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Review: One Man Army |
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...and the Undead Quartet
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Album:
| | GRIM TALES, 2008, Massacre |
Stil:
| | Melodic Death Metal, Thrash Metal |
Wertung:
| |  4 von 7 Punkten | | M.S., 09.01.2009 |
Review:
| | One Man Army and the Undead Quartett gehörten für mich bisher zu diesen Bands, die man zwar kennt, denen man aber noch nie eine größere Portion Aufmerksamkeit zukommen gelassen hat. Ich meine mich zu erinnern, dass ich den Erstling der Band "21ST CENTURY KILLING MACHINE" beim Erscheinen eigentlich ganz dufte fand, mehr aber auch nicht.
Im Kopf hängen geblieben war mir die Band außerdem als Melodic Metal Band und so schlackere ich nach dem gelungenen Intro "Black Clouds" doch gehörig mit den Ohren, mit welcher Intensität einem da "Misfit with a Machinegun" entgegenknallt. Death Metal der moderneren Prägung mit einem gehörigen Thrash-Einschlag wird hier geboten. Im Mittelpunkt steht zweifellos das Organ von Sänger und Bandgründer Johan Lindstrand, der seine Stimme bei diesem ersten Track facettenreich einsetzt. Der Sound erweist sich als äußerst druckvoll und gut abgemischt, die Gitarrenarbeit grundsolide, wenn auch nicht sonderlich spektakulär. Netter Einstieg!
Weiter geht's mit "Saint Lucifer", das in die gleiche Kerbe schlägt wie sein Vorgänger. Irgendwie schleichen sich bei diesem Song Erinnerungen an Arch Enemy ein, wenn auch die Qualität der Mannschaft um die Gebrüder Amott bei weitem nicht erreicht werden kann.
"Cursed by the Knife" zeigt sich thrashiger als die ersten beiden Songs, was bei mir einige Bonuspunkte freisetzt, das Solo im Mittelteil ist auch schön und gut, aber so langsam macht sich bei mir Langeweile breit: Nach dem hörenswerten "Opener" zeigen sich einfach zu wenig neue Ideen im Sound, zudem bekommt man insgesamt eher Ware von der Stange geboten, also nichts, das man auf zig anderen Alben nicht auch hören könnte. Von einer Band dieser Größenordnung muss man einfach mehr erwarten.
Da hilft auch das eher im Midtempo angesiedelte und als einzelner Song sicherlich in Ordnung gehende "Death makes it all go away" nichts mehr: Insgesamt muss man dieses Album leider nicht weiterempfehlen!
Fazit: Manchmal benötigt eine gewisse Klasse einfach Zeit. One Man Army and the Undead Quartett veröffentlichen jetzt bereits das dritte Jahr in Folge ein neues Album. Etwas mehr Zeit beim Schreiben des Songs und vor allem beim ausreichenden Ausarbeiten des mit Sicherheit nicht schlechten Songmaterials wäre für GRIM TALES mit Sicherheit kein Fehler gewesen. |
Anspieltipps:
| | "Misfit with a Machinegun" |
Titel-Liste:
| | - Black Clouds
- Misfit with a Machinegun
- Saint Lucifer
- Cursed by the Knife
- A Date with Suicide
- Death makes it all go away
- Dominator of the Flesh
- Bonebreaker Propaganda
- Make them die slowly
- The Frisco Reaper
- Bastards of Monstrosity
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.onemanarmy.tv  |
Empfehlen:
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