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Review: Obrero |
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Album:
| | MORTUI VIVOS DOCENT, 2011, Night Tripper |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | M.A., 27.01.2012 |
Review:
| | Obrero aus Schweden existiert seit dem Jahre 2007, in der heutigen Formation seit Mitte 2010. Nach der Veröffentlichung einer 12-Track-Demo 2010 unterzeichnete man im Januar 2011 dann den Plattenvertrag beim Underground-Label Night Tripper Records.
Der Schweden-Fünfer kommt auf MORTUI VIVOS DOCENT mit schweren Riffs und schön tief gestimmten Gitarren daher und baut u.a. Zitate von Sabbath und Kyuss in seine agilen und druckvollen Kompositionen ein. Wer hier jedoch schwerfälligen und eintönigen Doom-Rock erwartet, wird eines besseren belehrt. Die Songs sind trotz ihres durchgehend düsteren Sounds alles andere als langweilig.
Tempi- und/oder Rhytmuswechsel geben Songs wie beispielsweise dem Opener "The Wolf’s Hook" oder "The Fouth Earl" erst die richtige Würze.
Aber auch herrlich groovende Nummer wie "Son of Tutankhamun" oder "Charles the Hammer" sind auf dem Debüt-Album vertreten und lassen das Herz eines jeden Kyuss-Fans höher schlagen. Lediglich beim Gesang muss man Abstriche machen. Versteht mich nicht falsch, Sänger Martin Missy hat ein zum Genre passendes Organ, dynamisch und rau. Jedoch wird dem Hörer mit zunehmender Spieldauer bewusst, dass der Gesang leider wenig variabel ist. Hier sollte man in jedem Fall noch die ein oder andere Krone (ist Schweden eigentlich Mitglied in der EU?) in professionelle Gesangsstunden investieren. Sicherlich sind auch nicht alle Songs auf dem Niveau der bereits erwähnten Nummern. Aber für ein Debüt-Album geht die Sache sehr in Ordnung, so dass ich hier ohne schlechtes Gewissen fünf solide Punkte in Ansatz bringen möchte.
Fazit: Gelungenes Debüt der schwedischen Doom/Stonerrock-Kapelle Obrero, die hier hart im Windschatten von Droids Attack, Kyuss und Black Sabbath über die musikalischen Weltmeere segelt. Knarzige Gitarren, Melodien „straight from Hell“, für den gediegenen Fondue-Abend also eher ungeeignet. Eingängige und tiefe Gitarren sowie rauer und kehliger Gesang wurden hier in weitgehend ansprechende Songs integriert. Tempiwechsel sind dabei ebenso vertreten wie überraschende Rhythmus-Wendungen und groovige Passagen. Ordentlich produziert und handwerklich rustikal präsentieren sich Obero auf MORTUI VIVOS DOCENT. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der lateinische Albumtitel übrigens „Die Toten lehren die Lebenden“. Seien wir froh, dass Obrero noch äußerst lebendig sind und uns auch in Zukunft musikalisch noch das ein oder andere „lehren“ werden. Hoffentlich nicht das fürchten! |
Anspieltipps:
| | "The Wolf’s Hook", "Charles the Hammer", "The Fourth Earl". |
Titel-Liste:
| |
- The Wolf's Hook
- Son of Tutankhamun
- Svantovit
- The fourth Earl
- Octaman
- Charles the Hammer
- Exterminate
- The lost World
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.myspace.com/obreroswe  |
Probehören und Kaufen:
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