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Review: Axel Rudi Pell |
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Album:
| | THE CREST, 2010, Steamhammer |
Stil:
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | V.R., 13.07.2010 |
Review:
| | Manche Dinge ändern sich zum Glück nie. Wer sich ein Axel Rudi Pell-Album kauft, weiß was ihn erwartet, denn auf den Wattenscheider Gitarrenhexer ist Verlass. Wie üblich wird die gelungene Mischung aus erdigem Hard Rock und melodischem Heavy Metal geboten, wobei der Schwerpunkt dieses Mal eher auf den Hard Rock-lastigen Nummern liegt. Konsequent hat Axel dieses Mal sogar komplett auf Double Bass-Nummern verzichtet. Ansonsten bietet das Album keine weiteren Überraschungen - und das ist gut so.
Wie von Axel Rudi Pell-Alben gewohnt, startet die Platte mit einem düsteren Intro, passend "Prelude of Doom" betitelt.
Ohne Pause geht es direkt in den schnellsten Song des Albums, "Too Late", über. Doch wo sonst bei den harten Pell-Songs die Double Bass regierte, geht es dieses Mal wie oben erwähnt etwas gemäßigter zu. Trotzdem rockt der Song ordentlich nach vorne und hinterlässt einen guten ersten Eindruck.
Aber es wird noch besser, zum Beispiel mit "Devil Zone", einem typischen Midtempo-Rocker mit Ohrwurm-Melodie. Klar, solche Lieder hat man von Axel schon oft zu hören bekommen, und doch ist dies klar einer seiner besten Songs dieser Sorte. Dazu trägt auch das atmosphärische Gitarren-Intro bei.
"Prisoner of Love" ist ebenfalls im Midtempo gehalten und setzt den bisherigen sehr guten Eindruck fort. Der Refrain setzt sich sofort im Ohr fest und wird dort auch eine Weile bleiben.
Weiter geht es mit "Dreaming Dead", ein langsamer hymnischer Song im Stil von Klassikern wie "Casbah" oder "The Masquerade Ball".
Mit "Glory Night" ist natürlich auch die typische Ballade vertreten. Es darf also nicht nur gerockt, sondern auch geträumt werden.
Der speziellste Song des ganzen Albums ist "Dark Waves of the Sea", da es sich dabei um eine Fortsetzung handelt. Das Thema von "Oceans of Time" wird wieder aufgegriffen und auf etwas düsterere Weise weitergesponnen.
Bei "Burning Rain" wird es noch mal ein bisschen schneller, es darf noch mal ordentlich Gas gegeben, wenn auch mit leicht angezogener Handbremse.
Ein Instrumental ist inzwischen auch Standard auf Axels Alben, bei "Noblesse Oblige" handelt es sich um einen ruhigen, balladesken Titel.
Der letzte Song heißt "The End of our Time". Vom Grundprinzip her eine typische Hymne, aber ungewohnt düster und schleppend. In jedem Fall ist der Song ein gelungener Abschluss einer gelungenen CD.
Fazit: Dieses Album ist zwar etwas softer als die letzten Werke der Band um den Ruhrpott-Gitarrengott, aber keinesfalls schlechter. Ganz im Gegenteil, mit THE CREST ist Axel sogar das beste Album seit THE MASQUERADE BALL gelungen. Jedes Lied ist mindestens gutklassig und mit "Devil Zone" befindet sich sogar einer der besten Axel-Songs überhaupt auf dem Album. Axels Mitstreiter beherrschen ihre Instrumente einwandfrei wie eh und je und Johnny Gioelis hat ohnehin noch nie Anlass zur Kritik geboten. In anderen Worten: Ein Volltreffer! |
Anspieltipps:
| | "Too Late", "Devil Zone" und "Dark Waves of the Sea" |
Titel-Liste:
| | - Prelude Of Doom (Intro)
- Too Late
- Devil Zone
- Prisoner of Love
- Dreaming Dead
- Glory Night
- Dark Waves of the Sea (Oceans of Time Part II: The dark Side)
- Burning Rain
- Noblesse Oblige (Opus #5 Adagio Contabile)
- The End of our Time
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Laufzeit:
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