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Review: Mystigma
 
Mystigma - UNZERBRECHLICH

Album:
 UNZERBRECHLICH, 2013, Echozone

Stil:
 Dark Rock, Dark Metal

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 W.W., 13.08.2013

Review:
 Was beim neuen Album der Nordrhein-Westfalen Mystigma, UNZERBRECHLICH, direkt ins Ohr hüpft, ist die fette Produktion. Das knallt und drückt an allen Ecken und Enden, sauber gemacht, Kompliment hierfür.

Dann stellt sich mir aber schon bald die Frage, genauer gesagt, nach den ersten beiden Songs "Bloodline" (ordentlicher Paradise-Lost-Gedächtnisrocker, schön düster, schön hart) und "Erinner dich", ob es denn wirklich so sinnvoll gewesen ist, deutsche Texte zu verfassen. Grundsätzlich spricht da nichts dagegen, um Himmels Willen! Aber die Gefahr, kitschig und peinlich zu werden, ist im eigenen Idiom, obwohl man es besser beherrscht als das fremde, doch sehr viel größer. Gerade, und da sei besonders Crematory und Atrocity gedankt, im düsteren Goth-Metal-Bereich. Nun, nach der mehrfachen Einfuhr von UNZERBRECHLICH muss ich sagen: Mich stört der deutsche Akzent von Sänger Torsten Bäumer bei den englischen Songs wie "Razorfire" oder "Dancing with the Witches (Wintersun)" weit mehr als die erstaunlich unkitschigen deutschen Texte. Schau an! Ebenso nicht unwichtig ist der musikalische Inhalt von UNZERBRECHLICH.
Geboten wird Goth-Rock, Dark Metal als Hilfestellung fallen bei Songs wie "Uhrwerk Stille" Bands wie Sisters Of Mercy, Oomph! (ohne diese ekelhafte Selbstherrlichkeit von Dero), elektronischere Paradise Lost und dann eben auch so Geschichten wie Crematory ein. Insgesamt eher Rock als Metal auch von der Produktion, die zwar wie gesagt sehr ordentlich ausfällt, aber halt auch die stilistische Marschrichtung vorgibt.
Schön zu hören auch bei "Tiefes Rot" an den Spielereien auf der Hi-Hat, die schon in Pop-Regionen vorstoßen.
Die "Augen auf!"-Ooomph-Gedächtnis-Bassdrum bilde ich mir hoffentlich nur ein...
Bei "A Thousand Rains" braten zwar die Gitarren endlich mal fett, aber umso deutlicher wird durch den sehr präsenten Gesang das Akzent-Problem. Kann ich mir nicht sehr oft anhören, ehrlich gesagt. Trotz der gelungenen Instrumentierung.
Es ist fast schade, dass der beste Song auf UNZERBRECHLICH ausgerechnet eine Fremdkomposition ist: der olle Billy Idol-Klassiker "Rebel Yell" wird da ausgepackt und mit dermaßen viel Schmackes und Arsch in der Hose (auch und vor allem beim Gesang! Öfter mal so die Sau raus lassen, das täte den Songs mehr als gut!!) dargeboten, dass es einen die vergangenen, dann doch ein wenig langweiligen 51 Minuten direkt vergessen lässt.

Fazit: Kein schlechtes Album, beileibe nicht. Aber eben auch ganz bestimmt kein Meisterwerk. Das Fazit bleibt wenn der beste Song ein Cover ist, dann stimmt mit dem Rest etwas nicht.

Anspieltipps:
 Auf jeden Fall der "Rebel Yell", aber, wie gesagt, nicht davon in die Irre führen lassen. Auch noch den einen oder anderen Song mehr antesten, um zu sehen, ob UNZERBRECHLICH wirklich was für einen ist.

Tipp:
 Für alle Fans von düsterer, Goth-geprägter Rockmusik: HIM, Paradise Lost, Sisters Of Mercy, diese Ecke.

Titel-Liste:
 
  1. Bloodline
  2. Erinner dich
  3. Razorspirit
  4. Dancing with the Witches (Wintersun)
  5. Was von der Nacht noch übrig bleibt
  6. Uhrwerk Stille
  7. Hurt
  8. Tiefes Rot
  9. A Thousand Rains
  10. Pretending Cross
  11. Unzerbrechlich
  12. Rebel Yell

Laufzeit:
 51:17 Min.

Band-Infos:
 
  • www.mystigma.de 

  • Probehören und Kaufen:
    Mystigma: UNZERBRECHLICH


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