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Review: Pussy Sisster |
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Album:
| | PUSSY SISSTER, 2010, Black Bards |
Stil:
Wertung:
| |  5 von 7 Punkten | | S.M., 19.10.2010 |
Review:
| | Hier haben wir eine Band, deren Namen man sich sicherlich merkt, wenn man ihn erstmal gehört hat. Und im Grunde kann man sich bei dem Bandnamen Pussy Sisster auch gleich das Genre zusammenreimen. Richtig, hier gibt's waschechten Sleaze Rock.
Mädels gibt es hier allerdings nicht. Hinter den Pussie Schwestern verbergen sich fünf Jungs. Und obwohl Bands gerne ihr Debut nach sich selbst nennen, ist es in dem Fall nicht so. PUSSY SISSTER ist das zweite, wenn man das Demo-Werk SLEAZY THINGS mitrechnet, sogar schon das dritte Album der Nachwuchsrocker.
Meist sind es ja Songhöhepunkte und Refrains, die gut im Ohr bleiben. Wenn es stattdessen mal bei einem Riff der Fall ist, hat die Band da ein richtiges Highlight am Laufen. Dem geilen Einleitungsriff schließt sich der gesamte Song an: "Today" ist ein eingängiger und energiereicher Rocker, der sich direkt in die gehörgänge spielt. Besser kann ein Album kaum beginnen.
Das nächste Mainriff ist auch nicht von schlechten Eltern. Insgesamt ist "Hold us down" etwas melodischer gehalten, aber qualitativ keineswegs schlechter als sein Vorgänger.
"Way to nowhere" startet sehr gefühlvoll-akustisch, entwickelt sich mit Einsetzen der Instrumente dann zu einer Power-Ballade. Sänger Alex Nad hat mit seiner variablen Stimme auch dafür das richtige Feeling. Allerdings kann der Track bei den geradlinigen Rockern nicht mithalten.
Mir völlig unverständlich folgt die nächste Ballade direkt auf den Fuß. "Back again" unterscheidet sich von seinem direkten Vorgänger dadurch, dass es noch emotionaler ist und an gleichartige Songs von Guns N Roses erinnert, doch versinkt das bis dato gute Album so langsam etwas zu sehr im Kitsch.
Mit "Angel Dust" gibt es endlich wieder rockige Mucke. Und das steht Pussy Sisster nunmal einfach am Besten. Die melodische Seite kommt auch hier nicht zu kurz, doch die Hauptsache ist, dass es wieder rockt!
Bei "In your Arms" verstehen es die fünf Pussies ihre rockige Seite sehr gut mit einer emotionalen Ausrichtung zu verbinden. Der Höhepunkt ist dabei perferkt erarbeitet. So avanciert der Song neben dem Opener zum Top-Track des Albums.
Also, nichts gegen Pussy Sissters Vorliebe für balladeske Klänge, doch es wird gerade wieder etwas zu viel. "Melody of Pain" ist wieder eine emotionale Nummer nach klarem GNR-Vorbild und auf seine Art auch ein mitreißender Song, doch sollte das Quintett da einfach mengenmäßig zukünftig etwas zurückfahren.
Als Entschädigung folgt mit "Leader of the Gang" der wohl toughste Song des Albums. Da zucken die Glieder ganz automatisch im Takt der Rhythmusgruppe. Straight, kraft- und energievoll und trotzdem eingängig – so muss Sleaze Rock sein.
Und zum Abschluss gibt es mit dem Stück, das nach der Band benannt ist, nochmal einen rifforientierten Groover, der das Album angemessen beendet.
Fazit: Pussy Sisster haben zweifellos ein gutes Händchen für's Songwriting. Die Kompositionen auf PUSSY SISSTER haben starke Hooks, eingängige Melodien und gut erarbeitete Höhepunkte. Auf der Negativ-Seite muss ich den zu hohen Balladen-Anteil vermerken. Dass das Album nur 38 Minuten lang ist, finde ich auch etwas schade, ist aber genrebedingt jetzt nicht überraschend kurz.
Rein von dem Potential, das die Truppe zu bieten hat, bin ich aber davon überzeugt, dass sie ihren Weg gehen werden. Insgesamt ist PUSSY SISSTER auch ein Werk, das man sich als Fan der Spielart schon wegen der Anspieltipps unbedingt mal antun sollte. |
Anspieltipps:
| | "Today", "Hold us down", "In Your Arms" und "Leader of the Gang". |
Titel-Liste:
| | - Today
- Hold us down
- Way to nowhere
- Back again
- Angel Dust
- In your Arms
- Melody of Pain
- Leader of the Gang
- Pussy Sisster
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.pussy-sisster.de  |
Probehören und Kaufen:
Empfehlen:
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