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Review: No Return |
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Album:
| | MANIPULATED MIND, 2008, Dockyard 1 |
Stil:
| | Thrash Metal, Death Metal |
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | M.S., 11.09.2008 |
Review:
| | Die französischen Death/Thrasher von No Return sind in Deutschland ein weitestgehend unbeschriebenes Blatt und das obwohl die Band bereits seit 1989 besteht und es auf insgesamt acht Studio-Alben gebracht hat. Mit persönlich aufgefallen ist die Band vor allem durch ihr 2002er Album MACHINERY, das durch den intensiven Einsatz von Sound-Samples geprägt ist und dadurch einen äußerst eigenständigen und guten Sound erhalten hat. In der Zwischenzeit war ich aber der Meinung, dass sich die Band aufgelöst hat und war daher umso erfreuter, als nun ihr neuestes Werk MANIPULATED MIND bei mir hereingeschneit ist.
Leider besitzt das Album eine andere Reihenfolge der Tracks als meine Promo, so dass ich nicht in den ganz korrekten Hörgenuss des Albums komme, aber für einen ersten Eindruck sollte es ausreichen.
Das "Intro" fehlt auf meiner Promo leider ganz und so geht es bei mir direkt mit dem Titeltrack "Manipulated Mind" los. Dabei fällt mir gleich als erstes auf, dass auf elektronische Spielereien dieses mal verzichtet wurde und man auf MANIPULATED MIND genau das bekommt, was eine Death/Thrash Band normalerweise auch ausmachen sollte: Viel Gitarre, noch mehr Geschwindigkeit, eine gehörige Portion Härte und was No Return besonders interessant macht: Stellenweise sogar etwas "Melodie." Genau diese Dinge finden sich auch schon im Opener, der auf jeden Fall Lust auf mehr macht.
"Puzzle Of Life" besitzt einige tolle Knüppel-Passagen und gegen Ende ein hörenswertes Solo. Was mir nach mehrmaligem Hören immer mehr auffällt, ist eine gewisse Ähnlichkeit in der Gitarrenarbeit zum genialen Gitarrengespann der Amott-Brüder von Arch Enemy, da die beiden No Return-Gitarristen einen ähnlich variablen und ideenreichen Eindruck hinterlassen.
"Blackness" ist ein typischer No Return - Knaller, bei dem harte Lead-Riffs, melodische Gitarren im Refrain und das Organ von Sänger Moreno aufeinander treffen. Der Rhythmus ist stellenweise sehr vertrackt und erinnert an technische Death Metal Bands wie etwa Morbid Angel, um im nächsten Moment wieder die Thrash-Keule rauszuholen.
"Carnal Violence" ist Death/Thrash vom allerfeinsten, deutlich abwechslungsreicher als etwa von den Kollegen von Legion of the Damned und gerade im Gegensatz zu den genannten Holländern sind sich die Franzosen No Return auch nicht zu schade, mal ein Solo einzustreuen, was das ansonsten straffe Soundgewand etwas auflockert.
Fazit: Insgesamt ein sehr solides Album, das jedem Fan härterer Töne Spaß machen kann. Ob sich No Return damit aber gegen die aktuell große Menge an hochkarätigen Releases durchsetzen können, mag ich zu bezweifeln, zumal sich französische Bands in Deutschland traditionell eher schwer tun. |
Tipp:
| | Reinhören lohnt sich aber auf jeden Fall… |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Manipulated Mind
- Puzzle of Life
- Rising
- Take me Beyond
- New Items
- Blackness
- Carnal Violence
- The right Course
- Out of Control
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.noreturn.info  |
Empfehlen:
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