News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Nickelback
 
DARK HORSE

Album:
 DARK HORSE, 2008, Roadrunner

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 J.G., 25.12.2008

Review:
 "How you remind me", wer erinnert sich nicht an den Megahit aus dem Jahr 2001 vom Album SILVER SIDE UP, der so oft via Airplay die häuslichen Radiogeräte penetriert hatte, dass man Nickelback bald über war. Viele Kritiker bemängelten auch zurecht, dass die Kanadier damit ihre eigenen harten Wurzeln verleugnen würden und mit Kommerzgedanken im Hinterkopf, sich immer mehr dem Pop anbiedern würden. Vorbei also die Zeiten mit harten Alben aus den späten 90ern, wie CURB oder THE STATE. Das nahmen sich Chad Kroeger und seine Jungs durchaus zu Herzen. Vorallem der Frontmann, der fernab aller Starallüren bei Partys seinen Gästen persönlich die Drinks serviert, legte 2003 mit THE LONG ROAD durchaus wieder härtere Kost auf.
Der 2008er Neuling hört auf den Namen DARK HORSE und besinnt sich ebenfalls an vielen Stellen auf die guten alten rockigen Tugenden, ohne jedoch auf die an Nickelback liebgewonnenen gefälligen Melodien zu verzichten. Das Ergebnis ist ein gelungener Bastard, der für Hard Rocker ebenso wie für gemäßgtere Fans jede Menge Futter bietet.

Es beginnt flott und mit einem gesunden Maß an Härte mit "Something in your Mouth". Nach anfänglichem Mitnicken, entwickelt sich schnell der Drang auch die übrigen Gliedmaßen im Takt des groovenden Rockers kräftig durchzuschütteln.
"Burn it to the Ground" schlägt in die gleiche Kerbe, kann aber mit einem etwas gefälligeren Refrain als sein Vorgänger glänzen, der noch mit etwas Chor unterfüttert wurde. Bestimmender, treibender Faktor ist in jedem fall das dominante Drumming, das stellenweise schon etwas an die guten alten Disco-zeiten erinnern mag - natürlich in der Rock-Variante.
Und dann folgt schon die erste Halb-Ballade "Gotta be somebody" in bekanntem Nickelback-Strickmuster, welches die Band in den letzten Jahren weltweit an die Spitze der Charts katapultiert hatte. Zuckersüße Refrains gepaart mit stampfenden Rock-Rhythmen lassen sich eben immernoch gut verkaufen.
Wer es noch langsamer und gefühlvoller mag (oder braucht), der wir an "I'd come for you" Gefallen finden. Glücklicherweise schafft es Chad Kroeger einmal mehr, den Kitschfaktor in erträglichen Grenzen zu halten.
Dafür erinnert "Next go round" wieder deutlich an die älteren Zeiten und wartet nicht nur mit hohem Tempo und verzerrtem Gesang sondern auch mit einigen Disharmonien auf. Durchaus eine gelungene Abwechslung in den bisher bestbekannten Songstrukturen.
Das wars dann auch schon, denn die restlichen Songs kann man getrost in die Schubladen von "Gotta be somebody" und "I'd come for you" werfen ohne gänzlich daneben zu liegen. Bestens Bekanntes, Wiedererfundenes, Belangloses, Unterhaltsames aber wirklich nichts Neues.
Gerade mal "Just to get high" sticht mit seiner Tempo-Forcierung etwas hervor, aber auch nicht mehr.

Fazit: In einem sind sie nahezu ungeschlagen, dem "Sich-Selbst-Neu-Erfinden". Klar, warum soll man auch was "Neues" ausprobieren, solange das "Alte" gut ankommt. Naja, irgendwann ist sicherlich auch die Geduld der treuesten Fans am Ende. Wer also schon eine ganze Kollektion im Regal stehen hat und geklonten Nachschub sucht, bekommt hiermit die volle Breitseite. Wer nach neuem sucht, wird nur "denzent" bedient. Einzig und allein die Texte sorgen immer wieder für unterhaltsame Momente, ich sage nur S.E.X. - oder yes?

Tipp:
 Nickelback-Fans der ersten Stunden bekommen so allmählich wieder das, was zwischenzeitlich allzu sehr popkonform glattgebügelt wurde, nämlich etwas härtere Kost. Jedoch hält sich die Hartkost-Dichte noch sehr in Grenzen.

Titel-Liste:
 
  1. Something in your Mouth
  2. Burn it to the Ground
  3. Gotta be somebody
  4. I'd come for you
  5. Next go round
  6. Just to get high
  7. Never gonna be alone
  8. Shakin' Hands
  9. S.E.X.
  10. If Today was your last Day
  11. This Afternoon

Laufzeit:
 43:38 Min.

Band-Infos:
 
  • www.nickelback.com 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011