News
 Newsflash 
 05.2012 | Archiv
 
 Neuzugänge (Alben) 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Termine 
 Gig/Tour | Festival
 
 Umfrage/Gewinnspiel 
 Ergeb./Gewinner
 
 Zum Schmunzeln 
 Zitate und Sprüche
Dümmer gehts n/immer
 
 

Redaktion
 Reviews 
 LP/Album | EP/Demo
DVD/Video | Bücher
Studioreports
 
 Tipp des Monats 
 2012 | 2011 | 2010
ältere
 
 Interviews 
 Interviews | Videos
 
 Konzerte 
 Konzertberichte
Vorberichte
 
 Gegen den Strom 
 Was uns nervt... 
 

Kontakt
 Kontakt zu uns 
           
Adresse/Anschrift
Kontakt-Formular
 
 Antworten 
 auf eure Fragen 
 

Glossar
 Stilrichtungen 
 Stilrichtungen A-Z
Rock, Metal, Punk
Stil-Beschreibungen
Bands & Stile
 
 Allgemein 
 Musik-Fachbegriffe
BPM - Übersicht
 
 

Über uns
 Über uns 
 Mitarbeiter-Liste
Idee/Beteiligte
 
 In eigener Sache 
 Redakteure gesucht
Werben bei uns
Werben für uns
 
 Was Recht ist 
 Impressum
Copyright
 
 

Links
 Noch mehr Infos 
  Fan-/Magazine
Internet Radios
 
 Shopping 
 Merchandising
 
 Unsere Partner 
 Label-Partner 
 
Review: Sarasin A.D.
 
DAGGERS, LUST, DISGUST

Album:
 DAGGERS, LUST, DISGUST, 2008, Artistworxx

Stil:
 Hard Rock

Wertung:
 3,5 von 7
3,5 von 7 Punkten
 S.M., 14.06.2008

Review:
 Normalerweise sind doch Band daran interessiert, Informationen über sich zu verbreiten. Über den Werdegang oder ganz besonders, welche Releases bereits im Umlauf sind. Zumindest aber doch ein Minimum an Hintergrundwissen. Sarasin A.D. trotzen dieser Tatsache. Trotz intensiver Recherche, konnte ich so gut wie gar nichts über die Kanadier erfahren. Selbst die sonst recht umfangreiche und aktuelle Encyclopaedia Metallum glänzt mit Nicht- bzw. Fehlwissen, denn nach den Angaben dort hat sich die Band aufgelöst. Auch die bandeigene Homepage ist ein informatives Desaster. Es wird lediglich vom neuesten Album DAGGERS, LUST, DISGUST gesprochen, ergo muss es bereits frühere Releases gegeben haben.
Nun gut, wenn die Jungs halt nicht wollen, kann ich unseren Lesern leider nur mangelhafte biographische Band-Infos präsentieren.
Sarasin A.D. (in Nordamerika wohl nur: Sarasin) bestehen aus Greg Boileau (Gitarre), Rob Grant (Bass), Phil Naro (Vocals), John Rogers (Gitarre) und Roger Banks (Schlagzeug).
Von den Musikern hat Phil Naro als Songwriter für etliche andere Künstler wie beispielsweise Coney Hatch, Peter Criss oder auch Lee Aaron einen gewissen Bekanntheitsgrad.

