News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Milk+
 
WHO WAS MR. FELDMAN?

Album:
 WHO WAS MR. FELDMAN?, 2009, Pate

Stil:
 Psychedelic Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 N.Z., 11.06.2010

Review:
 Experimentell, ungewöhnlich, komplex aber auch befremdlich - so und auf gefühlte tausend andere Arten könnte man das 2009 erschienene, zweite Studioalbum der österreichischen Band Milk+ WHO WAS MR. FELDMAN? beschreiben. Es ist schwierig, den Stil zu bestimmen oder das Ganze einem Genre zuzuordnen; eins ist jedoch sicher: Leichte Kost ist das aktuellste Milchprodukt der drei Österreicher auf keinen Fall. Es scheint, als wollten David Furrer (Vocals, Gitarre), Navid Djawadi (Bass) und Christopher Czerny (Schlagzeug) mehr machen als "nur" Musik; eine Revolution gegen die gängigen Konventionen, Regeln und Einschränkungen der Musikindustrie, ein eigenwilliger Feldzug für künstlerische Freiheit, Innovation und Kreativität. Dass sie in ihren Bemühungen teils in sperrige Dissonanzen verfallen und umständlich jede Form von Harmonie sabotieren ist wohl gewollt, macht das Hören jedoch recht anstrengend. So mag es vielleicht geistig anregend sein, über anspruchsvolle Kunst, welche hier scheinbar zu schaffen angestrebt wurde, nachzudenken, jedoch kann man beim Lauschen der rund 76 Minuten gebündelter Disharmonie eher nicht von Freude, Genuss oder Entspannung sprechen, allerdings war die Erschaffung derartiger Empfindungen des Hörers wohl auch nicht die Intention der Band.

Gleich das erste Stück, "Celadoár" verdeutlicht oben genannte Besonderheiten: Ruhige und harmonische Gesangsparts wechseln sich ab mit originellen instrumentalen Elementen, die erst beim zweiten Hören ihre versteckte Ästhetik offenbaren. Stimmlich erinnert Sänger David Furrer stark an Matthew Bellamy (Muse), was unweigerlich teils zu unterbewusstem Vergleichen verleitet.
Das folgende "Zensmark" bietet einen Wechselspiel aus verspielten Rhythmen und holprig wirkenden Passagen, hat aber einen sehr schönen, ruhigen Instrumentalteil.
Sphärisch geht es mit "Paragon Negative" weiter, welches wieder ruhige, melodische mit schnelleren, teils etwas holprigen Parts kombiniert und sogar leichte Jazz Einflüsse vermuten lässt. Hier wird einfach ausprobiert was das Zeug hergibt; Selbstverwirklichung in Reinkultur.
Gut gefallen mir außerdem "Ephemerol" und "409: Ichikawa Story" welche mit oben genannten Besonderheiten aufwarten, während mir persönlich der Titeltrack "Who was Mr. Feldman? " doch etwas ZU experimentell und abgefahren ist.

Fazit: Generell lässt sich sagen, dass die Struktur der einzelnen Tracks zwar in ihrer Gesamtheit ungewöhnlich sein mag, jedoch im Vergleich mit sich selbst immer recht ähnlich aufgebaut ist. Skurrile Elemente werden mit klassischen verschmolzen, einfache Muster befinden sich in steter Umklammerung komplizierter Klangkombinationen und langsame Harmonien werden von rasanten Dissonanzen gejagt.

Anspieltipps:
 In jedem Fall "Ephemerol"

Tipp:
 Wer es gerne anspruchsvoll und unkonventionell hat, sollte dieses Album ausprobieren. Ich rate dabei zu mehrmaligem Hören, da ansonsten die, unter verfahren und mühsam wirkenden Melodien verborgene, Anmut leicht zu überhören ist.

Titel-Liste:
 
  1. Celadoár
  2. Zensmark
  3. Paragon Negative
  4. Seksy Surprise
  5. Stephead
  6. Drencrom
  7. Ephemerol
  8. Synthemesc
  9. Who was Mr. Feldman?
  10. 409: Ichikawa Story

Laufzeit:
 76:05 Min.

Band-Infos:
 
  • www.milkplus.net 

  • Probehören und Kaufen:
    Milk+: WHO WAS MR. FELDMAN?

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011