News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Orpheus
 
ORPHEUS

Album:
 ORPHEUS, 2009, Eigenvertrieb

Stil:
 Heavy Metal, Hard Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 S.M., 06.12.2009

Review:
 Die Grundlegung der norwegischen Band Orpheus geht ins Jahr 2002 zurück, als Kristian Drivines (Gitarre) mit einigen Gleichgesinnten in einer der führenden norwegischen Musikschulen zusammentraf und schließlich die Band ins Leben rief. Nach etlichen Besetzungswechseln und vielen Live-Auftritten hat das Quintett jetzt den ersten Longplayer ORPHEUS am Start.
Zur Band gehören anno 2009 außer Drivines noch Ingrid Galadriel (Gesang), Sivert Skaaren (Gitarre), Rune Engesaeter (Bass) und Torgeir Nilsen (Schlagzeug).

Ein deutlicher Old-School-Touch liegt den Kompositionen von Orpheus zugrunde. Die Einflüsse sind reichlich und erstrecken sich von Iron Maiden über Warlock bis hin zu dem doomigen Sound von Black Sabbath. Letztendlich klingen diese Anleihen aber nur bedingt durch, was immerhin positiv zu verzeichnen ist.
Das Problem an ORPHEUS ist, dass zwar handwerklich gute Arbeit geleistet wird, aber die Songs keine wirklichen Akzente setzen können. Es gibt immer wieder Riffs, Melodien oder Abschnitte, die einem aufhorchen lassen und gut ins Ohr gehen. Doch der letzte Schneid, der die Spreu vom Weizen trennt, fehlt den Kompositionen noch.
Ich ziehe mal "Constructing" als Beispiel heran, dass in Punkto Riffs und Mainmelodie ganz gelungen ist, aber keinen gekonnten Höhepunkt aufweist. "Bygones" kommt dagegen mit einer starken Gesangsleistung von Ingrid und einem netten maidenesken Solo, hat aber ein ultra-langweiliges Konstrukt.
So ein Makel hängt praktisch jedem Song von ORPHEUS irgendwie an. "Mr. Manipulative" poltert anfangs fast thrashig los, doch ein Crossover-artiger Aufbau lässt die Energie schnell wieder verpuffen. Bei "Peepin' Tom" lässt ein intensiver, halbballadesker Einstieg ein vielschichtiges oder tiefgründiges Stück vermuten. Doch wird mit einem 08/15-Konstrukt die Atmosphäre etwas verheizt. Nur der Refrain ist noch gelungen.
Aber ich brauche jetzt gar nicht jeden einzelnen Song erwähnen, denn qualitativ zieht sich dieses Problem durch das gesamte Werk.

Fazit: Obgleich das technisch nicht schlecht ist, was Orpheus auf ihrem selbstbetitelten Debüt fabrizieren, ist das Songwriting von einem guten Level noch weit entfernt. Das Gitarrenspiel gefällt mir gut, und manches Riff ist inspiriert. Ingrids Gesang ist von der Stimmlage gar nicht schlecht, aber nicht variabel genug, um den Hörer auf Dauer zu begeistern. Die Rhythmusarbeit ist solide, aber unauffällig.
Was die Kompositionen angeht, sind die Norweger aber offenbar noch nicht bereit, an die Öffentlichkeit zu treten. Ich mutmaße, dass ORPHEUS in der Masse an mindestens gleichwertigen, aber zumeist sogar besseren Releases des Genres untergehen wird. Orpheus haben sicherlich Potential, doch das gilt es zukünftig noch zu festigen, und im kompositorischen Bereich muss es dringend gesteigert werden.

Titel-Liste:
 
  1. Fuck me over
  2. Constructing
  3. Bygones
  4. Mr. Manipulative
  5. Peepin' Tom
  6. Repay
  7. Bloodflow
  8. The Plan

Laufzeit:
 40:23 Min.

Band-Infos:
 
  • www.myspace.com/orphmo 


  • Probehören und Kaufen:
    Orpheus: Orpheus

    Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011