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Review: The Poodles |
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Album:
| | PERFORMOCRACY, 2011, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  5,5 von 7 Punkten | | S.M., 24.07.2011 |
Review:
| | Wenn mich jemand fragen würde: "Was ist deiner Meinung nach die fröhlichste, stimmungsvollste Hardrockband Skandinaviens", würde ich ohne zu überlegen sagen: "The Poodles". Es ist schon erstaunlich, welchen Status sich diese Truppe in den letzten Jahren erspielt hat. Das Erfolgsrezept liegt zum großen Teil in der Eingängigkeit der Musik, aber auch in der gute Laune verbreitenden Mixtur aus Hardrock, Hair Rock, klassischem Rock und sogar auch etwas Pop. All diese Zutaten sorgen für die besondere Stimmung bei The Poodles-Kompositionen.
Nun haben die Schweden ihr viertes Album PERFORMOCRACY am Start, und ich bin gespannt, ob sie die hohe Klasse der Vorgängerwerke auch damit wieder werden erreichen können.
Im Grunde beinhaltet auch PERFORMOCRACY wieder all die The Poodles-Trademarks, mit denen die Schweden schon seit dem Debut überzeugen konnten: eine fröhlich-energievolle Atmosphäre, geradlinige Konstrukte, ziemlich einprägsame Hooks und sehr catchy Höhepunkte, die schon nach kurzer Zeit zum Mitsingen einladen.
Dennoch muss ich sagen, dass die Hitdichte auf SWEET TRADE oder CLASH OF THE ELEMENTS etwas höher war. Es ist jetzt keine enorme Verschlechterung, könnte aber trotzdem ein Anzeichen dafür sein, dass The Poodles entweder so ein bisschen die Ideen ausgehen, oder sich die Mucke beim vierten Anlauf doch so langsam etwas abnutzt.
Dennoch gibt es auch auf PERFORMOCRACY wieder etliche Stücke, die sehr gut ins Ohr und ins Blut gehen, so dass sich die Glieder wie von selbst bewegen. "I want it all", "Until our Kingdom falls", "Cuts like a Knife", "Bring back the Night", "Action!", "Vampire's Call" und "Don't tell me" sind dabei meiner Meinung nach die größten Glanzlichter.
Doch gibt es dazwischen auch einzelne Tracks, die ich "nur" als solide einstufe (schwach ist dagegen keiner). Vielleicht gehe ich mit The Poodles auch ein bisschen hart zu Gericht, aber sie haben mich durch ihre Vorgängerwerke eben sehr verwöhnt.
Es fällt mir auch auf, dass die Schweden ein paar Experimente in Richtung härtere Ausrichtung gewagt haben ("Father to a Son", "I believe in you"), die aber noch nicht so ganz aufgehen. Grundsätzlich habe ich nichts gegen ein bisschen Pep und Power auch bei The Poodles, aber besser sind auf PERFORMOCRACY dann doch noch die Stücke, die überwiegend eingängig und stimmungsvoll sind.
Fazit: Meine Kritik bitte nicht falsch verstehen: PERFORMOCRACY ist immer noch ein gutes Album, das kurzweilige Hardrock-Unterhaltung bereit hält, aber es ist eben nicht so ein Hammer wie die Vorgänger. Wer The Poodles mag, dem wird auch PERFORMOCRACY gefallen – das ist auch bei mir so. Dennoch hinterfrage ich, wie lange die Schweden mit ihrem Stil noch Erfolg haben werden. Die Versuche, mehr Härte in den Sound zu bringen, sind schon mal ein wichtiger Schritt in Richtung Abwechslung. Nur muss das noch besser ausgearbeitet werden.
Fakt ist allerdings auch, dass The Poodles mit PERFORMOCRACY qualitativ immer noch die meisten Releases anderer Hardrockbands locker hinter sich lassen. |
Titel-Liste:
| | - I want it all
- Until our Kingdom falls
- Father to a Son
- I believe in you
- Cuts like a Knife
- As Time is passing
- Love is all
- Your Time is now
- Action!
- Bring back the Night
- Vampire's Call
- Into the quiet Night
- Don't tell me
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.poodles.se  |
Probehören und Kaufen:
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