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Review: Michael Schenker Group
 
IN THE MIDST OF BEAUTY

Album:
 IN THE MIDST OF BEAUTY, 2008, In-Akustik

Stil:
 Hard Rock, Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 S.M., 03.07.2008

Review:
 Den Namen Michael Schenker hat im Hard Rock und Metal-Business jeder sicherlich schonmal gehört. Er gehörte schon in ganz jungen Tagen zur Besetzung der Scorpions und UFO. Seit 1980 kümmerte er sich dann fast ausschließlich um sein eigenes Projekt MSG (Michael Schenker Group; eine zeitlang auch McAuley Schenker Group!).
Sein neuestes Werk IN THE MIDST OF BEAUTY liegt mir nun zu Rezension vor. Michael versammelte für das Album wieder namhafte Künster um sich: Gary John Barden (Gesang), Neil Murray (Bass), Don Airey (Keyboard) und Drummer Simon Philipps. Dem MSG-interessierten Leser wird auffallen, dass Schenker - abgesehen von der Bassbesetzung - die Mannschaft von 1980 aufgefahren hat.
Ich bin gespannt, was uns die fünf Musiker im durchweg fortgeschrittenen Alter Anno 2008 präsentieren werden.

Eins kann ich vorweg nehmen: IN THE MIDST OF BEAUTY ist ein abwechslungsreiches Werk, und die fürs Songwriting verantwortlichen Herren Schenker und Barden beweisen, dass sie das Komponieren auch heute noch verstehen.
Es erwarten uns bluesige Hardrocker, die stark an die Anfangstage von MSG erinnern und eine leichte Erinnerung an die diversen Deep Purple-Split-Bands (insbesondere Whitesnake) mit sich bringen. Solche Stücke sind beispielsweise der Opener "City Lights", "I want you" oder "Wings of Emotions". Dass es noch balladesker geht, beweisen Songs wie "Summerdays" und "Come closer", die sich als sehr gefühlvolle Halbballaden entpuppen.
Etwas flotter kommt dagegen "Competition", während bei "End of the Line" der Boogie Rock regiert. Den genialsten Refrain hat die an AOR-Stücke angelehnte Nummer mit dem merkwürdigen Titel "Na na".
Bei gleich zwei Songs haben Schenker und Barden das Mainriff aus Purples All-Time-Hit "Smoke on the Water" in die Komposition eingebaut. Zwar leicht abgeändert, aber trotzdem unverkennbar. Bei "A Night to remember" darf die Gitarre mit diesem Intro den Song einleiten, bei "The Cross of Crosses" ist es Mr. Airey mit dem Keyboard. Aber die Stücke klingen deswegen noch längst nicht wie billige Deep-Purple-Kopien, sondern haben durchaus ihren eigenen Reiz.
Die Tracks bringen großteils eine nostalgische Note mit sich, woran das Keyboard mit seinem 70er/80er-Hammond-Touch nicht so ganz unschuldig ist. Dennoch klingen die Songs nicht angestaubt, sondern eher wie eine elegante Vemischung von älteren und modernen Hardrock-Zeiten.
Trotz all dieses Lobs gibt es aber einen nicht unerheblichen Kritikpunkt: Bardens Gesang. Gary John Barden war mit seinem rauchig-bluesigen Organ für mich eigentlich immer ein Garant für ausdrucksstarken und emotionalen Gesang. Doch genau daran lässt er es auf IN THE MIDST OF BEAUTY doch ziemlich oft fehlen. Bei manchen Stücken klingen die Vocals richtig schwachbrüstig ohne Ausdruckskraft. Ich habe keine Ahnung, was mit Barden bei den Aufnahmen los war. Auf seinem letzten Solo-Werk war die Stimme jedenfalls noch wesentlich voluminöser und ausdrucksstärker.

Fazit: In Sachen Songwriting beweisen Schenker & Co. nach wie vor ihre Klasse. An die ganz großen Erfolge aus den Anfangszeiten von MSG reicht IN THE MIDST OF BEAUTY aber nicht ganz heran, da es an herausragenden Nummern fehlt. Trotzdem ist es ein vielfältiges und empfehlenswertes Rock-Album. Kompositorische Ausfälle gibt es nicht.
Bardens Gesang ist der Minuspunkt des Werks, besonders bei den Stücken, wo Ausdruckskraft gefragt ist. Auch die Produktion hätte klarer sein können und die Gitarre manchmal etwas mehr im Vordergrund stehen können.

Anspieltipps:
 Es ist schwer, Anspieltipps zu nennen, da sich die Songs alle auf einem guten Level bewegen, aber dennoch keiner wirklich dauerhaftes Ohrwurmpotential hat. Mir persönlich gefielen "City Lights", "A Night to remember" und "Na na" am besten.

Tipp:
 IN THE MIDST OF BEAUTY spricht Hardrock-Fans an, die eine intelligente Vereinigung zwischen nostalgischen Klängen und neuzeitlichem Sound bevorzugen.

Titel-Liste:
 
  1. City Lights
  2. Competition
  3. I want you
  4. End of the Line
  5. Summerdays
  6. A Night to remember
  7. Wings of Emotion
  8. Come closer
  9. The Cross of Crosses
  10. Na na
  11. I am the one
  12. Ride on my Way

Laufzeit:
 49:41 Min.


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