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Review: Paincraze
 
HELLBOUND

Album:
 HELLBOUND, 2009, Eigenvertrieb

Stil:
 Thrash Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 R.J., 31.12.2009

Review:
 2004 startet das Unternehmen Paincraze im schwedischen Hammerdal allerdings erst mal nur mit drei Musikern. 2005 stießen noch zwei Musiker einer Band namens Relentless hinzu um dann ein Jahr später eine erste Demo einzuspielen. Heute liegt uns das erste eigenproduzierte Album vor. Mit neun Tracks voll puren Heavy Thrash Metal, die Klassiker für jeden Hardrocker werden.

Mit "Napalm" legen die Schweden gleich ein hörbares Stück vor. Die Gitarren riffen sich durch slayerartige Gefilde. Gefällt erst mal recht gut. "Black Day" ist eine Mid-tempo-Nummer, die durch nachvollziehbare Breaks aufgewertet wird. Auch hier klingen die Gitarren wuchtig. Die Stimme von Göran Nyström erinnert mich nicht nur an einigen Stellen in diesem Song an Landsmann Ralf Gyllenhammar von Mustasch. Und nicht nur die Stimme, auch einige Riffs und Melodien auf diesem Album haben eine gewisse Nähe zu den Heavy Metallern aus Göteborg.
" Secret Society" startet recht langsam um dann Fahrt aufzunehmen. Ein schöner Mid-Tempo-Bolzen mit harten Gitarren und wiederum passablem Songaufbau. Durch " Hurt" weht ein wenig der Wind der Südstaaten-Fraktion. " I'm grateful" ist ein weiteres Beispiel für die eingängige Musik der fünf Schweden. Griffiges Riffing mit geilem Solo und klotzenden Drums. Geiles Teil.
" So be it" ist das Tempo-Geschoss auf diesem Album. Der Titelsong " Hellbound" ist der letzte und auch längste Track des Albums. Es scheint so, als wollten sie hier noch mal alles hineinpacken und der Welt zeigen, was sie drauf haben.

Fazit: Ein solides Debüt-Album haben sie vorgelegt, die fünf Schweden, wenn ich auch zugeben muss, dass mir beim ersten Durchhören der Zugang überwiegend gefehlt hat, was bei den folgenden Durchgängen doch noch gelang. Lag sicher daran, dass in letzter Zeit viel Thrash Debüts vorlagen.
Ohne Zweifel können die Jungs was, ihre Werkzeuge beherrschen sie auf jeden Fall. Für eine Eigenproduktion hört sich die Langrille ziemlich ordentlich an. Ein wenig mehr Druck täte ihr aber gut. Der Gesang droht den dominierenden Gitarren etwas hinterher zu laufen.

Anspieltipps:
 "Hurt" hat den Südstaaten-Flair, "I'm grateful" wegen wirklich ansehnlichen Riffs und ansehnlichem Drumming.

Tipp:
 Freunde des heavy Thrash können hier gerne mal zugreifen.

Titel-Liste:
 
  1. Napalm
  2. Black Day
  3. Vow of Silence
  4. Secret Society
  5. Hurt
  6. No more
  7. I´m Grateful
  8. So be it
  9. Hellbound

Laufzeit:
 45:51 Min.

Band-Infos:
 
  • www.paincraze.com 


  • Probehören und Kaufen:
    Paincraze: Hellbound

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