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Review: Motherlode |
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Album:
| | TOMORROW NEVER COMES, 2011, Yesterrock |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | W.W., 27.01.2012 |
Review:
| | Motherlode sind nun wahrlich keine Newcomer mehr, denn bereits seit 1982 treiben die Jungs aus Örebrö in Schweden ihr Unwesen im Hardrock-Underground. Ihre erste Veröffentlichung datiert ins Jahr 1984, als sie auf einem schwedischen Metal-Sampler zwei Songs unterbringen konnten. Nun schreiben wir aber das Jahr 2012 und mit TOMORROW NEVER COMES liegt nun das neue Album von des Fünfers um Sänger Sonny Larsson vor.
Fairerweise muss man dazu sagen, dass von 1989 bis 1999 Sendepause in Örerbrö herrschte und man sich erst zur Wiederveröffentlichung des Debüt-Albums THE SANCTUARY (1986) – es erschien 1995 mit 5 Bonussongs in neuer Auflage – wieder zusammenfand. Eigentlich schade, denn die Zukunft sah nach der Veröffentlichung des Debüts gar rosig aus – man ging mit den Bandkollegen von Magnum auf Europatournee und spielte in der Folge mehrere hundert Konzerte. Doch der ausbleibende Erfolg brach den Schweden dann wohl doch das Genick und so war die Auflösung 1989 die traurige Konsequenz.
Von 2001 bis 2006 wurden mehrere Songs geschrieben und auf diversen Samplern untergebracht, aber erst 2010 war es dann soweit und man ging ins Studio um das nun hier vorliegende Album aufzunehmen.
Stellt sich die Frage: handelt es sich hier um eine Reunion, die wirklich notwendig war, oder ist die CD lediglich das Produkt sentimentaler älterer Herren, die der eigenen Vergangenheit hinterhertrauern?
Diese Frage kann man ganz klar beantworten, denn die 13 Songs auf TOMORROW NEVER COMES knallen ganz vorzüglich in die Lauscher. Geht es beim Opener "Predator" direkt mit einem schicken Wah-Wah-Riff los, das direkt Lust auf mehr macht, handelt es sich beim Titelsong "Tomorrow never Comes" um eine schicke Halbballade, die sich mit dem Mysterium des Erwachsenwerdens beschäftigt.
"Crying" ist dann, dem Titel entsprechend, ein düster-langsames Lied, das stellenweise ein wenig Musical-Flair entwickelt. Wundert mich beim Schreiben selbst, aber gerade der mit dickem Chor versehene Refrain würde sich auf einer Musical-Bühne gut machen...
Ein bisschen flotter, und mit schicker Hammond-Orgel versehen, geht es dann bei "Bring me Down" weiter, "Promises" packt die beinahe in Vergessenheit geratene Talk-Box wieder aus und überrascht mit schön stampfenden Riffing von Tom Nilsson an der Gitarre.
Man könnte so weiter durch den Songwald von TOMMOROW NEVER COMES flanieren, aber ich denke, die eingeschlagene Richtung von Motherlode ist nun klar. Die Songs sind dabei beinahe alle kürzer als 5 Minuten, nur "Eaten by the Pigs" und "You" überschreiten diese Grenze, werden aber deshalb auch nicht langweilig.
Fazit: Das Album ist sicherlich kein Jahrhundertwerk, aber dennoch bleibt der eine oder andere Song auch länger im Kopf hängen, und auch die handwerkliche Arbeit ist mehr als solide. Somit kann man von einem durchaus gutklassigen Comeback-Album sprechen. |
Anspieltipps:
| | "Ice Cream Man", weil man dabei selbst im Januar Lust auf ein Eis bekommt und "Wild Dog", weil den selbst ein Hard Rock-Kätzchen schnuckelig finden wird! |
Tipp:
| | Fans von Sachen wie Cinderella, Steelheart, Winger, Poison und Konsorten werden hier nichts falsch machen. |
Titel-Liste:
| | - Predator
- Tomorrow never Comes
- Crying
- Bring me Down
- Promises
- Ice Cream Man
- I don't know
- Crawling through the Desert
- Won't find me Beggin’
- Why we Bleed
- Eaten by the Pigs
- Wild Dog
- You
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.motherlode.se  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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