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Review: Mayhem |
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Album:
| | ORDO AD CHAO, 2007, Season of Mist |
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | S.J., 20.08.2007 |
Review:
| | Mayhem, oder soll man sagen The true Mayhem? Auf jeden Fall sind sie eine der sonderbarsten Kapellen die der Metal wohl zu bieten hat. Da gab es genügend unschöne Ereignisse in der Vergangenheit, und bis zur Gegenwart hat die Band einen sehr eigenwilligen Gang genommen. Nach dem legendären DE MYSTERIIS DOM SATHANAS folgten neben zahlreichen EPs, Splits und Singles zwei Live CDs bis die äußerst umstrittene GRAND DECLARATION OF WAR erschien. Mit viel Spierlerei und Elektronikelementen wurden die alten Fans gehörig vor den Kopf gestoßen, doch anstatt danach entweder diesen Weg konsequent weiterzugehen oder sich auf alte Werte zu besinnen, zogen sich Mayhem in Sachen Kreativität erst einmal wieder komplett zurück. Viel altes Material wurde aufgewärmt, für Live Videos und auch für Best-Ofs. Vier Jahre später erschien CHIMERA, ein Album dass mit dicker Produktion glänzt und auch spielerisch ausgereift wirkt.
2007 ist es wieder so weit: Mayhem spucken immer noch große Töne, trotz Besetzungswechseln und allem was passiert ist: Sie seien die Größten, alles andere sei ihnen egal. Wer das nicht glaubt, um den scheren auch sie sich einen Dreck - wie ohnehin um die ganze Welt. Das neue Werk nennt sich ORDO AD CHAO - aus Ordnung werde Chaos, und einen besseren Titel hätte man ihm gar nicht geben können.
"Wise Birthgiver" klingt, wenn man beim Titel bleibt, tatsächlich nach einer Geburt. Irgendetwas wird erschaffen. Etwas ekliges, schleimiges, ein Ding aus der Unterwelt wie es Filme nie zeigen werden können.
"Wall of water" ist dann das Wüten dieses Monsters. Das Schlagzeug rumpelt, der zurückgekehrte Sänger Attila krächzt, gurgelt und schreit wie in den Anfangstagen, und auch der Sound ist dementsprechend. Roh, unbelassen, wie mal eben in der Garage aufgenommen.
Das gesamte Album ist tatsächliches Chaos, die Riffs sind nicht wirklich nachzuvollziehen, und Attilas bedrohliches Flüstern und Krächzen setzt dem Ganzen den entsprechenden Psychopathen-Touch auf. "Great Work of Ages" hat eine unpassende Pause gleich zu Beginn und einen Teil mit völlig schiefem, klarem Gesang in der Mitte, "Deconsecrate" klingt am Anfang wie irgendein wüstes Prügeldemo einer Underground-Band.
Das über neun Minuten dauernde "Illuminate Eliminate" bleibt langsam und ruhig, ist jedoch keineswegs beruhigend. Das geht mit einem Sänger wie Attila wohl auch gar nicht. So bleibt dieses aufwühlende Gefühl zurück, dieses Unbehagen, was wohl als nächstes geschieht.
Was man auf ORDO AD CHAO hört, ist schwer in Worte zu fassen, und genau das macht die Genialität dieses Albums aus. Denn es ist nicht irgendein Chaos. Man hört nicht irgendeine Band die sich in den Probenraum stellt und mal möglichst konfusen Krach fabriziert. Man merkt, dass ein Konzept dahintersteckt, doch nachzuvollziehen ist dieses nicht.
Zu den restlichen drei Songs bleibt auch nicht mehr viel zu sagen, einfach nur: Jeder soll selbst hören. Doch Vorsicht: Für Folgeschäden wird keine Haftung übernommen.
Fazit: Mayhem stellen eindrucksvoll unter Beweis dass ihnen scheinbar wirklich die ganze Welt egal ist und zeigen Mut, heutzutage so ein Album zu veröffentlichen. Vor allem aber behalten sie Recht. Zwar ist ihre große Klappe über die Jahre das einzig beständige gewesen, doch stellen sie mit ORDO AD CHAO ein Album auf die Beine dass für sämtliche momentan als destruktiv und depressiv angesehene Bands wie Shining und Konsorten neue Maßstäbe setzt. |
Titel-Liste:
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- Wise Birthgiver
- Wall of Water
- Great Work of Ages
- Deconsecrate
- Illuminate Eliminate
- Psychic Horns
- Key to the Storms
- Anti
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.thetruemayhem.com  |
Empfehlen:
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Bandinfos |
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