile von "This Afternoon" der Kollegen von Nickelback durchgehen... |
Tipp:
| | Wer sich eine Mischung aus (frühen) Def Leppard, weiter entwickelten Sex Pistols und jeder Menge guter-Laune-Melodien vorstellen kann und auch vor dem einen oder anderen langsameren Song keine Bange hat, kann sich PUNKFUNKROOTSROCK getrost ins Regal stellen! |
Titel-Liste:
| | - Over my Dead Body
- I C U in Everything
- All I wanna do
- Closer to me
- Lies
- Get Action
- Edge of the World
- Dreamland
- Fire
- I, Superbiker
- Bittersweet
- Dogbite (Instrumental)
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.manraze.com  |
Probehören und Kaufen:
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