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Review: Saxon
 
Saxon - SACRIFICE

Album:
 SACRIFICE, 2013, EMI

Stil:
 Heavy Metal

Wertung:
 6 von 7
6 von 7 Punkten
 W.W., 04.04.2013

Review:
 Ein Jubiläumsalbum, das ist immer so eine Sache: SACRIFICE heißt das 20. Album der NWoBHM-Legende aus Barnsley in Yorkshire, von Saxon natürlich. Und gerade habe ich festgestellt, dass die Bande um Biff Byford genauso lange existiert, wie ich alt bin. Also entspricht mein Alter, so gesehen, dem "biologischen" Alter von SACRIFICE, wenn dieser Vergleich jetzt nicht zu krumm ist...
Andererseits das neue Album klingt frisch, wie aus einem Guss, qualitativ sehr hochwertig warum sollte der Vergleich nun also eigentlich krumm sein? Eben.

Was bietet uns nun also SACRIFICE im Einzelnen? Los geht es mit einem Schluck! Intro, "Procession" mit Namen. Ich stelle fest: in letzter Zeit häufen sich diese Unsäglichkeiten. Also muss ich wohl endlich lernen, mit ihnen zu leben. Passieren tut in diesem Introfall allerdings mal so eher rein gar nix, weshalb ich doch wieder die Frage stellen muss: warum denn dann? Knapp zwei Minuten "Atmosphäre", ehe ein knackiges Gitarrenriff den Titelsong "Sacrifice" einläutet. Warum nicht gleich so? Biff kann es noch immer, seine Stimme ist kraftvoll und mächtig, wie es sich für einen echten NWOBHM-Recken halt gehört. Der Songaufbau ist spannend, die Doublebass von Nigel Glockner hämmern in der Bridge fein im Akkord und die Soli von Doug Scarratt und Paul Quinn sind so, wie es sich für einen ordentlichen Opener gehört! Ein prima Einstand ins Jubiläumsalbum!
Bei "Made in Belfast" geht es dem Thema Irland gemäß ein wenig mit Irish-Folk-Einflüssen los, ehe der düstere Stampfer sich seinen Weg in die Gehörgänge fräst. Stark!
Dann kommt einer der absoluten Höhepunkte auf SACRIFICE - die Speedgranate "Warriors of the Road", passend mit vorbei sausenden Autos untermalt. Hier geht es ordentlich zur Sache, so sehr, dass man sich durchaus Gedanken um die Konstitution der älteren Herrschaften machen darf. Sehr, sehr feines Stück Metall und definitiv ein Anspieltipp!
"Guardians of the Tomb" schlägt nach einem langsameren Anfang in eine ganz ähnliche Kerbe und bedient ebenfalls die Speedfraktion.
Heia, "Stand up and Fight" ist dann das, was der Titel verspricht ein aufrechter Tritt in den Arsch, textlich ein Aufruf zur Zivilcourage: "You gotta fight/for all what you believe in". Cooles Solo und ebensolcher Mittelteil!
"Walking the Steel" ist dann zähflüssiger Stampf, mit einer Bridge, die genau das ist und zu einem eher semi-guten Refrain führt. Fällt im Vergleich zum Rest des Albums definitiv ab.
Dafür ist "Night of the Wolf" dann wieder feinstes Bangerfutter mit prima Gitarrenarbeit während des Refrains.
"Wheels of Terror" der Titel lässt Großartiges erhoffen und erwarten. Und erfüllt das auch. Denn obwohl auch dieser Song eher langsam und schleppend ist, hat er doch zehnmal mehr Substanz und Klasse, als "Walking the Steel".
Außerdem einen richtig, richtig guten Solo-Teil, der einmal mehr die Klasse von Quinn und Scarratt deutlich macht. Den Abschluss macht dann ein Song, der eigentlich uns Deutschen gewidmet sein müsste, wo wir uns doch immer und überall in die Reihe stellen sogar beim fröhlichen Verarschen lassen durch die Politik sind wir brav, stellen uns an und sind somit "Standing in a Queue". Musikalisch klingt das Ganze ein wenig wie Stones mit Eiern. Also ein dreckiger Rocker, Mid-Tempo und simpel gestrickt. Also richtig gut.

Fazit: Operation gelungen Jubiläumsalbum rockt! SACRIFICE ist vermutlich nicht das beste Saxon-Album, das es gibt. Aber es ist für eine Band, die im 37. Jahr steht so, jetzt wisst ihr auch, wie alt yours truly ist ein verdammt starkes Ausrufezeichen mit einigen richtig guten und vielen sehr ordentlichen Songs. Zumindest der no-Fillers-Teil des alten Spruchs stimmt hier absolut!

Anspieltipps:
 "Warriors of the Road" bester Saxon-Speed-Stoff!

Tipp:
 Na ja, wem man Saxon empfehlen sollte, das dürfte doch eigentlich klar sein, nicht wahr? NWoBHM anyone?

Titel-Liste:
 
  1. Procession
  2. Sacrifice
  3. Made in Belfast
  4. Warriors of the Road
  5. Guardians of the Tomb
  6. Stand Up and Fight
  7. Walking the Steel
  8. Night of the Wolf
  9. Wheels of Terror
  10. Standing in a Queue

Laufzeit:
 39:23 Min.

Probehören und Kaufen:
Saxon: SACRIFICE


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