 |
News |
 |
 |
Redaktion |
 |
 |
Kontakt |
 |
 |
Glossar |
 |
 |
Über uns |
 |
 |
Links |
 |
|
 |
Review: Paul Sabu |
 |
| |
Doppelschlag:
Album:
| | STRANGE MESSIAH, 2007, AOR Heaven |
Stil:
Wertung:
| |  4,5 von 7 Punkten | | M.H., 12.08.2007 |
Review:
| | Paul Sabu legt mit STRANGE MESSIAH im Prinzip eine Comeback-CD vor, denn eine Soloscheibe gab es schon lange nicht mehr von ihm. Er macht sich in den letzten Jahren eher einen Namen als Sänger, Songschreiber und Gitarrist für seine Beiträge auf Alben anderen Künstlern wie David Bowie, Alice Cooper, Little Caesar, Lee Aaron, Madonna, Malice, Robbie Neville, Silent Rage, The Nelsons, Shania Twain, John Waite einen Namen. Erst vor kurzem wählten die Leser des Kerrang Magazins ihn zum zweitbesten AOR-Sänger aller Zeiten. Ob das nun der Grund ist, dass er wieder eine eigene Scheibe auf den Markt bringt, weiß ich nicht.
Doch wer jetzt klassischen AOR oder Melodic Rock seiner alten Band Only Child erwartet, wird überrascht sein, wie druckvoll und groovig STRANGE MESSIAH eingespielt wurde. Hier werden unweigerlich schon ab dem ersten Track durchgehend Erinnerungen an Acts wie Rainbow geweckt.
Das hört man sofort beim Opener und Titelsong "Strange Messiah", der sofort mit einem sehr harten Riffing überrascht, jedenfalls für Paul Sabu-Verhältnisse. Und auch ansonsten könnte der Song aufgrund seines Arrangements locker von einem Dio-Album stammen. Schlecht ist es auf jeden Fall nicht, was man zum Anfang der CD hört.
Das nachfolgende "Dangerous Behaviour" wirkt dann schon eher wie ein klassischer AOR-Song, dynamisch arrangiert und mit einem typischen Survivor-Groove versehen, schafft es der Song aber trotzdem nicht über das Mittelmaß hinaus. Das war alles schon mal da, war mein erste Gedanke bei dem Song. Der Gedanke hat sich nicht geändert.
Beim Opening von "Blow by Blow" fällt mir dann auf, dass Paul Sabu auffällig viel bei der CD irgendwie rumgröhlt, als wäre er bei einem Fußballspiel. Und mir fällt zudem auf, dass sich das auf die Qualität der Songs nicht gut gerade gut auswirkt. Ich meine, "Blow by Blow" ist vom Ansatz her eigentlich auch wieder eine klassische AOR-Nummer, aber ich habe das Gefühl, dass Mr. Sabu irgendwie härter zur Sache gehen wollte - doch mit dem Rumgegröhle alleine ist es damit nicht getan, so wirkt der Song einfach unausgegoren ohne Ende.
"Ashes of wrong" bietet da zum Glück mal eine gelungene Ausnahme. Die blueslastige Nummer ist einfach viel kerniger arrangiert als z.B. "Blow by blow", und kann deswegen auch viel mehr überzeugen.
Auch das vor sich hinwalzende "Fighting to die" klingt erfrischend anders als die ersten drei Tracks auf der CD und kommt verdammt cool rüber. Für mich das beste Stück auf der CD.
Damit ist Halbzeit und ich muss gestehen, dass ich doch um einiges mehr erwartet hatte als diesen halbgaren Mix aus AOR und blueslastigen Hard Rock. Doch die Erwartungen werden auch nicht mehr im 2. Teil der CD erfüllt, im Gegenteil keiner der 5 nachfolgenden Songs kann mich nur halbwegs überzeugen. Das liegt einfach daran, dass alles zu gleich klingt und keine wirkliche Abwechslung zu verzeichnen ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Paul Sabu für die CD viel zu viel wollte es nicht verstanden hat, seinen Schaffsdrang vernünftig auf 10 Songs zu verteilen. Überproduziert nennt man das wohl.
Fazit: Produktionsteschnisch gibt es hier nichts zu meckern, alle Songs sind druckvoll und glasklar aufgenommen, aber vom Songwriting her fehlt mir - mehr als nur einmal die Abwechslung. Sicherlich haben alle Songs ihre Qualitäten, aber es klingt mir im Prinzip alles zu gleich. Nichts gegen gut gemachten melodischen Hard Rock, aber mir fehlt hier der letzte Kick. |
Tipp:
| | Die aktuelle CD von Paul Sabu ist im Prinzip interessant für Fans vom groovigen Hard Rock der Marke Rainbow oder auch von rockigen Werken eines Joe Lynn Turners. Teilweise werden sogar Erinnerung wach an die beiden Alben des genialen Hughes/Turner Project. |
Wertung:
| |  6,5 von 7 Punkten | | D.K., 16.08.2007 |
Review:
| | Paul Sabu... klassischer Hard Rock mit einer Stimme, bei der ich weiche Knie bekomme.
