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Review: Rage |
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Album:
Stil:
Wertung:
| |  7 von 7 Punkten | | S.K., 01.02.2012 |
Review:
| | 28 Jahre hat Rage mittlerweile auf dem Buckel und ist damit einer der dienstältesten deutschen Bands. Damit nicht genug. Mit deren einundzwanzigstem Album 21 sind sie auch die fleißigste Studio-Band. Gründungsmitglied Peavy Wagner (Bass / Gitarre) ist der einzig übrig gebliebene von der Gründung als Avenger. Gitarrist Viktor Smolski stieß 1999 zu der Band und wie passend hat er heute am 1. Februar seinen Geburtstag - wir gratulieren! Drummer André Hilgers (ex-Axxis), das jüngste Mitglied, ist seit 2006 dabei. Rage scheint eine stabile Formation gefunden zu haben.
Ich habe Rage in den Anfangsjahren sehr stark verfolgt. Besonders das Album SECRETS IN A WEIRD WORLD fand ich damals weltklasse. Allerdings habe ich mich im Laufe der Jahre ein wenig von Rage weg entwickelt. Spätere Alben erschienen mir eher mittelmäßig und manche habe ich danach gar nicht mehr gehört. Aber wie ich immer sage: "Musik ist und bleibt Geschmackssache!"
Als ich die Promo auf den Tisch bekam, stellte ich mir die Frage, ob ich diese Scheibe wirklich bewerten will, da sie vielleicht nicht die Anerkennung bekommt, die sie eventuell verdient hätte. Ich bin der Meinung, dass man sich immer wieder aufs Neue überraschen lassen sollte. Also stimmte ich der Bewertung zu, packte die CD in den CD-Player und spitzte die Ohren.
Es geht los mit dem sehr vielversprechenden Intro "House Wins". Dann geht es weiter mit "Twenty One". Ein Song bei dem man spätestens nach dem ersten Refrain mitsingen möchte. Und so ist bei allen anderen Songs auch.
Zahlreiche Tempowechsel, harte Gitarrenriffs und -Solis sowie nach vorne preschende Drums machen die 21 zu einer Mörder-Scheibe. Da sind wir auch schon beim Thema. Die Scheibe handelt im allgemeinen von Selbstmord, Massenmord, Serienkillern und Mord. Klingt nach einer sehr depressiven Phase. Ist aber nicht schlimm, wenn die Kreativität im Bereich der Komposition wie es in diesem Fall zutrifft höchste Formen annimmt.
Bei dieser Scheibe schenke ich es mir auf jeden einzelnen Song einzugehen, da jeder durchwegs ein Knaller ist.
Fazit: Wie bereits erwähnt ist 21 ein Mordsalbum, durchsetzt von Power und Vielseitigkeit. Ich würde behaupten, dass es das Beste ist, was die Jungs um Urgestein Peavy Wagner bisher haben auf Makrolon pressen lassen. Rage hat sich mit diesem Album voll und ganz in mein Herz gespielt. In jedem Fall haben die Drei mir Lust auf mehr gemacht. Ich werde mir jetzt erstmal die alten Alben vorknöpfen und ein wenig die vielleicht verpasste Vergangenheit aufarbeiten und werde dann schauen, ob ich mit meiner Aussage "21, bestes Rage Album" recht hatte. Eines kann ich jetzt schon sagen. Die 21 hat schon jetzt einen Platz ganz oben bei meinen Lieblingsscheiben.
Vom Album gibt es auch eine Limited Edition mit Bonus-DVD, was heutzutage schon usus ist, wertet das Gesamtpaket jedoch trotzdem positiv auf.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Meisterwerk, Rage! Daher gibt es satte sieben Punkte. |
Anspieltipps:
Titel-Liste:
| | - House Wins
- Twenty One
- Forever Dead
- Feel my Pain
- Serial Killer
- Psycho Terror
- Destiny
- Death Romantic
- Black and White
- Concrete Wall
- Eternally
- Rage-Race 2011
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Laufzeit:
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