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Review: David Readman |
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Album:
| | DAVID READMAN, 2007, Frontiers |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 30.06.2007 |
Review:
| | David Readman - der Leadsänger von Pink Cream 69 - bringt also im August 2007 eine Solo-CD auf dem Markt? Das fragte ich mich als ich die Nachricht vernahm. Obwohl ich vom aktuellen Pink Cream 69 - Werk sehr angetan bin, fand ich das etwas fraglich, denn wie oft hat ein viel zu voller Terminkalender schon dazu geführt, dass sich ein Künstler überarbeitet und das Songmaterial entsprechend darunter leidet?
Okay, genug der Fragen, jetzt soll die Review auch Antworten bringen. Nun, zuerst doch noch eine Frage: Klingt David Readman solo auch wie Pink Cream 69? Die Frage ist mir einem klaren Jein zu beantworten. Klar, die Stimme hat nun mal einen sehr hohen Wiederekennungswert und dementsprechend könnte man zuerst meinen, man hört eine Scheibe von Pink Cream 69. Aber wenn man sich mal die Mühe macht, genau hinzuhören, dann wird man schnell erkennen, dass hier die Arrangements weniger härter sind und David mehr Wert legt auf eingängigen melodischen Hard Rock. Ich würde das ganze eher als Mischung zwischen Bon Jovi zu Keep The Faith-Zeiten, den US-Rockern Tesla und den melodischen Whitesnake bezeichnen.
Okay, diese Frage ist beantwortet. Wie steht es denn nun um die Qualität der Songs? Um es kurz zu machen - Außerordentlich gut.
Ob das nun zum Beispiel der straighte Opener "Without you" (Geniale Hymne), der sozialkritische Rockwalzer "Evil Combination" oder der Old School-Rocker "Wild in the City" ist - die schnellen und rockigen Songs können allesamt überzeugen und machen einfach nur Spaß.
Doch es gibt ja auch sicherlich ein paar Balladen zu hören, wie sind die denn so, höre ich die nächste Frage. Auch hier will ich es kurz machen - sehr gut.
Der absolute Hammersong in dieser Kategorie ist "Love in Vain", der nichts mit dem Rolling Stones-Klassiker gemeinsam hat.
Und auch das akustisch gehaltene "Over the Ocean" kann gefallen.
Tja, und dann gibt es noch die klassischen Mid-Tempo Nummern, die auch einige Highlights bereit halten. Man höre sich z.B. nur das mal sehr eingängige "Don't let it slip away" oder die Halbballade "Long way to Heaven" an.
Fazit: David Readman legt mit seiner Solo-CD einen feinen Happen Melodic Rock vor, der auch nach mehrmaligen Hören immer noch schmeckt. Interessant ist die CD deswegen, weil er sich vom Stil weg bewegt von seiner Hauptband Pink Cream 69 und mehr Wert legt auf sehr melodischen Rock. |
Tipp:
| | Dementsprechend könnten Fans von Pink Cream 69 etwas vom Kopf gestoßen werden, aber ansonsten ist die CD empfehlenswert für alle, die Appetit auf klassischen Melodic Rock in Richtung Bon Jovi und Tesla haben. |
Titel-Liste:
| | - Without you
- Evil Combination
- Take these Tears
- Don't let it slip away
- No Peace for the wicked
- Long Way to Heaven
- Wild in the City
- Gentle Touch
- Prisoner of Shame
- New Messiah
- Over the Ocean
- Love in Vain
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.davidreadman.com  |
Empfehlen:
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