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Review: Randale |
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Album:
| | DER HARDROCKHASE HARALD, 2008, Randale/Newtone |
Stil:
Wertung:
| |  2,5 von 7 Punkten | | S.M., 19.08.2008 |
Review:
| | Ich kann verstehen, wenn sich die Leser beim Blick auf den Albumnamen erst einmal die Augen reiben. DER HARDROCKHASE HARALD! Was soll das denn wohl sein?
Es ist die neueste Scheibe der Bielefelder Band Randale, die Rockmusik für Kinder fabriziert. In den Songs geht es thematisch um den Bielefelder Heimat-Tierpark Olderdissen und die Erlebnisse mit dessen 2- und 4-beinigen Bewohnern.
Den Albumtitel darf man dabei nicht zu ernst nehmen, denn zumeist bewegt sich die Band in leicht poppigen Rockgefilden und verbindet dies mit lustigen Texten für Groß und Klein. Es handelt sich also um Musik, die ich als Heavy-Metal-Fan eigentlich gar nicht höre, aber als einziger Familienvater des Teams obliegt mir die Ehre der Rezension. Selbstverständlich habe ich dabei meinen knapp fünfjährigen Sohnemann zu Rate gezogen.
Randale bestehen aus Jochen Vahle (Gesang, Texte), Marc Jürgen (Gitarre), Christian Keller (Bass) und Garrelt Riepelmeier (Schlagzeug). Zu beziehen ist das inzwischen vierte Werk der Bielefelder auf der Seite des Vertriebs (www.newtone.de).
Um es gleich vorweg zu nehmen: DER HARDROCKHASE HARALD hat meinem Sohn Leon nicht gefallen. Offensichtlich sind die Kompositionen für ein Kind dieses Alters nicht kindlich genug. Es werden wohl eher ältere Kinder angesprochen, die dann wiederum aber auch schon alt genug sein dürften, sich selbst für ein favorisiertes Musik-Genre zu entscheiden und die nicht auf derartiges Liedgut zurückgreifen müssen. Ob man die "Kinder-Rock-Musik" von Randale also letztendlich braucht ist fraglich. Vielleicht hätten die Bielefelder doch wie bei früheren Veröffentlichungen auf rockige Umsetzungen von Kinderliederklassikern zurückgreifen sollen, um wenigstens auch Vorschulkinder anzusprechen.
An mir plätschert DER HARDROCKHASE HARALD ziemlich akzent- und eindruckslos vorbei. Stilsitisch wird von typischen Liedermacherkompositionen über Pop, Country, Soft-Rock, Soft-Punk bis zu dem pseudo-Hardrock-Song "Der Hardrockhase Harald", der mit ein paar typischen AC/DC-Riffs aufwartet, ein recht breites Spektrum geboten. Nichtsdestotrotz zuckt mein Finger unentwegt in Richtung Skip-Taste. Vielleicht sind die Songs für einen erwachsenen Rock- und Metal-Fan einfach zu simpel gestrickt und die Texte zu albern. Mein Sohn hat diese dagegen oft nicht verstanden und fragte ständig nach, was dies und das bedeuten soll. Auch ist der ausdrucksschwache Gesang manchmal nicht besonders gut verständlich.
Mir will ohnehin nicht in den Kopf, wieso Randale diese CD zum Rezensieren an Metal-Webzines gesendet haben, denn hier findet sich kaum das richtige Klientel für diese Musik. Ich verschenke jedenfalls keine Punkte, nur weil ich vom musikalischen Ehrgeiz der Bielefelder Kinder-Rocker begeistert bin.
Fazit: Ich frage mich stark, wo die Zielgruppe von DER HARDROCKHASE HARALD sein soll. Bestenfalls in der Grundschule und bei ein paar begeisterungsfähigen Eltern dieses Kindesalters.
Ich vergebe einen Punkt für die instrumental bodenständige Leistung, einen weiteren für die grundsätzlich nette Idee dieses Projektes und einen halben Gnadenpunkt für die stilistische Abwechslung. Mehr ist aus meiner Sicht beim besten Willen nicht drin. |
Titel-Liste:
| | - Aus Olderdissen kommen wir
- Hochland Melodie
- Futternapf Pogo
- Das ist Liebe
- Der Hardrockhase Harald
- Fli-Fla-Fledermaus
- Der kleine Luchs
- Mama Lauter
- Storchenwalzer
- Otto der Fischotter
- Guten Appetit
- Vogel verschluckt
- Das Kuschellied
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Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.randale-musik.de  |
Empfehlen:
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