Mönsch, wie lange hab ich auf ein neues Album von dem Mann gewartet, der in den 80ern mit HEARTBREAK einen großen Erfolg hatte und der schon mit Namen wie Jörg Deisinger, Angel Schleifer oder Blackie Lawless gearbeitet hat.
STRANGE MESSIAH heißt das neue Werk des Stimm- und Gitarrenmeisters, der (kleine Bio am Rande) der Sohn von "Dieb von Bagdhad" und "Dschungelbuch"- Schauspieler SABU sein soll und mit einer klasse Frau verheiratet ist: Teri Tims. Und der auch noch Songs zum Kinofilm "Die unendliche Geschichte" und zur Serie "Baywatch" beisteuerte.
Ein echtes Multitalent der Mann.
Nu isser zurück in dem Metier, in dem er mir am besten gefällt: dem Hard Rock. Um eins vorweg zu nehmen: Das Album hätte die volle Punktzahl verdient, wenn auf diesem Comebackalbum etwas mehr als "nur" 10 Songs gewesen wären. Da sollte mehr Material vorhanden sein.
Also fang ich mal an:
Der Opener und Titeltrack "Strange Messiah" fängt schon mal klasse an: meine Beine wippen im Takt mit stampfenden Rythmen und einer Stimme, die mir unter die Haut geht. Erinnert ein bisschen an eine andere Sexy Stimme dieser Zeit: Jorn Lande. Jawoll... gefällt mir ausgesprochen gut und auch die Soli kommen klasse.
Nummer 2 "Dangerous Behaviour" geht in Richtung AOR. Stampft gut und meine Füße stampfen mit. Eingängig im Refrain und wie mein Kollege schon erwähnte: schon mal da gewesen. Macht aber nüscht. Ist der Mann doch im klassischen Hard Rock zu Hause und genau so was erwarte ich von ihm.
Mittlerweile hab ich die Boxen noch lauter gedreht.
Song Nummer 3: "Blow by Blow". Wieder etwas schneller als der Vorgänger, etwas erinnert mich an AC/DCs alte Scheiben. Sehr gut. Von "gröhlen" entdecke ich auf dem Album nichts. Aber Geschmäcker sind ja (zum Glück) verschieden, sonst könnte ich mir die Meinung hier ja verkneifen.
"Ashes of wrong" ist etwas härter arrangiert und kommt in der richtigen Lautstärke richtig gut. Das findet auch mein Nachbar, der grad angeklingelt hat und wissen möchte, was ich da im Player hab.
Mit "Fighting to die" bin ich in der Mitte angekommen und höre einen Song, der im leichten Bluesgewand daher rollt. Schöne Shouts dabei.
Ich bin mir bis hierhin sicher, dass ich das Album nicht das letzte Mal im Player hatte. Mal gucken, was als nächstes an meine Ohren dringt: "Headbangers". Japp.. passt. Das ist Hard Rock wie ich ihn mag. So abgemischt, dass man meinen könnte: Der Song ist live und man hört sogar das Publikum mitsingen. Der Song kommt live bestimmt gut und auch Luftgitarrenfans werden bedient.
"Hey look (but don't touch)" ist die Nummer 7 und ich denke mir "nur gucken und nicht anfassen? Schade aber auch.". Da würde ich ja gerne mal... öhm, lassen wir das und wenden uns der Nummer 8 zu: "Piece of my Heart". Ein Song Richtung Whitesnake/Bonfire. Schöne Nummer und ich bin auf die letzten Beiden gespannt.
"Jack of all Trades" und "Rock your World". Letzteres ist ein gelungener Schlussong. Thats Rock`n Roll der 80er.
Fazit: Dieses Album hab ich nicht zum letzten Mal gehört. Genau mein Ding. Rock, AOR und Blues. Alles mit drin, klasse. Ich hoffe nur, der wartet nicht wieder so lange mit dem nächsten Album und lässt die Finger aus dem Pop-Geschäft. |
Tipp:
| | Kinder der 80er und Freunde des Hard Rock: Hört unbedingt mal rein. Dieses Album macht Spaß. Anspieltipps: "Strange Messiah", "Blow by Blow" und "Fighting to die". Für mich die besten Stücke des Albums, wobei die anderen nicht lang danach kommen. |
Titel-Liste:
| | - Strange Messiah
- Dangerous Behaviour
- Blow by Blow
- Ashes of wrong
- Fighting to die
- Headbangers
- Hey look (but don't touch)
- Piece of my Heart
- Jack of all Trades
- Rock your World
|
Laufzeit:
Band-Infos:
| | www.paulsabu.com  |
Empfehlen:
|
|
 |
|
 |
|
 |
Neue Reviews |
 |
|