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Review: Picture |
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Album:
| | OLD DOGS NEW TRICKS, 2009, Marsmountains |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | J.G., 18.05.2010 |
Review:
| | Die erste Rockband, die in grauer Vorzeit (wir sprechen von 1979) in den Niederlanden einen Plattenvertrag bekommen hatte, ist immer noch aktiv und hat es inzwischen auf sieben Studio-Alben gebracht. Die Rede ist von Picture, die sich in ihre Geschichte die Bühne schon mit Bands wie April Wine, Rose Tattoo, Saxon oder auch AC/DC teilen durften und sich monemtan aus Sänger Pete Lovell, Gitarrist Rob van Enkhuizen, Bassist Rinus Vreugdenhil und Drummer Laurens Bakker zusammen setzt. Ziemlich genau 30 Jahre nach ihrer ersten Veröffenlichung erblickte im Oktober 2009 nun das von Nico Verrips produzierte siebte Album OLD DOGS NEW TRICKS das Licht der Welt.
Geändert hat sich musikalisch dabei im Vergleich zu den Vorgängers recht wenig. Man frönt immer noch dem 80er Jahre Hard Rock und dem gutem Old-School-Metal, wie eh und je. Für die Aufnahmen des Albums ersetzte übrigens Gitarrist Jan Bechtum seinen Kollegen Peter Bourbon, der ansonsten zum festen Line-Up gehört.
Es beginnt mit dem Titelsong des Albums "Old Dogs new Tricks", der mit seinem schwerfällig walzenden Groove keine Geschwindigkeitsrekorde brechen will aber dafür mit eingängigen Hooklines zu überzeugen versteht.
Up-Tempo-Rock gefällig? Wie wäre es denn dann mit "Blood out of a Stone", das gehörig Dampf unter der Haube mitbringt und durch eingängiges Riffing punktet, jedoch einen Hauch von "Schon einmal gehört" mitbringt. Egal spätestens beim Gitarren-Solo ist die Stimmung auf dem Höhepunkt.
Schade, dass die Gitarren bei "High on Fire" etwas zu wenig auf Klarheit und räumlich Fülle getrimmt wurden, denn die Hooklines machen wirklich Spaß, haben einen richtigen Mitnick-Groove, kommen aber dadurch einfach nicht 100%ig zur Geltung.
Gesundes Mid-Tempo und ein melodisches Gitarren-Riff, das sofort ins Ohr geht, wird bei "Live by the Sword" mit passenden Chören im Refrain abgerundet und von Frontröhre Pete Lovell mit der gewissen rockigen Rotzigkeit veredelt. In jedem Fall nicht nur wegen dem Gitarren-Duett ein wahrer Ohrenschmaus.
Von Akustik- und E-Gitarren getragen haucht Pete mit "Now it's too late" die ersten Ballade ins Mikro und fällt dabei glücklicherweise nicht in den berüchtigten Schmalztopf. Mit gesundert Härte hält man einen gewissen Abstand zur reinen AOR- und Melodic Rock-Schiene, verzichtet aber trotzdem nicht auf das gewisse Etwas an Gefühl.
Damit sind die musikalischen Grenzen des Albums erst einmal ziemlich gut abgesteckt, auch wenn bei "Just incredible" etwas Funk eingestreut wurde bei "Who can you trust" der bodenständige Rock'n'Roll überwiegen mag oder man mit "Choosing your Sign" den toughen Rocker markiert, zeigen die weiteren Titel ähnlich Stärken aber leider auch ein paar der bereits beschriebenen produktionstechnischen Schwächen.
Fazit: Mit einer etwas besseren Produktion und ein, zwei frischen Ideen hätten Picture mit ihrem OLD DOGS NEW TRICKS-Album sogar das Zeug zu einer Spitzen-Platzierung. So klingt manches etwas zu verwaschen und besonders die Gitarren haben unter dem fehlenden Druck zu leiden.
Vom Songwriting gibt es im Bezug auf die Spielfreude nichts zu meckern. Vieles geht sofort ins Ohr, animiert zum Abtanzen und die üppige Spieldauer sorgt für länger anhaltende Rocklaune. Genau so soll es auch sein und es bleibt nur zu hoffen, dass Picture auch weiterhin mit Spaß bei der Sache sind.
Auch wenn der Album-Titel mit OLD DOGS - OLD TRICKS meiner Meinung nach passender wäre - nichts für ungut. |
Titel-Liste:
| | - Old Dogs new Tricks
- Blood out of a Stone
- High on Fire
- Live by the Sword
- Now it's too late
- Just incredible
- Who can you trust
- Opposites Attract
- Choosing your Sign
- A better Soul
- Celtic Cross
- Never in a million Years
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.pictureofficial.com  |
Empfehlen:
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