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Review: Placenta
 
Placenta - MISSGUNST UND NEID

Album:
 MISSGUNST UND NEID, 2013, Noizgate

Stil:
 Modern Metal

Wertung:
 4,5 von 7
4,5 von 7 Punkten
 W.W., 02.12.2014

Review:
 Warum man genau jetzt seine Band nach dem Mutterkuchen nennen muss, wird sich mir nicht mehr erschließen. Irgendeinen Grund wird der Berliner Fünfer Placenta schon gehabt haben. Ich warte jetzt allerdings noch auf Bands wie Nabelschnur oder Geburtswehe... Mit MISSGUNST UND NEID haben die Hauptstädter nun ihr viertes Album vorgelegt, das eine „Antwort auf den allgegenwärtigen tot-produzierten Ami-Trendcore liefern“ will. Nun denn, ein hehrer Anspruch, wie mir scheint.

Zehn Songs, die alles andere als leicht zugänglich sind, sind auf dem Album vertreten, vor allem am kaputten Gesang von Sven Berlin werden sich die Geister scheiden, zwar versteht man ihn recht gut, allerdings klingt das alles schon arg extrem, was er da aus seinen Stimmbändern quetscht – wenn er nicht gerade mal den Helden-Tenor gibt. Die Gitarren quietschen und werden per Bending aus den tiefsten Tiefen ihres herunter gestimmten Daseins geholt.

Erinnert stark an Slipknot, was da in Songs wie "Schlafe los" oder "Wunderschön und wild" abgeht. Ach ja, Meshuggah scheinen auch ab und zu Pate gestanden zu haben.
In "Baroness" geht es um den munteren Zeitvertreib der LAN-Partys, "Sretan Put" und "Nur die Besten" sind kaum zugängliche Krachbolzen, während "Jure Joskan" mit extra derbem Stakkato die Rhythmik endgültig als Sauerei etabliert.
"Collage à trois" ist cool betitelt und ansonsten eine leise tonale Kakophonie mit Feedback-Gezirpe und dunklem Grollen im Untergrund – keine Ahnung, was das soll.
"Ein Riese" und "Tanzt" sind dann wieder böse, krass und krachig.
"Schwarze Tauben steigen" geht dann noch ein wenig ins Hymnenhafte und bildet einen feinen Abschluss unter ein im positiven Sinne anstrengendes Album.

Fazit: Nicht jedermanns Sache, aber wer auf musikalische Extreme steht, die auch vor bloßer Geräuschkulisse nicht Halt machen, könnte MISSGUNST UND NEID richtig gut finden.

Anspieltipps:
 "Schwarze Tauben steigen" und "Schlafe los".

Tipp:
 Wie gesagt, ein Faible für Krach und Extreme sollte man haben. Meshuggah sind schon eine Band, die man zum Vergleich heranziehen könnte, allerdings gehen Placenta dann doch nicht ganz so konsequent den Weg der Krassheit...

Titel-Liste:
 
  1. Schlafe los
  2. Wunderschön und wild
  3. Baroness
  4. Sretan Put
  5. Nur die Besten
  6. Jure Joskan
  7. Collage à trois
  8. Ein Riese
  9. Tanzt
  10. Schwarze Tauben steigen

Laufzeit:
 43:16 Min.

Band-Infos:
 
  • www.facebook.com/placentametal 

  • Probehören und Kaufen:
    Placenta: MISSGUNST UND NEID


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