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Review: Mindreaper
 
HUMAN EDGE (...TO THE ABYSS)

Album:
 HUMAN EDGE (...TO THE ABYSS), 2012, Eigenvertrieb

Stil:
 Thrash Metal, Death Metal

Wertung:
 5,5 von 7
5,5 von 7 Punkten
 J.G., 14.06.2012

Review:
 Immer dann, wenn ich so gar keine Songstrukturen erkennen kann und irgendwo zwischen Gekreische, Gegrunze, Drumgeballer und Gitarrengeschrubbe fest hänge, fällt es mir schwer, dieser Art Musik - wenn man dies so nennen mag - irgend etwas abzugewinnen. Meist wird dann auch wirklich jeder gerade griff bereite Stil beliehen, in einen riesigen Kessel gekippt und bei viel zu großer Flamme auf dem Herd gekocht und jede Lücke zugekleistert. Mahlzeit sage ich da nur.
Doch halt! Bevor mir die Jungs von Mindreaper noch in den Monitor beißen und ihre Gitarren zertrümmern, wenn sie das lesen, weil sie fälschlicherweise denken, ich meine sie und ihr Debüt HUMAN EDGE (...TO THE ABYSS), will ich klar stellen, dass gerade dieser Vierer aus dem hessischen Vogelsberg eine angenehme Ausnahme darstellt. Hier steht man auf traditionelle Strukturen und klingt trotzdem modern. Auch wenn man sich nicht klar für eine Richtung entschieden hat, so klappt die Kombination aus Thrash und melodischem Death Metal recht gut. Und ich kann schon jetzt verraten, dass dieses Album nicht nur zu Testzwecken seine Runden hier drehen wird!

Nicht aufgepasst, was Du eingelegt hast? Kein Problem, denn der Opener "Black Head" sorgt für Klarheit. Eingängige Thrash/Death Metal Riffs gibt es hier bis an die Schmerzgrenze. Variables Tempo und melodische Hooks sorgen trotz extremen Genre sofort für Wohlgefühle - zugegeben fällt die Eingewöhnung etwas schwerer, wenn man gerade ein Nickelback- oder Nightwish-Album aus dem Player verbannt hat, aber so etwas kann nur mir einfallen, oder?
Und weil es so schön war, gibt es mit "Cryophobia" gleich einen noch etwas flotteren Nachschlag, der ebenso wie sein Vorgänger mit gefälligen, eingängigen Riffs und gnadenlosem Drumming glänzt.
Manchmal kommt das Quartett schon nahe an progressive Gefilde heran, wie im Fall von "Power Commandment" und dann ist es natürlich nicht gerade "eingängiges Riffing", was solche Songs auszeichnet.
Aber Mindreaper bleiben abwechslungsreich und zeigen mit "Cataclysmic Fire", dass man es durchaus auch versteht, einfach mit Volldampf durch die Mitte zu marschieren, ohne große Rücksicht. Einfach die Knüppel ausgepackt und kräftig über den Fans kreisen lassen.
Letztendlich sind es aber die minimalistisch melodischen Stampfer, wie "Seven Days", die bei mir sofort zünden und sich mit ihren Gitarren-Soli auch im Gehörgang festsetzen.
Ähnlich wie der Opener, sind es aber auch Klassiker wie "High Water Mark", die man nicht lange beschreiben muss. Hier geht einfach nur die Post ab in bester Bay-Area-Manier, wobei auch hier jede Menge Tempowechsel keine Langeweile aufkommen lassen.
Regelrecht ruhig walzt "Erased Apocalyse" ohne dabei balladesk, druck- oder kraftlos zu wirken. Trotz geringem Tempo sitzt jede Attacke auf die Trommelfelle und melodische Hooks lindern die Schmerzen der zarten Pflänzchen, die vielleicht die eine oder andere bisherige Kante nicht vertragen haben.

Fazit: Trotz der extremen Kombination aus Thrash und Death Metal haben die meisten Songs luftige Strukturen, die bei aller Kraft und Dominanz noch Platz zum Atmen lassen, was ich als durchaus angenehm finde. Egal ob man headbangt, bis einem das Bier wieder aus den Ohren heraus spritzt, auf der Luftgitarre Verrenkungen veranstaltet, bis das Kreuz knackt oder man einfach nur zuhört und im Takt mitnickt, keiner der Songs ist so zugekleistert, dass man unter dem Riffing erdrückt wird. Jede Menge Ecken und Kanten sorgen bei den breaklastigen und oft progressiv angehauchten Songs dafür, dass man dieses Album sicherlich nicht zur Gänze beim ersten schnellen Durchhören erschließen wird. Hier braucht es schon einige Sessions für die kleinen Feinheiten und genau das macht auch Spaß - wenn man generell Spaß an dieser Art Musik hat, versteht sich.
Sicherlich hat sich für Mindreaper ausgezahlt, dass man das Mastering von HUMAN EDGE (...TO THE ABYSS) einem Profi wie Andy Classen überlassen hat, denn nur so kann man auch ein hohes Maß an Qualität erreichen. Debüts - und nicht nur solche - mit Klang wie Mülltonne in 'ner Garage habe ich hier liegen, bis zum Abwinken. Das brauche ich also wirklich nicht.
Deshalb beide Daumen hoch für Mindreaper und sein Debüt und gleich nochmal "High Water Mark" reinziehen, einer geht noch!

Titel-Liste:
 
  1. Black Head
  2. Cryophobia
  3. Little round Top
  4. Power Commandment
  5. Cataclysmic Fire
  6. Seven Days
  7. Absolute Zero
  8. Steer on Demise
  9. High Water Mark
  10. Erased Apocalyse
  11. Trust and Betrayal

Laufzeit:
 46:39 Min.

Band-Infos:
 
  • www.mindreaper.de 


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