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Review: Mojo Pojo |
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Album:
| | MOJO POJO, 2010, Just for Kicks |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.A., 05.10.2010 |
Review:
| | Ist es heutzutage überhaupt noch möglich, neue Akzente im Bereich des Progrock zu setzen? Ist es! Mojo Pojo, eine aus Caracas, Venezuela stammende vierköpfige Band, stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Was Sänger/Bassist Enrique Perez Vivas, Gitarrist Antonio Narciso, Keyboarder Luis Daniel González und Schlagwerker Jorge Gonzàlez hier zelebrieren, ist vor Musikalität, Ideenreichtum und Leidenschaft fast berstender Progressive Rock.
Die vier Herren aus Caracas sind auf jedem musikalischen Terrain firm. Hier gibt es Fusion, Jazz, Salsa, Prog, Latino-Rock (Carlos Santana lässt grüßen) und vieles mehr zu entdecken. Alles eingebettet in grandios arrangierte Songperlen, die einem einen Hörgenuss erster Kategorie bescheren. Voraussetzung ist jedoch, dass der musikalische Geschmack nicht zu limitiert ist. Knallharte und rhythmisch vertrackte Prog-Passagen in der Tradition von Genre-Größen wie Spock's Beard, The Mars Volta und Dream Theater wechseln sich hier ab mit geschmackvollen Latino- und Flamencoanleihen, dem Stil eines Al Di Meola nicht unähnlich.
Die musikalische Klasse des Vierers steht völlig außer Frage. Das angenehm warme Timbre von Sänger und Bassist Enrique Perez Vivas macht aus den sowohl im englischen wie auch im spanischen Idiom vorgetragenen Songs ein äußerst kurzweiliges Hörvergügen. Auf die einzelnen Songs näher einzugehen wäre wie Eulen nach Athen tragen. Jeder Song verfügt über so zahlreiche und liebevoll arrangierte Details, die man unmöglich im einzelnen beschreiben kann. Man muß es selbst erleben!
Fazit: Einflüsse der bekanntesten Vertreter der Progrock-Szene (Vergangenheit und Gegenwart!) werden hier mit einer Grandezza präsentiert, dass es nur so eine Freude ist. Zusätzlich werden einem auf MOJO POJO noch unwiderstehliche Latino-Rhythmen kredenzt, die der Platte eine unwahrscheinliche Leichtigkeit und gleichzeitig eine hohe Versiertheit verleihen. Gepaart mit zahlreichen spielerischen Kabinettstückchen von ausnahmslos allen Beteiligten. Große Klasse! So abwechslungsreich kann Progrock auch heutzutage noch klingen. Viva Caracas! |
Anspieltipps:
| | "Nose Won", "Drifting", "Intro", "Stained", "Regreso". |
Tipp:
| | Hier sollte jeder hellhörig werden, der mit abwechslungsreichem und erstklassig dargebotenem Progrock der Sorte Dream Theater, King Crimson, The Mars Volta plus Latino-Einschlag etwas anfangen kann. Keine einfache Platte, aber das sind meistens die interessantesten! |
Titel-Liste:
| | - Nose Won
- Liega el Tiempo
- Drifting
- Stained
- Intro
- Esta vez
- McPojo Thai
- Green & Blue
- Hole Tone
- Birds at Dawn
- Regreso
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.mojopojo.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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