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Review: Marco Mendoza |
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Album:
| | LIVE FOR TOMORROW, 2007, Frontiers |
Stil:
| | Hard Rock, Blues Rock, Melodic Rock |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 30.12.2007 |
Review:
| | Normalerweise verbindet man Musiker gerne mit einer bestimmten Band. Dass man jedoch auch als Sessionmusiker eine gute Figur abgeben kann und Erfahrungen mit großen Namen, wie Ozzy Osbourne, Ted Nugent, The Cranberries, Thin Lizzy, Whitesnake und auch Steve Lukather sammeln durfte, zeigt Marco Mendozas Karriere auf eindrucksvoller Art und Weise.
Es war deshalb nur noch eine Frage der Zeit, dass auch bei ihm der Wunsch nach einem eigene Solo-Album Gestalt annehmen würde. Normalerweise verdient er seine Brötchen als Bassist und stellte sich bei seinem Solo-Projekt auch der Herausforderung am Mikro, was ihm recht gut gelungen ist. Hilfreich zur Seite stand ihm bei seinem Unternehmen der Gitarrist Richie Kotzen, der u.a. Mr. Big gründete. Damit aber nicht genug, war es für Marco nicht weiter schwer auch die Gitarristen Steve Lukather, Doug Aldrich und Ted Nugent oder die Drummer Brian Tichy und Tommy Aldrige zum Mitmachen zu bewegen.
Mit dieser edelgetunten All-Star-Truppe war es für ihn nun ein Leichtes, seine Bluesangehauchten Melodic Rock und Classic Rock Ideen in Songs zu gießen.
Schon der Opener "Not for Me" zeigt, was die knapp 50 Minuten bringen mögen - locker leichte Melodien, die zum Mitwippen einladen.
Bei "Live for Tomorrow" möchte Marco eindeutig zeigen, was in ihm steckt, denn diesmal sollte man auch den etwas unauffälligeren Instrumenten etwas mehr Beachtung schenken und wird von der brillanten Basslinie begeistert sein.
"Look out for the Boys" besticht besonders durch seinen ausgeprägten Groove, der sofort in Mark und Bein fährt und dort zum mitmachen einlädt.
Markante Merkmale bei dem recht erdigen "I want you" sind Marco's funky Bassarbeit und sein Gesangs-Duett mit Richie.
Für "In my Face" wird das Tempo etwas angezogen zur Abwechslung auch komplexere Kost serviert. Ebenso verhält es sich mit dem nächsten Song "Broken", der vor allem durch seine vielfältige Gitarrenarbeit bestechen kann.
Als Ausstieg hat Marco zwei gefühlvolle Balladen gewählt. Für "Still in me" setzt er noch auf E-Gitarren und bei "Dance with me" lässt er in guter alter Liedermachermanier eine Akustikgitarre die Hauptrolle übernehmen.
Fazit: Bei diesem Album ist es weniger eine erdrückende Vielfalt exzellenter Einzelleistungen sondern eine unbeschwerte Leichtigkeit, die jeden Song wie einen roten Faden begleitet. Hier spielen keine Musikegomanen, die der Welt beweisen müssen, was sie so alles drauf haben, sondern Profis, die der Musik auch genügend Freiraum geben und damit jedem Zuhörer die Chance lassen, dem Alltag ein stückweit zu entfliehen. In jedem Fall ein Solo-Debüt, was der musikalischen Vorgeschichte des Bassisten auf ganzer Linie gerecht wird. |
Tipp:
| | Wer auf Bluesangehauchten melodischen Rock steht und sich gerne von eingängigen Melodien fesseln lässt, der sollte sich Marco's Solowerk unbedingt näher anhören. |
Titel-Liste:
| | - Not for Me
- Live for Tomorrow
- Lettin' go
- Look out for the Boys
- I want you
- Your Touch
- Let the Sun shine
- You got me
- In my Face
- Broken
- Still in me
- Dance with me
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Laufzeit:
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