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Review: Psycho Choke |
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Album:
| | UNRAVELING CHAOS, 2010, 7Hard |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.U., 09.07.2010 |
Review:
| | Psycho Choke sind eine fünfköpfige Band aus Thessaloniki, Griechenland. Griechenland? Ja man liest richtig. Sicherlich ist Griechenland nicht unbedingt bekannt für Thrash Metal oder Metalcore, schon eher für Sirtaki, Uozo oder Gyros. Die Band gründet sich bereits 1999 aus einer gemeinsamen Leidenschaft für für Hardcore. Bereits ein Jahr später geht man ins Studio um das Debütalbum CHOKE ON einzuspielen. Ende 2001 erscheint es dann endlich. Nach ein paar turbulenten Monaten mit diversen Wechseln erscheint 2005 das Demo-Album DEMO 05 mit sage und schreibe 11 Songs. Die Scheibe wird Demo des Monats in Griechenland. Und nun liegt das aktuelle Album UNRAVELING CHAOS vor.
Das "Intro" beginnt schon einmal vielversprechend, auch wenn es mehr nach Industrial als Metalcore klingt. Die paar Stimmfetzen zeigen einem, was zu erwarten ist.
Das ist MEIN Song würde Mario Barth jetzt sagen. Ich aber auch.... Denn bei "Freedom in a Bottle of Scotch" würde auch ich eine "Bottle Scotch" nicht ablehnen. Ne im Ernst, mit Scotch Whisky hat das gar nichts zu tun. Der Song klingt eher wie von einer Soulfly-Coverband. Schnell, aggressiv und ein brüllender Gesang.
Genauso fetzig und rasant geht es mit "Get down" weiter. Diese Spielweise mit dieser Geschwindigkeit ist schon beeindruckend. Dass es sich hierbei um Griechen handelt, fällt überhaupt nicht auf. Das ist ein sehr hoher, weltweiter Standard.
"Death by Words" ist ein bisschen ruhiger. Grooviger Bass am Anfang, wo man sich so richtig vorstellen kann, wie der Musiker die einzelnen Seiten zupft. Doch schnell ist Schluss mit der Ruhe. Der Schlagzeuger bricht die Ruhe und die Spielweise erinnert nun sehr an A System Of A Down.
Mehr in Richtung Psycodelic klingt "Streetwise". Aber das passt wegen des Bandnamens ja wie die Faust aufs Auge. Aber auch Alternative Elemente sind zu hören. Die Mischung aus diesem einerseits monotonen Gesang, der eher balladenhaft klingt und den Einschüben an brutalem Gesang gemischt mit einer bestechenden Gitarre ist einfach, simpel und dennoch genial. Teilweise klingt die Gitarre etwas nach Black Sabbath. Für mich der beste Song des Albums.
Bleiben wir doch ein wenig bei der Psycodelic Schiene. Denn "Obey" macht anfangs ganz diesen Eindruck. Dann aber haben sie doch genug vom Psycodelic und kehren zum Metalcore zurück. Schön schnell gespielte Riffs, ein passender growlender Gesang. Und... Soufly lässt wieder einmal als musikalische Anleihe grüßen.
Eher experimentell beginnt der nächste Song "Swamp". Aber immer das Gleiche wäre ja auch auf die Dauer langweilig. Doch nach der Abwechslung kehrt man lieber in die alten Fahrwege zurück. Allerdings mit diversen Nuancen hinsichtlich Gesang und Melodie.
"Fire in the Hole" und "Dummy" wieder eher bodenständig und bestehen aus den nun schon bekannten stilistischen Elementen. Eben einfach gut gespielter Metalcore. Der treibende Sound der Songs macht richtig Laune.
Und zum Ausklang das "Outro". Da klingt ziemlich meditativ mit dem Sprechgesang. Und die sphärischen Klänge aus dem Hintergrund unterstützen diesen Eindruck. Und dann ist auch schon Schluss.
Fazit: Für ich war Griechenland nie ein klassisches Land aus dem Heavy Metal kommen könnte. Wenigstens kenne ich mit Ausnahme von Firewind und Exoten wie Emerald Sun oder Outloud kaum Bands aus diesem Land. Aber Psycho Choke haben mich eines anderen belehrt und man sollte mit Vorurteilen nicht allzu schnell zur Hand sein. Das, was die fünf Jungs hier abliefern, ist einfach umwerfend. Sicherlich ist die Stilrichtung nichts Neues und ihr Stil zu spielen ebenfalls nicht. Was auffällt, sind die vielen verschiedenen Einflüsse anderen Bands wie Soufly, Heaven Shall Burn, Volbeat usw. Aber das macht gar nichts, denn man entleiht sich nur einige Anregungen und spielt deren Spielweise ja nicht komplett nach. Da hat man schon seinen eigenen Stil. Und diesmal gibt es wieder einmal ein ordentliches Album mit einer ansprechenden Verpackung und einem sehr schön gelungenen Artwork auf dem Cover. Hut ab! |
Titel-Liste:
| | - Intro
- Freedom in a Bottle of Scotch
- Get down
- Death by Words
- Streetwise
- Obey
- Swamp
- Fire in the Hole
- Dummy
- Outro
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.psychochoke.com  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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