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Review: Ransom |
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Album:
| | BETTER DAYS, 2010, Yesterrock |
Stil:
Wertung:
| |  3 von 7 Punkten | | M.A., 09.08.2010 |
Review:
| | Dies ist die zweite Release von Ransom, bestehend aus Tommy Girvin (Guitar, Vocals), Rock Hampton (Drums) und Mastermind Don Cromwell (Bass, Keyboards) nach der 98'er Veröffentlichung TROUBLE IN PARADISE.
Don Cromwell hat bereits mit einigen Größen des Musik-Business wie z.B Eddie Money oder Jennifer Rush zusammengearbeitet, und das hört man der Musik auch an. Perfekt produziert, arrangiert und eingespielt ist das Ganze. Parallelen zu Bon Jovi, Bryan Adams und Konsorten sind nicht von der Hand zu weisen. Sänger Tommy Girvin klingt - vor allem bei den zahlreichen ruhigeren Songs - frappierend nach Chris Norman (Smokie) bzw. Joe Elliott (Def Leppard).
Bei "Calm before the Storm" hat man gar den Eindruck, Mr. Jon Bon Jovi persönlich haucht da ins Mikro. Und das ist auch genau das Problem dieses Albums. Vieles kommt einem verdächtig bekannt vor, einen eigenständigen Stil kann man hier schwerlich erkennen.
Musikalisch gesehen ist BETTER DAYS leider ziemlich eintönig ausgefallen. Die balladesken Momente überwiegen hier, angereichert mit gefälligen Melodien, die man irgendwo alle schon einmal gehört hat. Etwas mehr Begeisterung kommt daher auch nur bei den sich leider in der Minderheit befindenden rockigeren Stücken, wie "Better Days" , "Party Life" und"High and Mighty" auf. Hier darf die Gitarre auch mal ein wenig rauchen. Das ist jedoch für ein Album, für das die Plattenfirma mit dem Slogan "Classic Rock vom Feinsten!" wirbt, leider zu wenig. Daher sind hier mehr als drei Punkte beim besten Willen nicht drin.
Fazit: Die Platte leistet hervorragende Dienste als Hintergrundmusik beim Hemdenbügeln, mehr aber auch nicht. Zu unambitioniert, zu viele tausendmal gehörte Balladen, zu wenig Aggressivität und zu wenig Abwechslung, einfach zu wenig ROCK!!! Sicherlich ist das Album sehr gut produziert und von Könnern eingespielt worden. Aber am Ende des Tages sind Ransom auch nur eine von vielen AOR-Bands, die leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. |
Anspieltipps:
| | "Better Days", "High and Mighty", "Party Life" |
Tipp:
| | Alle diejenigen die auf 80'er-Jahre-Stadion-Rock der Marke Bryan Adams stehen und bei Balladen von Bon Jovi oder Def Leppard immer noch feuchte Augen bekommen, werden sicherlich gefallen an diesem Release finden. Anhängern von auch mal hart zupackender Rock-Musik sei an dieser Stelle vom Kauf abzuraten. |
Titel-Liste:
| | - Better Days
- Stay with me Tonight
- Learn to be alone
- Heaven knows
- Oh Life
- Best is yet to come
- Party Life
- Calm before the Storm
- High and Mighty
- Love in Vain
- In my Dreams
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Laufzeit:
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