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Review: Reece/Kronlund
 
SOLID

Album:
 SOLID, 2011, AOR Heaven

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 S.K., 03.08.2011

Review:
 David Reece "The Voice of Rock" is back. Diesmal in einem Projekt mit Martin Kronlund. Seinem Ex–Band Kollegen von Gipsy Rose. Das Projekt Reece/Kronlund ist sehr kurzfristig im Herbst letzten Jahres entstanden, als David bereits mit Christian Tolle bei den Aufnahmen zu seinem zweiten Soloalbum, dem Nachfolger der UNIVERSAL LANGUAGE war. Den Video-Studioreport könnt ihr Euch unter der Rubrik Studioreports (Startseite) auf unserer Seite anschauen. Der Einladung Kronlunds folgend, begab sich David auf den Weg in die skandinavischen Gefilde. Enstanden ist eine rundum solide Scheibe, sowie es der Titel des Albums ausdrückt. Unterstützung fanden David und Martin bei den Bangalore Choir Mitgliedern Andy Susemihl (Gitarre) und Hans in´t Zandt (Drums).

Andy komponierte den Song "Edge of Heaven". Auch Christian Tolle war als Songwriter mit integriert. Dieser leistete seinen Beitrag mit der Komposition dreier großartiger Stücke ("Animals & Cannibals", "I remember you" und "Magic Pudding"). Fällt Euch was auf? Also auch hier treffen wir wieder auf den bekannten Musikerkreis Susemihl, Tolle, Reece und in´t Zandt. Dieses ist mittlerweile das dritte Album, was die Vier miteinander einspielen. Diesmal unter der Federführung von Martin Kronlund.
"My Angels wear White" ist der Opener eines fantastischen Rockalbums. In diesem Song allein bringt David seine gesamte stimmliche Vielfalt zum Ausdruck. Das bedeutet Gänsehautfeeling. Seine Stimme ist einfach einzigartig und verkörpert den Hard Rock wie kaum eine andere. Er ist meiner Meinung nach einer der verkanntesten und vielleicht nicht so wahrgenommen Sänger der Gegenwart. Viele kennen ihn aus der kurzen Zeit bei Accept. Aber es gibt ein Leben danach und dieses gestaltet er seit geraumer Zeit mit viel Fleiß und Liebe zur Musik.
Zu dem Album soll soviel gesagt sein, dass es alle Facetten eines fantastischen Hard Rock-Albums beinhaltet. Zu den Songs der härteren Gangart gehören "My Angels wear White", "Animals & Cannibals" und "The Dead shall walk the Earth".
Die Balladen "Could this be Madness", "I remember you" und "I Would" sorgen annähernd für Gänsehautfeeling.
Die restlichen Songs sind klassisch traditionelle Hard- Rocksongs aus denen "Magic Pudding" mit einer sehr einprägsamen und tollen Melodie heraussticht und ein klasse Ohrwurm ist. Aber wie kommt man bloß auf "Magic Pudding"? Hat da jemand Wackelpudding für sich entdeckt?
Wer bei "The Dead shall walk the Earth" die Steigerung "Ohhohhohh" klasse findet, dem kann ich als Tip nur Zimmer´s Hole empfehlen. Hört mal in den Titelsong des Albums "When you were shouting at the Devil... We were in League with Satan" rein. Dort werdet ihr nach einigen Sekunden eine stimmliche Gesangsleistung hören, die seinesgleichen sucht. Da gibt es "Ohhohohhoohoo…" fast bis zur Unendlichkeit.

Fazit: Ein fantastisches Album, was viel Raum, Vielseitigkeit und Gefühl beinhaltet. Wer ein David Reece Fan ist, der wird an diesem Album nicht vorbeikommen. Wer noch kein Fan ist, der wird es bald werden. Das Album ist kompositorisch durchgängig absolut klasse und wird durch Davids Stimme zu einem Juwel veredelt. Lediglich "Edge of Heaven" ist meiner Meinung nach ein eher mäßig gelungener Song. Ich jedenfalls freue mich auf das nächste Reece Album und hoffe, dass wir schon im nächsten Jahr damit rechnen können, wenn er weiterhin so ein Tempo an den Tag legt.

Anspieltipps:
 "My Angels wear White", "Animals & Cannibals", "I remember you", "Could this be Madness", "Magic Pudding", "The Dead shall walk the Earth"

Titel-Liste:
 
  1. My Angel wears White
  2. Samurai
  3. Could this be Madness
  4. Animals and Cannibals
  5. I remember you
  6. Paint the Mirror Black
  7. I would
  8. Edge of Heaven
  9. Magic Pudding
  10. The Dead shall walk the Earth

Laufzeit:
 41:00 Min.

Band-Infos:
 
  • www.reeceworld.com 

  • Probehören und Kaufen:
    Reece/Kronlund: SOLID

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