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Review: Masterstroke |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.H., 30.04.2008 |
Review:
| | Mit SLEEP legen die Finnen Masterstroke also ihre 2. CD vor. Beim Songwriting - laut der offiziellen Homepage - wollte man diesmal etwas mehr Wert auf härtere Töne legen und weniger bombastischen Power Metal wie beim Vorgänger APOCALYPSE. Nun, auf jeden Fall klingt der Sound etwas rauher, die Gitarren sind im Vordergrund, währen die Keyboards fast gar nicht mehr zu hören sind. Trotzdem sind immer wieder eingängige Melodien geboten, so dass man hier als Fan des klassischen Heavy Metals ein oder auch zwei Augen drauf werfen darf.
Der Opener "Killing Creatures" (das kurze Intro "Transition" lasse ich mal außen vor) ist dabei ein kleines Überraschungsei, denn man denkt bei den 2 Minuten man höre den Refrain, dabei wird hier nur die Bridge wiederholt, bis endlich mal der Refrain startet. Durch die verzerrten Gitarren und dem Umstand, dass der Refrain so lange auf sich warten lässt, beginnt die CD etwas sperrig.
Die Singleauskopplung "Turn away" ist da um einiges eingängiger, wobei die Gitarrenriffs nur so reinbrettern und einfach der Song insgesamt sehr aggressiv klingt.
Auch beim nachfolgenden "Under our Command" werden - musikalisch gesehen - keine Gefangene gemacht, denn hier beginnen Mastestroke mit einem extem schnellen Staccato aus Double-Base-Runs und tief gestimmten Gitarrenriffs. Gleichzeitig geht der hymnische Refrain aber schnell ins Ohr und so entwickelt sich ein sehr guter Metalsong.
Überhaupt fällt auf, dass das Material auf SLEEP um einiges abwechslungsreicher geraten ist als beim Vorgänger, das hört man z.B. "Another Failure", dass durch sein modernes Arrangement leicht an eine Mischung zwischen True Metal und Nu Breed erinnert.
Ebenso überraschend kommt "The Circle" daher, denn diese Nummer beginnt mit einem akustischen Intro und auch der Sänger kann hier beweisen, dass er mehr kann als nur zu shouten. Nach einer Minute brettern dann wieder die Gitarren wieder los, aber nur um zu einem lupenreinem Ohrwurmrefrain überzuleiten. "The Circle" ist wohl mit die eingängigste Nummer auf der CD und ein sicherer Kandidat für die nächste Single.
Bis dahin kann also SLEEP durchaus überzeugen, doch dann kommen mit "Being me" und dem chaotischen wirkenden "Silent" (hier wird der Titel wahrlich ad absurdum geführt!) zwei richtige Fillersongs.
Einzig der Titeltrack "Sleep" kann mich noch mal überzeugen, während das abschließende "Final Journey" auch etwas belanglos und arg unausgegoren daher kommt.
Fazit: Trotzdem wirkt SLEEP runder und reifer als der Vorgänger namens APOCALYPSE und macht erneut Appetit auf mehr von den Finnen. Ich denke, man ist auf dem richtigen Weg und von das hohe Niveau der ersten 5 Songs in der Zukunft auf einer ganzen CD gehalten werden kann, kann man davon ausgehen, dass uns Masterstroke noch viel Freude bereiten werden. |
Anspieltipps:
| | "Turn away", "The Circle" und "Sleep" |
Tipp:
| | Erneut ist diese CD von Masterstroke eine Kaufempfehlung für alle Fans des klassischen Heavy Metals. |
Titel-Liste:
| | - Transition
- Killing Creatures
- Turn away
- Under our Command
- Another Failure
- The Circle
- Being me
- Sleep
- Silent
- Final Journey
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Laufzeit:
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