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Review: Ravage
 
THE END OF TOMORROW

Album:
 THE END OF TOMORROW, 2009, Metal Blade

Stil:
 Heavy Metal / Power Metal

Wertung:
 7 von 7
7 von 7 Punkten
 C.U., 15.11.2009

Review:
 Die Band Ravage wurde von 2 Brüdern in Bosten, Massachusetts in den USA gegründet. Den ersten Gig spielten sie bereits 1996. Ihre erste EP Curse Of Heaven brachten sie aber erst 2003 in Eigenregie unter die Metalwelt. Diese gefiel dem deutschen Label Karthago Rec. so gut, das man die Band 2005 unter Vertrag nahm und ihre Debüt Platte Spectral Rider veröffentlichte.
Darauf folgten in der Band einige internen Probleme und Personalwechsel. Erst 2006 konnte man ein stabiles Line-Up vorweisen und live auf dem Swordbrother Festival auftreten. Zur Freude vieler Fans aus ganz Europa!
Hiernach begannen bereits die Aufnahmen zum 2. Album The End Of Tomorrow.
17 Tracks wurden aufgenommen, darunter eine Coverversion Cold Cold World von Warlock, die auf dem Warlock Tribute Sampler von Pure Steel Rec. landete.
6 Lieder landeten auf der Freedom Fighter EP, die 2008 in Eigenregie veröffentlicht wurde, mit dem Hintergrund eine starke Plattenfirma für ihr zweites Album zu finden.
Gleichzeitig konnte man den bekannten Künstler Ed Repka, der auch schon Cover für Megadeath und Death gemacht hat, für das Cover des neuen Albums gewinnen.
Nun hatte man starke Songs und ein geiles Cover, aber immer noch keine Plattenfirma. Diese konnte dann aber zum Glück doch noch mit Metal Blade Rec. gefunden werden und so halten wir nun das neue Werk The End Of Tomorrow in den Händen.

Die Platte hat 12 Songs und startet mit dem instrumentalen Intro "The Halls Of Madness" und darauf folgt mit "Reign Fall" gleich ein geiler Track, der wie ein Running Wild Song mit epischen Elementen klingt.
Auch "Freedom Fighter" erinnert mich an eine deutsche Band und zwar höre ich hier bei einigen Teilen Stormwitch heraus, das wohl am Gesang von Al Ravage liegen mag. Dieses Lied hat Power, Abwechslung und relativ hohen Gesang.
"Damn Nation" startet etwas verhalten, legt dann aber an Geschwindigkeit zu und wirkt wie ein Power Metal Song aus den 80zigern mit modernem Sound. Einfach genial!
Danach legt man mit "The Shredder" nochmals einen drauf. Ein harter Song der Marke Judas Priest mit streckenweise hohen Screams des Sängers. Hart, Schnell, Gut!
"Into the Shackles" wirkt danach richtig zahm. Er geht mehr so in Richtung Iced Earth. Episch, abwechslungsreich, trotzdem ein gelungenes Stück.
Klasse Gitarrenarbeit und tolle Gesangslinien bekommt man beim Judas Priest ähnlichen "In shattered Dreams" zu hören.
Deftiger geht es mit "The Nightmare's Hold: Part 1" weiter. Klasse Power Metal, der dann mit "The Nightmare's Hold: Part 2" noch eine Fortsetzung erhält.
Dazwischen liegt die Judas Priest Coverversion von “Nightcrawler". Dieser ist der Band wirklich gelungen. Nahe am Original, aber mit eigener Note. Klasse! Daumen hoch!
"Grapes of Wrath" geht gut nach vorne los.
Der Titeltrack "The End of Tomorrow" macht den Abschluss dieser starken Platte und auch hier wird noch mal richtig Gas gegeben. Ein episches Stück mit Ohrwurmcharakter.

Fazit: Ein wirklich tolles Album!
Moderner Sound trifft auf 80ziger Metal, gewürzt mit der nötigen Härte. Hier bekommt man keine Ausfälle, sondern nur starke Songs zu hören.

Anspieltipps:
 Egal welchen Song ihr wählt, die sind alle klasse!!

Tipp:
 Die Musik bietet eine Mischung aus Judas Priest mit Iced Earth und einer Prise Running Wild und Stormwitch. Dazu die nötige Härte und einen klasse Sänger und fertig ist ein geniales Album. Ja, so einfach ist das! Heavy/Power Metal Pflichtkauf!

Titel-Liste:
 
  1. The Halls of Madness
  2. Reign Fall
  3. Freedom Fighter
  4. Damn Nation
  5. The Shredder
  6. Into the Shackles
  7. In shattered Dreams
  8. The Nightmare's Hold: Part 1
  9. Nightcrawler (Judas Priest-Cover)
  10. The Nightmare's Hold: Part 2
  11. Grapes of Wrath
  12. The End of Tomorrow

Laufzeit:
 50:20 Min.

Band-Infos:
 
  • www.ravagetheearth.com 

  • Probehören und Kaufen:
    THE END OF TOMORROW
    Ravage

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