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Review: Miss Behaviour |
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Album:
| | LAST WOMAN STANDING, 2011, Avenue of Allies |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | P.D., 06.02.2011 |
Review:
| | Die Schwedische Formation Miss Behaviour gibt es seit 2003. Nach ihrer ersten CD HEART OF MIDWINTER (2006) präsentieren sie nun mit LAST WOMAN STANDING ihre zweite Scheibe. Verstärkt haben sich die Gründungsmitglieder Erik Heikne (Gitarre) und Henrik Sproge (Keyboards) durch den Sänger und Bassisten Sebastian Roos und Drummer Anders Berlin. Die Vier Rock-Profis lassen die legendären 80ger Jahre in bester Tradition wieder aufleben. Dabei ergänzen sich die Musiker zu einem harmonischen Gefüge mit eindringlichem Gesang. Die Spannweite der Songs reicht von tendenziell fetzig-rockig bis gefühlvoll-"balladesk". Es fehlen zwar die ultimativen Kracher, aber trotzdem ist die Scheibe nicht langweilig, sondern gelungen vielseitig.
Den Start macht der Song "1988" und der lässt den Hörer nach sanftem Start gleich mal mit rocken. Sebastian's Stimme wird durch viel Background Vocals unterstützt.
Mit "Cynthia" folgt gleich der nächste eher fetzige Song.
Track Nummer drei "Give her a sign" setzt die rockige Band- Ausrichtung fort. Erik's Soli sind kurz und stellen sich in den Dienst der Mannschaft.
Mit "Perfect War" folgt ein gelungener Melodic Rock Song mit dem typischen Herzschmerz Inhalt.
Die Sehnsucht nach der großen Liebe ist auch Inhalt des flotteren Songs "Average Hero". Der Gitarrenpart ist gelungen, aber leider wieder knapp gehalten. Erik dürfte sich gerne öfter mal in den Vordergrund spielen. Das er es kann beweist er kontinuierlich.
Song Nummer sechs "Till we meet again" wird dann die Freunde der Rock Balladen erfreuen. Ein ruhiges Stück mit viel Gefühl allerdings ohne ultimatives Highlight.
Rockiger geht es mit "Taking Hostage" und "Emergency" weiter. Und bis auf den Tastenspieler Henrik beteiligen sich alle Musiker an der Hintergrund Gesangsunterstützung. Die Band tritt dabei immer wieder als motivierter Background Chor auf.
"Living the Dream" beginnt wieder sanft bis dann der fetzige Beat einsetzt. Sebastian's Einfluss bei diesem Song ist unüberhörbar.
Und nun haut Henrik auch mal dominant in die Tasten. "Last Woman standing" ist mit sieben Minuten der längste Song der Scheibe. Ein schönes Rock-Lied mit weiblicher Gesangsunterstützung durch Kajsa Berg. Erik's Gitarre und Henrik's Tasten rocken zwischendurch gelungen um die Wette. Und doch fehlt auch hier leider noch der letzte Kick zum Hyperhit.
Schließlich folgt mit "11th Hour" noch ein schöner und gesangsstarker Abschluss in bester Melodic Rock Tradition. Die Lieder hinterlassen insgesamt einen schönen und soliden Gesamteindruck, allerdings ohne, dass besondere Ausreißer nach oben (oder unten) zu erwähnen wären.
Fazit: Die Schweden verstehen ihr Handwerk und haben mit LAST WOMAN STANDING ein solides Melodic Hard Rock Album vorgestellt, ohne Schnörkel und Experimente. Sie passen damit bestens in die Tradition erfolgreicher, skandinavischer Rock-Größen mit melodischer Ausrichtung. Ein Schuss mehr an kreativer Individualität hätte der Scheibe aber noch mehr Würze verliehen. |
Anspieltipps:
| | "Taking Hostage" ist so ein typischer Miss Behaviour Song mit melodischem Gesang und "softem" Hard Rock. "Living the Dream" empfehle ich neben dem Titel-Song "Last Woman standing" auch noch. |
Tipp:
| | Freunde des Melodic Hard Rocks kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich kann Euch die Scheibe LAST WOMAN STANDING besten Gewissens empfehlen, auch wenn sie leider (noch) ohne die ganz großen Nummern auskommen muss. |
Titel-Liste:
| | - 1988
- Cynthia
- Give her a Sign
- Perfect War
- Average Hero
- Till we meet again
- Taking Hostage
- Emergency
- Living the Dream
- Last Woman standing
- 11th Hour
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.missbehaviour.se  |
Empfehlen:
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