 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Nailgun |
 |
| |
Album:
| | PAINDUSTRY, 2011, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | W.W., 02.02.2012 |
Review:
| | Nailgun kommen aus Süddeutschland und wollen gerne eine "amtliche Metalband" sein, so steht es im Infozettel geschrieben. Nun sind Bandinfos selten objektiv, schließlich wollen sie nicht nur informieren, sondern auch bewerben. Geht man indes völlig unvoreingenommen an das Debütalbum PAINDUSTRY heran, dann kommt man zur Erkenntnis, dass das Vorhaben ein edles ist, zweifelsohne, aber dass es natürlich auch schwer umzusetzen ist, das mit der "Amtlichkeit" der Metalband...
Dabei macht das "Intro" durchaus Lust auf mehr. Denn wo andere Intros einfach nur nerven und so überflüssig wie ein Kropf sind, ist dasjenige von Nailgun spannend und schürt Erwartungen, die der eigentliche Opener "Circus" dann auch weitgehend zu erfüllen weiß. Düsteres Riffing, treibende Drums, irgendwie gequält wirkende Gitarrenleads und eine aggressive Stimme. Dazu kommen verspielte Parts, die den Song ein wenig auflockern. Allerdings ist der Gesang neben seiner Aggressivität auch ziemlich eindimensional, was den Hörer ermüdet.
"Ghost" gefällt dann ebenfalls mit ausufernden Instrumentalparts. Leider ist die Produktion von PAINDUSTRY nicht der besten eine, gerade das Schlagzeug klingt arg nach den großen Omo-Waschmittelpackungen, also ziemlich dumpf.
Genug gemeckert, instrumental ist PAINDUSTRY eine prima Angelegenheit, gerade die Gitarristen Florian Hahn und Daniel Morsch können einiges auf ihren Instrumenten.
"All Revolutions" ist ein flotter Brecher mit hektischem Stakkato-Riffing, das ab und zu an die großartigen Iced Earth erinnert.
"Dissident Enemies" und "Death Illusions" gefallen mit ihrer leichten Dissonanz ebenso wie "Fear", das sich als düsterer Brocken entpuppt, nachdem man zunächst meint, eine Ballade vorgesetzt zu bekommen.
Diesbezüglich geht man auf PAINDUSTRY im Übrigen leer aus, denn auch "Don’t Tread on me", "Cold" und "Act under Constraint" sind leise-Töne-freie Zonen.
Fazit: PAINDUSTRY ist ein Album mit ein wenig Licht, aber auch einer Menge Schatten. Bedenkt man allerdings, dass es sich um das Debütalbum einer jungen Band handelt, kann man durchaus von einer interessanten ersten Duftmarke sprechen. Geht die Entwicklung in die Richtung von "Circus" oder "All Revolutions" weiter, dann klappt das bald auch mit der "amtlichen Metalband"... |
Anspieltipps:
| | "Circus" und "All Revolutions" sind die herausragenden Songs auf einem insgesamt befriedigenden Album. |
Tipp:
| | Fans von klassischem Heavy Metal der Marke Iced Earth, Nevermore oder Sanctuary könnten mit PAINDUSTRY von Nailgun ihre Freude haben. |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Circus
- Ghost
- All Revolutions
- Dissident Enemies
- Death Illusions
- Fear
- Don't tread on me
- Cold
- Act under Constraint
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.nail-gun.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|