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Review: Band |
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Album:
| | RECKLESS LOVE, 2010, Universal |
Stil:
Wertung:
| |  6 von 7 Punkten | | M.H., 22.04.2010 |
Review:
| | Was fällt Euch aktuell zum Thema Skandinavien so ein? Ein vor sich hin rauchender Vulkan? Ja, auch, aber normalerweise müsste man auch sofort als Antwort "Gute Rockmusik" hören! Und genau das ist der Fall, denn mit Reckless Love kommt erneut eine Band aus dem hohen Norden Europas, um genau zu sein, aus Finnland. Wie die meisten Bands aus Skandinavien haben sich die vier Musiker dem klassischen Sleaze Rock im Stil von Poison oder auch Wig Wam verschrieben. Interessanterweise ist der Frontmann von Reckless Love Olli Hermann, der schon bei der Band Crashdiet seine Gesangskünsten zum Besten gab. Na ja, interessant daran ist halt die Tatsache, dass Crashdiet genau die gleiche Art von Rockmusik macht.
Man darf also nicht viel Überraschungen erwarten, denn Sleaze Rock will vor allem eins: SPASS machen. Und soviel kann ich schon mal verraten, man hört gleich von Anfang an, dass das Quartett sehr viel Spaß hatten beim Einspielen und Aufnehmen der 11 Songs. Der Sound klingt frisch und versprüht irgendwie sofort gute Laune, und auch die Texte sind zwar nicht wirklich ansprechend, aber trotzdem erwecken sie eine gewisse Lebensfreude, wie ich finde. Trotzdem klingen die Nummern nicht immer gleich, nein, da gibt es schon ab und zu ein paar härtere Töne wie z.B. bei dem groovigen "Badass", das mich leicht an AC/DC erinnert.
In die gleiche Richtung gehen dann auch "Romance" oder "Born to rock", bei denen Erinnerung an Kiss geweckt werden.
Natürlich dürfen aber auch Songs nicht fehlen, die insgesamt etwas eingängiger sind und sich sofort im Ohr festsetzen, da denke ich vor allem an den Earcatcher "One more Time" oder an "Love Machine", das wie eine lupenreine Fortsetzung des "Unskinny Bop" von Poison klingt. Ich gebe zu, das liest sich nicht so, als ob Reckless Love auf ihrem gleichnamigen Debüt sich eine Eigenständigkeit bewahrt haben, doch dem muss ich widersprechen, denn die vier Finnen klingen schon eigenständigen, vor allem bei den Songs, die man fast schon als Popmusik beschreiben könnte.
Da gibt es da zum einen die Ballade "Sex" und vor allem "Back to Paradise", das durch sein Arrangement mit den Keyboards wie ein Mix aus ABBA und Britney Spears klingt - und so krank das auch klingt, das ganze funktioniert unheimlich gut.
Fazit: Erneut kommt ein sehr gute CD aus dem Sleaze Rock-Bereich aus Skandinavien. Wie schon geschrieben klingt das ganze nicht wirklich neu, aber durchaus frisch. Zudem sind kaum Ausfälle auf der CD zu finden, nur leider ist sie etwas zu kurz geraten, trotzdem ist das für mich der perfekte Soundtrack für den Sommer, denn Gute Laune macht sie auf jeden Fall. |
Anspieltipps:
| | "One more Time", "Love Machine", "Back to Paradise" |
Tipp:
| | Fans von The Poodles, Wig Wam oder auch Crashdiet sollten hier zugreifen, ohne es zu bereuen. |
Titel-Liste:
| | - Feel my Heart
- One more Time
- Badass
- Love Machine
- Beautiful Bomb
- Romance
- Sex
- Back to Paradise
- So Yeah!!
- Wild Touch
- Born to rock
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.recklesslove.com  |
Probehören und Kaufen:
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