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Review: Masterplan |
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Album:
| | TIME TO BE KING, 2010, AFM |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.M., 29.06.2010 |
Review:
| | Die Freude bei den Masterplan-Anhängern hätte kaum größer sein können. Der großartige Sänger Jorn Lande war wieder zurückgekehrt. Jetzt würde wieder alles gut werden. Oder doch nicht? Masterplan hatten mit MK II gerade mal ein nicht ganz so hochklassiges Werk abgelegt. Und woran lag das überhaupt? Am Sänger? Ich finde Mike DiMeo keineswegs schlecht. Wenn es Enttäuschungen gab, lag es wohl eher am Songwriting. Das ist meine bescheidene Meinung.
Und wenn ich mir nun TIME TO BE KING anhöre, werde ich in dieser Meinung bestärkt. Im Grunde spielt sich auch das neue Werk qualitativ im Bereich von MK II ab. Es ist nichts völlig schlecht, aber auch nicht wirklich Vieles richtig gut.
Was gut ist - daran gibt es nicht den geringsten Zweifel - ist Jorns Gesang. Er gehört einfach zu den besten Sängern im Metal- und Rock-Genre. Das Songwriting ist recht wechselhaft - und bitte diesen Begriff nicht mit abwechslungsreich verwechseln. Das ist es zwar mitunter auch, doch will ich vielmehr darauf hinaus, dass nicht ein gleichbleibendes Level gehalten wird.
Mir gefällt das straighte "Far from the End of the World" mit seiner Mischung aus energetischer Dynamik und opulentem Bombast recht gut. Ebenso das vielseitige "Time to be King", wenngleich es ein wenig oft wie stark von Dio inspiriert klingt.
"The dark Road" ist das herausragende Stück bei den melodisch-emotionalen Tracks. Welch eine Intensität, besonders dank Jorns grandiosen Vocals! Sehr intensiv ist auch "The black one", wenn auch mehr auf der wuchtig-bombastischen Schiene. Und bei "Blue Europe" setzen Masterplan auf Vielschichtigkeit und überzeugen mit komplexeren Momenten.
Als Gegensatz dazu sind jedoch "Blow your Winds" und "Lonely Winds of War" sehr kitschig und ziemlich akzentlos. Den größten Fehlgriff leisten sich Masterplan aber mit dem abschließenden "Under the Moon". Der Rausschmeißer solch eines Melodic-Power-Metal-Albums mit vielen Bombast-Elementen muss doch irgendwie ein bisschen majestätischer und ergreifender sein. Stattdessen renkt man sich bei "Under the Moon" vor gähnender Langeweile fast den Kiefer aus. Wer kam nur auf die Idee, das an den Schluss zu setzen, geschweige denn, es überhaupt zu komponieren?
Besitzer der limited Edition kommen noch in den Genuss des Bonus-Tracks "Kisses from you", der in meinen Ohren astrein nach Queen klingt. Alleine wegen ihm mehr Geld für die limited Edtion auszugeben, scheint mir nicht notwendig.
Fazit: Meiner Meinung nach sieht es also so aus, dass TIME TO BE KING keineswegs die Offenbarung ist, die viele im Vorfeld wohl erwartet haben. Dass Jorn Lande wieder an Bord ist, ist sicherlich kein Fehler. Seine klasse Stimme rettet die ein oder andere Komposition auf diesem Album. Doch in Sachen Songwriting müssen sich Masterplan was einfallen lassen, wenn sie wieder an die erfolgreichsten Zeiten anknüpfen wollen.
An Jorns Weggang war es damals also nicht gelegen, dass MK II nicht restlos überzeugen konnte, denn TIME TO BE KING spielt sich qualitativ auf derselben Ebene ab. Es ist insgesamt sicherlich ein ordentliches Melodic-Power-Metal-Werk, aber eben nicht der große Schlag wie die ersten beiden Masterplan-Werke.
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Titel-Liste:
| | - Fiddle of Time
- Blow your Winds
- Far from the End of the World
- Time to be King
- Lonely Winds of War
- The dark Road
- The Sun is in your Hands
- The black one
- Blue Europa
- Under the Moon
- - - Bonus Track (Ltd. Ed.) - - - - Kisses from you
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.master-plan.net  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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