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Review: Morowe
 
PIEKŁO.LABIRYNTY.DIABŁY

Album:
 PIEKŁO.LABIRYNTY.DIABŁY, 2010, Witching Hour

Stil:
 Post Black Metal

Wertung:
 3 von 7
3 von 7 Punkten
 M.U., 01.07.2010

Review:
 Spätestens seit Behemoth ist auch Polen in Sachen Black Metal in aller Munde. Und so kommen auch Morowe aus diesem Land, genauer gesagt aus Kattowitz. Die Band besteht nur aus drei Mitgliedern. Wann die Band gegründet wurde, lies sich nicht heraus finden. Der Promozettel ist da mit Informationen sehr sparsam und im Internet findet man auch kaum was. Also belassen wir es dabei und wenden uns dem Album zu.

Ziemlich abgefahren beginnt der erste Song "Wstęp". Klingt eher nach einem Titelsong für ein Weltraumabenteuer aber nicht nach Black Metal. Schnell weiter.
Recht zäh zeigt sich auch der folgende Song "Komenda". Recht chaotisch anzuhören und man erkennt eigentlich keine richtige Linie. Von den Instrumenten ist nicht viel zu hören, nur ein nicht zuordenbares Geklimper.
"Tylko piekło, labirynty i diabły", der Titelsong, ist auch nicht viel besser, wenn auch etwas musikalischer und rhythmischer. Aber nicht wirklich beeindruckend. Man kann nicht einmal erkennen ob sie in englisch oder polnisch singen; den Titeln nach wohl polnisch.
Bei "Czas trwanie zatrzymać" wartet man erst ein paar Sekunden bis das Trauerspiel weitergeht. Bemerkenswert ist dennoch, dass man seiner schlechten Linie treu bliebt. Irgendwie fehlt den Songs die Harmonie, das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Machen wir es kurz. "Jego oblicza" ist genauso ein Flop.
Nun versucht man es im Song "Głęboko pod ziemią" mit akustischen Gitarren den Hörer zu beeindrucken. Nicht gerade eine tolle Idee, denn spätestens nach ein einer Minute verfällt man wieder in die gewohnte Spielweise. Ein einziges Durcheinander von Gesang und Instrumenten ohne jegliches harmonischen Gefühl zu zeigen.
Wir kommen langsam zum Ende. "Wężowa korona" ist der vorletzte und "Zakończenie" der letzte Song. Und es wird nicht besser. Ein hoffnungsloser Fall. Da freut man sich fast schon, dass das Ende nahe ist.

Fazit: Ich hoffe man verzeiht mir wenn ich manchmal über die seltsamen polnischen Sonderzeichen gestolpert bin. Die paar Zeichen der Titel-Liste habe ich mir im Internet besorgt. Zur Band: Die Leistung, die die Jungs hier abliefern ist glatt weg eine Katastrophe. Musik kann man das nicht nennen. Die Songs klingen vollkommen chaotisch, disharmonisch und es fehlt jegliche Abstimmung zwischen dem Sänger und den Instrumentalisten. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass eventuell polnisch nicht gerade die Sprache für Black Metal Songs ist. Da ist Behemoth von einem komplett anderen Schlag.

Titel-Liste:
 
  1. Wstęp
  2. Komenda
  3. Tylko piekło, labirynty i diabły
  4. Czas trwanie zatrzymać
  5. Jego oblicza
  6. Głęboko pod ziemią
  7. Wężowa korona
  8. Zakończenie

Laufzeit:
 48:41 Min.

Band-Infos:
 
  • http://www.myspace.com/witchinghourprod 


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