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Review: Redline - Der Rote Faden
 
PURE LIEBE

Album:
 PURE LIEBE, 2007, Anko Music

Stil:
 Rock

Wertung:
 5 von 7
5 von 7 Punkten
 M.H., 10.12.2007

Review:
 Redline - Der Rote Faden (ein Bandname, der mit bei der Schreibweise doch etwas Kopfzerbrechen macht, deswegen kürze ich ab hier den Bandnamen mit Redline ab) kommen aus München und können schon alleine deswegen nicht mit der gleichnamigen Truppe aus New Jersey verwechselt werden.

Vom Stil her würde ich die Musik der Bayern einfach mal als deutschsprachigen Rock ohne irgendwelche Spielereien bezeichnen. Das Songwriting ist auf jeden Fall gut durchdacht und steht wie ein Fels in der Brandung, ist auf der anderen Seite aber nicht wirklich aufsehenerregend.

Die meisten Stücke sind im Midtempo-Bereich ("Keine Heilung", "Süchtig" oder auch "Pure Liebe") gehalten, ab und zu wird etwas flotter gerockt wie z.B. bei dem schnellen "Unsterblich" oder dem punkig angehauchten "Honig" - und auch für die ruhigen Moment wurde durch die beiden Balladen "Silberträne" und "Porzellan" gesorgt.

In dem Sinne gibt es zwar nicht wirklich einen roten Faden, der sich durch die CD zieht, aber wenn die Musik stimmt, ist das ja nicht schlimm.

Fazit: Tja, und auf jeden Fall macht Redline verdammt ehrliche und grundsolide deutsche Musik, die zum Glück nicht wie ein bloße Kopie von bekannten Acts wie z.B. Rammstein oder Silbermond klingt. Das Debüt ist auf jeden Fall gelungen, aber da ist auch noch viel Platz nach oben. Ich bin gespannt, was wir noch so alles von Redline hören werden.

Tipp:
 Eine bestimmte Zielgruppe kann ich gar nicht benennen, da der Stil von Redline schwer zu beschreiben ist. Man sollte einfach mal versuchen in die CD rein zu hören, dann weiß man schon, ob sie gefällt.

Titel-Liste:
 
  1. Keine Heilung
  2. Meine Droge
  3. Unsterblich
  4. Pure Liebe
  5. Magnet
  6. Silberträne
  7. Spiegelbild
  8. Freier Fall
  9. Honig
  10. Versteckspiel
  11. Mach den Mund auf
  12. Porzellan

Laufzeit:
 40:51 Min.

Band-Infos:
 
  • www.redline-rockt.de 


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