Sarasin A.D. spielen einen ziemlich schnörkellosen Hardrock, der auf einfachem Riffing und einem eingängigen Konstrukt aufbaut. Die Songs entwickeln sich stückweise, damit der Refrain als Höhepunkt glänzen kann. Als wiedererkennbares Markenzeichen können die verspielten Licks angesehen werden, mit denen manche Refrains geschmückt werden.
Schon bei den ersten beiden Tracks "In America" und "No Sensation" fallen diese auf, weil sie auch etwas an das Gitarrenspiel von AC/DC erinnern. Allerdings sind Sarasin A.D. keine weitere Band, die auf Teufel komm raus AC/DC kopiert. Es mögen Einflüsse der Australier vorhanden sein, doch Sarasin A.D. bringen durchaus ihre eigenen Ideen mit.
"Woken @ Noon" ist dann allgemein etwas melodischer gehalten, während "The Last Word" eine ordentliche Prise 80er-Hardrock mit sich bringt. Hervorzuheben gilt es auch die Arbeit bei den Gitarren-Soli, die zwar ebenfalls recht simpel konstruiert sind, aber vielleicht gerade durch diese Einfachheit punkten können. Sänger Phil Naro hat eine angenehme Stimme in mittlerer Tonlage mit einem warmen Timbre. Aber auch die gelegentlichen Ausreißer in höhere Bereiche bereiten ihm keine Schwierigkeiten.
Von den 13 Kompostionen kann längst nicht alles begeistern. Es gibt Lückenfüller, die einfach keinerlei Akzente setzen können, und auch leicht Ausfälle wie das glanzlose "Keep runnin´", das soulig angehauchte "Black Night Crash" oder die schwache Halbballade "Brings fourth a Sound", die an eine zwanghaft bluesige Rose-Tattoo-Nummer erinnert.
Auf der Plusseite kann man noch das druckvoll-fetzige "Kiss of Death", das munter-groovende "Making Sense" und das sanft-rockende "Running Circles in my Brain"vermerken.

Fazit: Gerade in Punkto Kompositionen gibt es trotz des rennomierten Songwriters Phil Naro deutliche Schwachpunkte. DAGGERS, LUST, DISGUST hat wenig wirkliche Highlights, sondern dümpelt durchweg in einem Mittelmaß mit kleineren Ausreißern nach oben aber auch nach unten.
DAGGERS, LUST, DISGUST ist gesamt gesehen nur ein durchschnittliches Album, dass aufgrund der Anleihen beim Blues und Soul vielleicht in Übersee ein paar mehr Anhänger finden wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das Songmaterial live etwas besser zünden kann. Ansonsten gab es in der letzten Zeit wirklich wesentlich empfehlenswerte Hardrock-Outputs.
Ich bezweifle, dass Sarasin A.D. mit dieser Scheibe ins musikalische Rampenlicht rücken werden. Aber angesichts des bereits angesprochenen Informationsmangels ist das vielleicht gar nicht ihre Intension.

Tipp:
 Nur für Leute empfehlenswert, die auf amerikanischen Hardrock mit leichter AC/DC bzw. Krokus-Schlagseite und deutlichen Einflüssen von R&B, Southern Rock und sogar Jazz stehen.

Titel-Liste:
 
  1. In America
  2. No Sensation
  3. Woken @ Noon
  4. The last Word
  5. Keep runnin´
  6. Brings forth a Sound
  7. Kiss of Death
  8. Black Night Crash
  9. How will you be remembered
  10. Makes Sense
  11. Jeannie's gone crazy
  12. Running Circles in my Brain
  13. The Parting

Laufzeit:
 52:29 Min.

Band-Infos:
 
  • www.sarasin.ca 


  • Empfehlen: 
     
     
        Seitenanfang   
    Neue Reviews
     
    Hokum - THE CREATION OF PAIN
    Crucified Barbara - THE MIDNIGHT CHASE
    Joe Bonamassa - DRIVING TOWARDS THE DAYLIGHT
    Fuxdeifeswuid - ROCK IS KOA SPUI
    Black Country Communion - LIVE OVER EUROPE
    Amberian Dawn - CIRCUS BLACK
    Novalis - FLOSSENENGEL
    Hard Riot - LIVING ON A FAST LANE
    Psycholove - HARDCORE ROCK'N'ROLL
    Indica - A WAY AWAY
     
     

    Werbung 
       
     


    StartseiteNewsTippsBandsKontaktReviewsMusikerInterviewsTermineGlossarLinks

    © 2002-2012 by HardHarderHeavy  -  supported by Poly4Media®  -  mailTo: WebAdmin  -  Last Update:23.12.2011