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Review: Motörhead
 
Motörhead - AFTERSHOCK

Album:
 AFTERSHOCK, 2013, UDR

Stil:
 Hard Rock, Heavy Metal

Wertung:
 6,5 von 7
6,5 von 7 Punkten
 J.V., 30.09.2013

Review:
 Auf 38 ereignisvolle Jahre blickt man zurück, wenn man die Bandgeschichte von Motörhead betrachtet, 38 Jahre gelebter Rock’n’Roll, es gibt kaum Bands welche das Motto ihres Genres besser vorlebten: Sex, Drugs & Rock’n’Roll. Ein Wunder, dass ein Mann wie Ian Fraser "Lemmy" Kilmister überhaupt die "magische" 60 erreicht. Mittlerweile ist er 68 und eine der Ikonen der Szene. Im Sommer des Jahres gab es wahrscheinlich nicht viele, die ihm die Rückkehr auf die Bühne zutrauten. Nach einem Kreislaufzusammenbruch musste die Band zahlreiche Konzerte und Festivals absagen, jedoch nicht das Wacken Open Air. Lemmy arbeitete zielstrebig auf ein "Comeback" in Wacken hin, um dann bei schwülen 30°C nach einem Set von nur 25-30 Minuten erschöpft von der Bühne zu gehen - Geschockt beschrieb den Gemütszustandes des anwesenden Publikums am besten.

Pünktlich zum Release von Motörhead`s 21.Studioalbum geht es dem Mann hinter den Basssaiten jedoch besser und einer Tour zu AFTERSHOCK steht nichts mehr im Wege. Am 18.Oktober wird AFTERSHOCK die Regale der Läden stürmen und die Fans begeistern, HardHarderHeavy durfte bereits vor der Veröffentlichung in das neuste Werk von Ian "Lemmy" Kilmister, Philip "Wizzö" Campbell und Mikkey Dee reinschnuppern.

Wie gewohnt sollte man nicht auf ausgiebige Innovation hoffen, warum auch? Was sich seit mehr als 3 Jahrzehnten als bewährt erweist muss ja nicht geändert werden, in erster Linie bleibt AFTERSHOCK also ein für Motörhead typisches Album, meiner Ansicht nach allerdings eines der stärkeren. Beginnend mit dem "modern“ anmutenden Up-Tempo-Rocker "Heartbraker" entlockt das Album den Hörer bereits in den ersten Zeilen des ersten Liedes ein leichtes, rhythmisches Kopfnicken, welches, zu mindestens bei mir, spätestens im Refrain zum schwungvollen Dauerkreisen ausuferte. Das darauf folgende "Coup de Grace" erweist sich ebenfalls als Kracher und stell sich als typisch für die neueren Songs der Band heraus. Wie der Name bereits erwarten lässt zeigt sich "Lost Woman Blues" anfangs in einem bluesigen Gewand um später recht überraschend in einen typischen Motörhead-Rocker umzuschlagen. Gewohnt stark geht es auch weiter, bis zum Titel 7 "Dust and Glass", eine Ballade welche durch außergewöhnlich zarten Gesang von Lemmy glänzt.
Nach diesem zarten Stück zur Mitte des Albums geht es direkt in gewohnt "dreckiger" Manier weiter, "Going to Mexico" erinnert am Anfang noch stark an "Ace of Spades" um sich später im Track abzuspalten und eigenständig zu überzeugen.
Mit "Crying Shame", dem zehn Titel des Albums, findet man zum ersten und zum letzten Mal einen Titel, welcher eher wie ein Lückenfüller daherkommt. Äußerst kraftvoll und typisch schließt die Band AFTERSHOCK mit den letzten vier Titeln ab, auch nach 38 Jahren weiß man bei Motörhead noch zu begeistern.
Nach etwas mehr als 46 Minuten geht mit AFTERSHOCK definitiv eines der stärkeren und eines der längsten Alben in der Bandgeschichte zu ende.

Fazit: Mit Aftershock gelang dem 3-Gespann meiner Meinung nach ein richtig starkes Album welches sich für mich augenblicklich unter den Top-5 der Diskografie einordnet. Bis auf "Crying Shame" fällt kein Titel aus der Reihe. Die Scheibe überzeugt mich, auch aufgrund der recht minimal ausgefallenen Menge an Innovation, von der ersten bis zur letzten Minute. 6,5 von 7 möglichen Punkten sind somit mehr als gerechtfertigt.

Anspieltipps:
 "Heartbraker", "Lost Woman Blues", "Going to Mexico".

Tipp:
 Ein Muss für Motörhead Fans sämtlicher Generationen!

Titel-Liste:
 
  1. Heartbraker
  2. Coup de Grace
  3. Lost Woman Blues
  4. End of Time
  5. Do you believe
  6. Death Machine
  7. Dust and Glass
  8. Going to Mexico
  9. Silence when you speak to me
  10. Crying shame
  11. Queen of the Damned
  12. Knife
  13. Keep your Powder dry
  14. Paralyzed

Laufzeit:
 46:56 Min.

Probehören und Kaufen:
Motörhead: AFTERSHOCK


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