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Review: Ninth Circle |
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Album:
| | THE POWER OF ONE, 2008, Eigenvertrieb |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 15.12.2009 |
Review:
| | Hin und wieder stolpert man mal über eine Band, die man bislang gar nicht kannte, die aber sehr viel Potential offenbart. So geschehen dieser Tage bei den Amerikanern von Ninth Circle, die uns ihr eigenproduziertes Album THE POWER OF ONE zum rezensieren sandten.
Stilistisch ist das Trio irgendwo im Bereich des melodischen Heavy Metal einzuordnen. Warum man von der bereits 1998 gegründeten Truppe bislang nichts gehört hat, erschließt sich mir nicht. Denn die Kompositionen auf THE POWER OF ONE haben Hand und Fuß. Der Groove ist schön kraftvoll, die Riffs und Leads vielseitig, die Soli harmonisch und die Melodien schmeicheln den Gehörgängen. Die Konstrukte sind teilweise schon etwas komplexer, aber trotzdem eingängig genug, um sich in des Hörers Sinne zu brennen.
Der Gesang von Dennis Brown, der zugleich auch Gitarrist ist, könnte vielleicht eine Spur ausdrucksstärker sein. Sein helles, aber trotzdem melodisches und warmes Timbre passt aber klasse zu den harmonischen Kompositionen. Außer ihm besteht die Band noch aus Bassist Frank Forray und Drummer Dave Davis.
Die Einflüsse spielen sich bei der Creme de la Creme des Old-School-Melodic- und -Heavy-Metal ab. Auf der Myspace-Seite der Band fallen Namen wie Dio, Iron Maiden, Queensryche oder Yngwie Malmsteen. Und tatsächlich hört man manchmal die Anleihen bei diesen Bands heraus, wobei Dennis' mitunter ordentlich dem Gitarrero Malmsteen nacheifert. Dennoch klingen Ninth Circle nicht wie arme Kopierer, sondern lassen durchaus auch die eigenen Ideen in den Sound einfließen.
Bei den Stücken wird insgesamt ein gutes Level gehalten. Schwächen offenbaren Ninth Circle auf THE POWER OF ONE nicht. Ein paar Songs ragen aus dem allgemeinen Niveau noch heraus. Diese sind der schön arrangierte Titeltrack "The Power of one", das vielschichtige und instrumentell hervorragend ausgearbeitete "Our last Days", das einprägsame "How many Times" und das unheimlich virtuos-verspielte "Obsession" mit einer fast unglaublichen Leistung von Brown an der Gitarre. Ich habe in letzter Zeit selten so inspirierte Riffs und Licks gehört.
Mit Track 11 - "The Trooper" - huldigen Ninth Circle außerdem einem ihrer großen Vorbilder, Iron Maiden, mit einer wirklich guten Cover-Version deren Song vom Album PIECE OF MIND.
Fazit: Ninth Circle sind eine Band, deren weiteres Schaffen man unbedingt im Auge behalten sollte. Mit THE POWER OF ONE zeigen sie bereits was in ihnen steckt, und wer weiß, ob die Jungs nicht sogar noch zulegen können. Technisch und kompositorisch klopfen sie bereits bei der Spitzengruppe des Genres an. Ich möchte manchmal kaum glauben, dass hier nur ein Gitarrist am Werk ist, so vielfältig und immer wieder virtuos ist das Spiel von Dennis Brown. So muss ich die Leistung am Sechssaiter nochmal gesondert hervorheben. Wirklich eine klasse Vorstellung dieses noch unbekannten Gitarristen - besonders, wenn man bedenkt, dass ihm auch noch die Verantwortung des Gesangs anhaftet. Doch auch seinen Mitstreitern muss ich für die mehr als solide Arbeit ein Kompliment machen, denn ihr Anteil gehört zum Funktionieren der Songs und zum Gelingen des Werkes schließlich genauso dazu. Wer auf melodischen Heavy Metal an einer Schnittgrenze der o.g. Bandvergleiche steht, sollte in THE POWER OF ONE unbedingt reinhören. |
Titel-Liste:
| | - Frontman
- The Power of one
- The Journey
- Where no one lives
- Our last Days
- How many Times
- Fire Falling
- Hour 21
- Obsession
- If it bleeds
- The Trooper
- Prisoner of the World
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.ninthcircle.us  |
Probehören und Kaufen:
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