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Review: The Privateer
 
The Privateer - MONOLITH

Album:
 MONOLITH, 2013, Trollzorn

Stil:
 Heavy Metal, Pagan Metal, Folk Metal

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 M.T., 16.04.2015

Review:
 Metalbands aus Deutschland und Songs über das Piratentum. Irgendwie scheint das zusammen zu gehören. Man denke dabei nur an Gruppen wie Running Wild und Zed Yago. Beides Truppen, die bereits am Start waren, als noch kein Mensch an Alestorm oder auch Swashbuckle dachte.
Und so stammen auch The Privateer aus Deutschland. Wer sich so einen Namen wählt, der singt natürlich nicht über Drachen und Einhörner sondern, wie könnte es auch anders sein, über das Piratenleben.

Wobei MONOLITH, welches bereits 2013 veröffentlicht wurde, das bereits zweite Werk der Freiburger ist. Ja, richtig gelesen, die Gruppe stammt nicht wie man bei einem solchen lyrischen Konzept vermuten würde, aus dem hohen Norden Deutschlands, sondern aus dem schönen Süddeutschland. Natürlich kann jede Band singen über was sie will, aber Freiburg und Piraterie? Sinn macht das in meinen Augen nicht wirklich.

Leider ist das jedoch nicht das Einzige was bei Chris (Gitarre), Pablo (Gesang), Kim (Schlagzeug) Jones (Bass), Clara (Violine) und Roman (Gitarre) nicht so recht passt. Zwar orientieren sie sich auf MONOLITH eher an Alestorm als an Running Wild, aber so ganz scheinen sich die sechs nicht entscheiden zu können in welche musikalische Richtung es denn nun gehen soll.
So klingen hier einmal Amon Amarth durch und im nächsten der insgesamt 12 Songs klingt es dann schon wieder eher nach Folk. Clara kann mit ihrer Violine zwar teilweise klangliche Akzente setzen, doch der durchgängige Einsatz des Instruments lässt einen sehr oft an Skyclad denken. Allerdings sind The Privateer songwriterisch mindestens 2 Klassen unter Skyclad einzuordnen.
Auch der Gesang von Pablo kann nicht recht überzeugen. Bei den Growls ist er eindeutig zu zahm und der Klargesang ist einfach nur schief ohne Ende.

Wie bereits erwähnt versucht die Band auf der Scheibe so einiges. Und so ist mit "Störtebeker" auch ein deutschsprachiges Stück zu hören, das wie eine ganz schlechte Kopie von Saltatio Mortis klingt.
Schlecht gespielt oder gar produziert ist das Album keinesfalls. Mir fehlt hier nur der rote Faden und das eindeutige musikalische Konzept. So wirken die 12 Stücke eher wie ein Sammelsurium an Ideen als wie fertige Songs. Einzig beim finalen "In the Nought of the Wind" erkennt man wohin die Reise für die Gruppe musikalisch gehen könnte. Davon beim nächsten Mal bitte mehr.

Fazit: Spätestens beim nächsten Werk müssen The Privateer eine Entscheidung treffen, ob sie nun in Zukunft die härte Schiene verfolgen wollen oder, ob sie sich voll und ganz dem Folk Metal verschreiben. Auf MONOLITH wirkt das alles noch wie willkürlich zusammengewürfelt.

Anspieltipps:
 "In the Nought of the Wind".

Tipp:
 Wer gerne wissen will, wie es klingen würde, wenn man Skyclad und Amon Amarth zusammen in ein Studio steckt, der kann sich die Scheibe gerne zulegen. Dem Rest empfehle ich dann doch eher den Griff zu den Originalen.

Titel-Liste:
 
  1. Setting forth
  2. A Sequel from a distant Visit
  3. What we took home
  4. Track down and avenge
  5. Ember Sea
  6. Monolith
  7. Störtebeker
  8. The Privateer
  9. Madmans Diaries
  10. The Tides
  11. For what lurks in the Storm
  12. In the Nought of the Wind

Laufzeit:
 54:16 Min.

Band-Infos:
 
  • www.theprivateer.de 
  • www.facebook.com/ThePrivateer 

  • Probehören und Kaufen:
    The Privateer: MONOLITH


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