News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Pharaoh
 
BE GONE

Album:
 BE GONE, 2008, Cruz Del Sur

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 S.M., 08.08.2008

Review:
 Pharaoh erhielten für ihr 2006er-Werk THE LONGEST NIGHT gute Kritiken, obwohl sie musikalisch in erster Linie Iron Maiden-Trademarks verwenden. Haben sie in ihrem neuen Album mehr eigene Ideen untergebracht oder ist BE GONE nur ein willkommener Überbrücker der Wartezeit auf neuen Stoff der eisernen Jungfrauen?
Zum Line-Up der amerikanischen Pharaonen gehören Tim Aymar (Vocals), Chris Black (Drums), Matt Johnsen (Guitar) und Chris Kerns (Bass).

Der Opener "Speak to me" kann mit gelungenen Riffs aufwarten. Dafür wird mir die Hookline zu oft unterbrochen und der Höhepunkt ist wenig mitreißend. Tim Aymar hat zwar ein interessantes Organ in mittlerer Tonlage mit sehr rauhem Unterton, aber es fehlt offenbar ein wenig an Lungenvolumen.
"Dark new Life" hat einen starken Aufbau, der mich sehr an Kompositionen von Iron Maiden erinnert. Die Melodie und der Refrain können sich sehen lassen. Aymars Stimme bleibt gewöhnungsbedürftig, da er die höheren Töne nicht perfekt trifft. Das Riffing und das Solo sind vom Feinsten. Die beiden Riot-Gitarristen Mark Reale und Mike Flyntz leisten ihren Landsmännern hier einen gelungenen Gastbeitrag.
Mit "No Remains" wird der Weg des traditionellen Heavy Metal verlassen und ein wenig dem Power Metal gefröhnt. Entfernte Vergleiche zu Running Wild kommen mir in den Sinn. Der Song kann mit einer eingängigen Hookline glänzen und auch der Höhepunkt ist gelungen. Der rauhe, fast aggressive Gesang passt sehr gut. Auch das Solo ist gekonnt, dafür führt der Bass ein arges Schattendasein, ist praktisch nur mit höchster Konzentration zu vernehmen.
Das Mainriff von "Red Honour" geht mit seinem melodischen Touch sofort ins Ohr. Der Aufbau ist verhalten und die Parallelen zu ähnlich geartete Maiden-Stücke sind sofort wieder vorhanden. Der Track lebt ein bisschen von seinem Gitarrenspiel. Der einigermaßen hymnische Refrain ist in Ordnung, die Stimme zeigt wieder leichte Schwächen.
"Buried at Seas" ist mit knapp über sieben Minuten der längste Track des Albums. Er ist deutlich progressiv arrangiert und wartet immer wieder mit Tempo- und Rhythmuswechseln auf. Trotz der Komplexität wird aber die Grundhookline nie aus den Augen gelassen, sondern konsequent weiterverfolgt. Aymar macht hier einen ganz guten Job und kann die unterschiedlich ausgeprägten Emotionen ganz gut ausdrücken. Beim Höhepunkt wird meines Erachtens Energie verschenkt, denn er hätte durchaus etwas intensiver ausfallen dürfen.
Bei "Rats and Ropes" wird wieder die rhythmische Keule ausgepackt und das Tempo ordentlich angezogen. Ansonsten wird hier gekonnt ein recht vertrackter Aufbau mit einer gewissen Eingängigkeit verbunden, was songwriterisch sicherlich hohe Ansprüche stellt. Merkwürdig mutet nur das sehr abrupte Ende an.
"Cover your Eyes and pray" zeigt instrumental und gesanglich die melodische Seite von Pharaoh. Das Stück liegt irgendwo zwischen einer Ballade und einem Melodic-Metal-Track. Der Aufbau ist schön harmonisch und der Refrain geht gut ins Ohr.
Die Maiden-Assoziationen kommen mir beim Einleitungs-Riff von "Telepath" sofort wieder in den Sinn und verlassen mich auch so schnell nicht wieder. Das Stück ist mit seinen melodischen Gitarrenleads und dem druckvollen, vorantreibenden Rhythmus durchaus gelungen, klingt aber doch insgesamt arg nach Kopie.
Der Titeltrack "Be gone" überrascht mich mit einem fast symphonisch-virtuosen Lead-Gitarren-Intro. Danach greift man auf einen typischen Iron-Maiden-Aufbau zurück und verschenkt die Möglichkeit, mal ein ganz eigenes, akzentuiertes Stück zu schaffen. Das Fehlen eines wirklichen Höhepunktes zieht den Song noch weiter nach unten. Er plätschert nur belanglos vor sich hin. Bleibt nur wieder das Gitarrenspiel lobend zu erwähnen.

Fazit: Pharaoh scheinen Iron Maiden zu verehren. Es ist ja auch in Ordnung, diese Einflüsse in die eigene Musik zu integrieren, doch da muss einfach ein gesundes Maß gefunden werden. BE GONE klingt mir zu oft nach einer billigen Kopie von Iron Maiden. Und ich muss sogar sagen, es habe schon bessere "Maiden-Kopierer" gehört (Steel Prophet, Exhibition).
Das Gitarrenspiel muss klar hervorgehoben werden, denn es ist wirklich gekonnt. Mal virtuos und verspielt, mal mit recht einfachem, aber trotzdem mitreißenden Riffing. Auf jeden Fall aber immer kompositorisch klug eingesetzt. Die Rhythmusarbeit ist bodenständig, wobei der Bass manchmal etwas untergeht. Sänger Tim Aymar kann mich nicht voll überzeugen. Er mag einen ungewöhnlichen Stimmklang haben, doch fehlt es bisweilen an Volumen und Power. Und mit höheren Tönen hat er durchaus seine Schwierigkeiten. Das Songwriting ist - abgesehen von den allgegenwärtigen Maiden-Ähnlichkeiten - ganz akzeptabel. An einigen Songs hätte noch ein wenig gefeilt werden müssen, insbesondere was Eingängigkeit und Höhepunkte angeht.
Alles in allem ist BE GONE nur ein Werk des vorderen Mittelfeldes, da es kaum eigene Ideen beinhaltet und einfach zu wenig wirkliche Akzente setzen kann. Pharaoh müssten meines Erachtens zusehen, dass sie mehr eigene musikalische Trademarks entwickeln.

Tipp:
 Wer alles haben muss, was irgendwie nach Iron Maiden klingt, kann hier bedenkenlos zugreifen. Alle anderen sollten sich vor einem Kauf eine auführliche Hörprobe gönnen.

Titel-Liste:
 
  1. Speak to me
  2. Dark new Life
  3. No Remains
  4. Red Honor
  5. Buried at Sea
  6. Rats and Rope
  7. Cover your Eyes and pray
  8. Telepath
  9. Be gone

Laufzeit:
 47:13 Min.

Band-Infos:
 
  • www.solarflight.net 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011