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Review: Nymf |
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Album:
Stil:
| | Heavy Rock, Stoner Rock, Doom Metal |
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | J.G., 16.10.2011 |
Review:
| | Für Schweden ist es nichts Außergewöhnliches, wenn sich in den kleinsten Städtchen (diesmal Karlshamn) ein paar Musiker treffen, um eine eigene Band zu gründen. Und so geschah es, dass Sänger Niklas Sjöberg und Gitarrist Stjernquist im Jahr 2007 beschlossen, ihrer Leidenschaft für Stoner, Doom und Heavy Rock zu frönen und dem Ganzen den Namen Nymf zu verpassen. Stilistische Vorbilder gab es im eigenen Land genug, denke man an Candlemass oder Grand Magus. Und was spricht dagegen, sich auf der südwestlich gelegenen Insel Britannien bei den Altmeistern Black Sabbath Anleihen zu holen? Eigentlich nichts. Wer dies nun bereits in seinem Kopf stilistisch zusammen gefügt hat, kann sich ausmalen, was ihn erwarten wird.
Und genau so, wie beschrieben, startet das Album schließlich auch. Candlemass gemischt mit Black Sabbath, Spiritual Beggars und einem Schuss In Flames Growl könnte den flotten Opener Heavy Rock Opener "The Grave" wohl einigermaßen gut beschreiben. Dominant neben den tief schrammenden Gitarren ist die durchdringende Stimme des Frontmanns Niklas, die mir schon fast eine Idee zu dominant in den Vordergrund gemischt wurde.
Der überwiegend Heavy und Stoner Rock-lastige Song "Dark Autumn's Fire" überrascht bereits zu Beginn mit tiefer Growlstimme und recht ordentlichem Tempo, während man bei Titelsong "Nymf" fast meinen könnte, die alten Black Sabbath sind auferstanden, denn würde Sänger Sjöberg etwas mehr nöhlen, könnte er glatt als jüngerer Bruder von Ozzy Osbourne durchgehen.
Es bleibt bis zuletzt schwer, die einzelnen Songs nur an einem Genre fest zu machen, was jedoch auch nicht wirklich nötig ist. Selbst tempomäßig gibt es keine Limits. Bewegt man sich bei "Forsaken" in recht ruhigen Gefilden, so wird bei "Evil itself" wieder kräftig Gas gegeben.
Gesanglich verwendet man meist die recht pränante Kopfstimme von Niklas, was ein bisschen schade ist, denn neben tiefen Growls zeigt die Band vor allem bei dem bereits erwähnten "Foraken", dass dies nicht die einzigen Tonlagen wären.
Fazit: Die fünf Schweden haben bei ihrem Debüt NYMF eine recht ordentliche Leistung abgeliefert, wobei es bei dem gebotenen Genre-Mix leider nicht wirklich gelungen ist, einen eingängigen Song zu komponieren, der sich etwas länger im Gehörgang einnisten konnte.
Handwerklich gibt es ansonsten nichts zu meckern, denn stilistisch bildet jeder Song eine geschlossene Einheit, wobei natürlich das Mischungsverhältnis einmal mehr in Richtung Rock und ein andermal mehr zu Gunsten des Doom oder Stoner ausschlägt. Die Gitarrenarbeit ist ebenso wie die Rhythmusabteilung ohne Tadel, lediglich beim Gesang hätte ich mir mehr Abwechslung in den Tonlagen vorstellen können. |
Titel-Liste:
| | - The Grave
- Dark Autumn's Fire
- Regardless
- Nymf
- Step inside
- Forsaken
- Man's End
- Evil itself
- Bleeding Heart
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Laufzeit:
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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