News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Marcello-Vestry
 
MARCELLO-VESTRY

Album:
 MARCELLO-VESTRY, 2008, NL Distribution

Stil:
 AOR

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 20.06.2008

Review:
 Was kommt wohl heraus, wenn sich zwei alte Hasen die sich voll und ganz dem Melodic Rock verschrieben haben, gemeinsam ein neues Album produzieren? Diese Frage pauschal zu beantworten ist riskant, denn was die letzten Veröffentlichungen gezeigt haben, liegt hier Licht und Schatten sehr nahe beieinander.
Beim vorliegenden Album MARCELLO-VESTRY ist es ziemlich offensichtlich, wer hier einen Versuch gewagt hat. Der Danger Danger-Gitarrist Rob Marcello und der ex-Devias-Sänger Frank Vestry sind in der New Yorker bzw. New Jersey AOR-Szene bestens bekannt. Marcello machte dabei nicht nur durch seine Gitarrenwerbungen für Roland auf sich aufmerksam, sondern war mit Ironhorse, der Band von Ron Keel zugange oder half dem ex-Yngwie Malmsteen-Frontmann Michael Vescera bei seinem Projekt MVP. Auch Vestry konnte schon einige Erfahrungen sammeln, war er doch zu hören mit der Band The Pack, des ex-Manowar-Gitarristen Ross The Boss oder sang für Jack Starr die Titel auf dem Album BURNING STARR.
Aber so richtig den Durchbruch haben die beiden Ostküsten-Musiker nie geschafft. Da hatten es ihre Westküsten-Kollegen meist viel leichter gehabt.

Für ihr gemeinsames Werk haben sie ganz tief in der angestaubten Truhe mit 80er-Jahre Musik gewühlt und sich an große Namen, wie Survivor oder Journey erinnert. Dies zeigt nicht nur die grundlegende musikalische Ausrichtung des Albums, sondern hat sich sogar in der Wahl der Titel und Texte niedergeschlagen. Der Song "Ready or not" ist dafür ein gutes Beispiel. Ok solche Phrasen wie "So many great Songs, it’s a Thing of the Past now it’s Time to get up and rock your Ass" klingen einfach nicht mehr ganz zeitgemäß, verkörpern jedoch durchaus die Intension des Albums.
Im Übrigen darf man sich auf melodischen Rock freuen, der vor allem mit exzellenten Keyboard-Teppichen und recht harten treibenden Gitarren-Riffs punkten kann. Der Opener "Fireworks" ist dafür ein gutes Beispiel, ebenso das deutlich gitarrenlastigere bereits erwähnte "Ready or not" mit seinen fetten Chören im Refrain, das tapfer nach vorne schiebende "All I wanna do is U", der geradlinige Mitnicker "Live Life" mit seinem Ohrwurm-Refrain, das mit harter Gitarrenarbeit glänzende "Love Injection" und auch der ziemlich flotte Ausstieg mit "One more Night", der sofort Lust auf eine Wiederholung aufkommen lässt.
Natürlich kommen auch Balladen-Freunde auf ihre Kosten. Die sanft startende Halbballade "Gone" lädt ebenso wie der klassische AOR-Schmalztopf "What you mean" zum Träumen ein.
Etwas funky und typisch amerikanisch verspielte Themen, wie es die zizierten Vorbilder häufig zelebrierten, wird man bei "Without you" und "Gangster of Love" vorfinden.
Überraschend für eine AOR-Scheibe ist hier der geringe Anteil an balladesken Songs, die man vielleicht eher vermutet hätte. Ich kann jedoch gerne darauf verzichten und bin mit etwas strafferen Songs durchaus zufrieden.

Fazit: Der AOR-Markt ist inzwischen riesengroß und egal ob neu oder alt, drängen immer mehr Bands in dieses Genre. Klar, dass dabei bereits bekannte Größen wie Journey einen deutlich leichteren Stand haben, als neue Bands. Sicherlich werden auch immer wieder Plätze frei, wie die Auflösung von Toto zeigt. MARCELLO-VESTRY hat ziemlich gute Chance solche freien Plätze zu ergattern und zumindest für Aufmerksamkeit zu sorgen. Die Produktion ist astrein und druckvoll - die Songs durchwegs auf hohem Niveau. Klar mit zehn Songs hat man genau das Pflichtkontingent erfüllt und die Themen sind einfach im neuen Jahrtausend zu 80er-altbacken, aber das kann man ja zukünftig noch ändern.

Tipp:
 Nachdem sich Toto vom Musikbussines verabschiedet haben, Def Leppard mit dem neuen Album meilenweit seinen eigene Glanzzeiten hinterher hinken, suchen AOR-Fans sicherlich auch mal nach neuem Futter - und das gibt es hier satt mit einem unverkennbaren Zwinkern in Richtung der "good old 80s".

Titel-Liste:
 
  1. Fireworks
  2. Ready or not
  3. All I wanna do is U
  4. Gone
  5. Without you
  6. Live Life
  7. What you mean
  8. Love Injection
  9. Gangster of Love
  10. One more Night

Laufzeit:
 43:38 Min.

Band-Infos:
 
  • www.marcellovestry.com 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011